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Neue Kornkreisdoku von NUOVISO in Arbeit...



 
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Unter Ulmen
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Anmeldungsdatum: 31.03.2008
Beiträge: 4883
Wohnort: ERDE

BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 08:12    Titel: Neue Kornkreisdoku von NUOVISO in Arbeit... Antworten mit Zitat
ich hoffe frank bringt die kohle zusammen...

The Circlemakers - Trailer

http://de.youtube.com/watch?v=mJMBvZiLxs8

Blogeintrag:

http://frank-hoefer.blogspot.com/2008/08/die-neue-feldordnung.html

Spenden:

http://www.chipin.com/contribute/id/3e9d5484aa0c3fe1
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Anmeldungsdatum: 31.03.2008
Beiträge: 4883
Wohnort: ERDE

BeitragVerfasst am: 30.12.2008, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat
Die neue Feldordnung

Dem Kornkreisphänomen auf der Spur
Unsere neue Produktion "Die neue Feldordnung" steckt kurz vor der Vollendung.

Herausgekommen ist eine mitreißende aber zugleich informative Dokumentation über 50 Minuten. Um dem Zuschauer keine Untertitel zumuten zu müssen benötigen wir für die Synchronisation im Tonstudio noch Produktionsmittel.

Ausserdem warten wir ab kommenden Jahr mit einer neuen Struktur auf. Es wird ein Forum geben, auf welchem ihr euch austauschen könnt. Die Inhalte werden mit bildenden Filmen und Videovorträgen erweitert. Aber auch das Entertainment kommt nicht zu kurz.

Bis dahin: Guten Rutsch.

NuoViso
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Unter Ulmen
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Anmeldungsdatum: 31.03.2008
Beiträge: 4883
Wohnort: ERDE

BeitragVerfasst am: 07.02.2009, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat



Unser neuester Film "Die neue Feldordnung" hat am 14. März Premiere auf dem Zukunft-Erde-Festival. Darin gehen wir der Spur nach den mysteriösen Kornkreisen nach und es ist nicht zu viel versprochen, wenn wir atemberaubende Bilder ankündigen.

Um weiterhin produzieren zu können ohne permanent nach den Produktionsmitteln zu betteln, haben wir uns dazu entschlossen, zukünftige Produktionen erst dann in voller Länge auf NuoViso zu präsentieren und zum Download bereit zu stellen, wenn durch Spenden bzw. DVD-Kauf die Produktionskosten des Filmes ausgeglichen wurden.



"Die neue Feldordnung"
DVD PAL, 16:9
Sprache: deutsch/3englisch

Laufzeit: 166 min. (Film: 50 min. / 5 Interviews: insg. 116 min.)

Lieferbar ab 28. Februar

http://www.nuoviso.tv/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=11&category_id=1&option=com_virtuemart&Itemid=50

___________________________________


PK: Ich freue mich auf den Film. Habe mir die DVD bestellt, damit möchte ich Frank einfach unterstützen und mich quasi auch noch für die tollen anderen Projekt bedanken (zb. Unter falscher Flagge).
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Anmeldungsdatum: 31.03.2008
Beiträge: 4883
Wohnort: ERDE

BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat
"Die neue Feldordnung" Trailer (NuoViso Filmproduktion)


Link

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Fant
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Anmeldungsdatum: 15.12.2008
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat
Der Film wird neben vielen anderen Dingen übrigens erstmals auf
Zukunft Erde Festival am 14.3. in Berlin gezeigt:

http://www.zukunft-erde-festival.de/

wer's also nicht abwarten will, und dorthin kann, wird sicher noch ganz andere Sachen zu sehen kriegen.
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Weltenbuerger Thorsten
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Anmeldungsdatum: 18.01.2007
Beiträge: 319
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat
Zum Festival:
Zitat:

Sie können auch im Internet LIVE dabei sein:
www.ustream.tv/channel/zukunft-erde-festival

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Der einzig wichtige Weg, den wir in unserm Leben gehen sollten,
ist der Weg von unserem Verstand zu unserem Herzen
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Fant
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Anmeldungsdatum: 15.12.2008
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat
Live?
cool, danke für den Hinweis... hab mich schon geärgert dass ichs nicht nach berlin schaffe.

wird etwa die ganze Veranstaltung gestreamt??
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Ende der Welt - Das Ende ist nur der Neubeginn, mit Dir ein guter...
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Weltenbuerger Thorsten
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Anmeldungsdatum: 18.01.2007
Beiträge: 319
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 23:28    Titel: Antworten mit Zitat
keine Ahnung, schaut aber so aus.
Ich denke auch, dass wir danach die Videos im Netz entdecken werden.
Der Preis ist super korrekt, das Programm sieht spannend aus, die Mischung ist auch gut. Eine schöne Sache.
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Omit
Forenexperte
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 968

BeitragVerfasst am: 14.03.2009, 09:08    Titel: Antworten mit Zitat
der film "die neue feldordnung" ist jetzt online:

http://www.nuoviso.tv/index.php?option=com_content&view=article&id=281:die-neue-feldordnung&catid=53:grenzwissenschaft&Itemid=73

vielen dank an die macher!

(werde wohl auch was spenden)
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moon
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Anmeldungsdatum: 28.08.2008
Beiträge: 97
Wohnort: Bad Salzuflen (D)

BeitragVerfasst am: 21.03.2009, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat
Omit hat folgendes geschrieben:
der film "die neue feldordnung" ist jetzt online:[...]


Klasse Film! Vielen Dank an die Macher! Dort sind auch die "Lichtkugeln" zu sehen, die offensichtlich zur Entstehung der Kornkreise "verantwortlich" zeichnen.

Letztens habe ich die sendung_neuner (Zeichen der Zeit) gehört. Ab 57:10 ist dort vom Thema Kornkreise die Rede und bei 58:39 sagt Werner Neuner "[...] ich meine, daß das von den Menschen kommt. Und zwar: Ich sehe uns Menschen ja nicht nur als Individuen. Es sind also nicht nur Einzelwesen, sondern wir sind gleichzeitig auch ein Kollektiv. [...]" (bitte nachhören bis ca. 1:00:28 ) Werner Neuner meint, das kollektive Bewußtsein der Menschheit würde diese Energieen erzeugen, die die Kornkreise entstehen lassen. Als ich das hörte, war das so einer von diesen Momenten, in denen ich das feste, sichere Gefühl hatte "so ist es!", "DAS stimmt!".

Meine Freundin las gerade das Buch "Alexander Buschenreiter: Unser Ende ist euer Untergang. Die Botschaft der Hopi an die Welt" und erzählte mir, der Buchautor sei bei seinem Besuch bei den Hopi einmal abends noch mit zwei Frauen spazierengegangen; dabei hätten die drei zusammen eine "Lichtkugel" gesehen - die Beschreibung paßt genau zu den Kornkreis-Lichtkugeln. Die "alten Hopi", tags darauf danach gefragt, sagten sie kennen das. Man kann es nur sehen, bzw. erlebt man es nur, wenn man dazu bereit ist seine eigene Energie sehen zu können (so in etwa).

Weiterhin hat sie sich erinnert, bei Nietzsche "Also sprach Zarathustra" etwas passendes gelesen zu haben. Tatsächlich fand sie dort eine Passage "man braucht noch viel Chaos in sich, um einen tanzenden Stern zu gebären" (oder so ähnlich, ich habe das nicht gelesen...).

Ich sach' jetzt mal so, ich habe das Gefühl, diese drei Dinge - Lichtkugeln über Kornkreise, Lichtkugeln bei den Indianern und der tanzende Stern bei Nietzsche beschreiben alle dasselbe Phänomen: das kollektive Bewußtsein der Menschheit, so wie Neuner es beschreibt. Wahrscheinlich nicht mal NUR ausschließlich der Menschen, denn die Menschheit ist ja nicht vom restlichen Kosmos getrennt...
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Gondwana
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Anmeldungsdatum: 20.02.2009
Beiträge: 183
Wohnort: Over the rainbow

BeitragVerfasst am: 23.05.2009, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat
"Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können."

... sagte Zarathustra Smilie



4

Zarathustra aber sahe das Volk an und wunderte sich. Dann sprach er also:

Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch – ein Seil über einem Abgrunde.

Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben.

Was groß ist am Menschen, das ist, daß er eine Brücke und kein Zweck ist: was geliebt werden kann am Menschen, das ist, daß er ein Übergang und ein Untergang ist.

Ich liebe die, welche nicht zu leben wissen, es sei denn als Untergehende, denn es sind die Hinübergehenden.

Ich liebe die großen Verachtenden, weil sie die großen Verehrenden sind und Pfeile der Sehnsucht nach dem andern Ufer.

Ich liebe die, welche nicht erst hinter den Sternen einen Grund suchen, unterzugehen und Opfer zu sein: sondern die sich der Erde opfern, daß die Erde einst des Übermenschen werde.

Ich liebe den, welcher lebt, damit er erkenne, und welcher erkennen will, damit einst der Übermensch lebe. Und so will er seinen Untergang.

Ich liebe den, welcher arbeitet und erfindet, daß er dem Übermenschen das Haus baue und zu ihm Erde, Tier und Pflanze vorbereite: denn so will er seinen Untergang.

Ich liebe den, welcher seine Tugend liebt: denn Tugend ist Wille zum Untergang und ein Pfeil der Sehnsucht.

Ich liebe den, welcher nicht einen Tropfen Geist für sich zurückbehält, sondern ganz der Geist seiner Tugend sein will: so schreitet er als Geist über die Brücke.

Ich liebe den, welcher aus seiner Tugend seinen Hang und sein Verhängnis macht: so will er um seiner Tugend willen noch leben und nicht mehr leben.

Ich liebe den, welcher nicht zu viele Tugenden haben will. Eine Tugend ist mehr Tugend als zwei, weil sie mehr Knoten ist, an den sich das Verhängnis hängt.

Ich liebe den, dessen Seele sich verschwendet, der nicht Dank haben will und nicht zurückgibt: denn er schenkt immer und will sich nicht bewahren.

Ich liebe den, welcher sich schämt, wenn der Würfel zu seinem Glücke fällt und der dann fragt: bin ich denn ein falscher Spieler? -denn er will zugrunde gehen.

Ich liebe den, welcher goldne Worte seinen Taten vorauswirft und immer noch mehr hält, als er verspricht: denn er will seinen Untergang.

Ich liebe den, welcher die Zukünftigen rechtfertigt und die Vergangenen erlöst: denn er will an den Gegenwärtigen zugrunde gehen.

Ich liebe den, welcher seinen Gott züchtigt, weil er seinen Gott liebt: denn er muß am Zorne seines Gottes zugrunde gehen.

Ich liebe den, dessen Seele tief ist auch in der Verwundung, und der an einem kleinen Erlebnisse zugrunde gehen kann: so geht er gerne über die Brücke.

Ich liebe den, dessen Seele übervoll ist, so daß er sich selber vergißt, und alle Dinge in ihm sind: so werden alle Dinge sein Untergang.

Ich liebe den, der freien Geistes und freien Herzens ist: so ist sein Kopf nur das Eingeweide seines Herzens, sein Herz aber treibt ihn zum Untergang.

Ich liebe alle die, welche wie schwere Tropfen sind, einzeln fallend aus der dunklen Wolke, die über den Menschen hängt: sie verkündigen, daß der Blitz kommt, und gehn als Verkündiger zugrunde.

Seht, ich bin ein Verkündiger des Blitzes, und ein schwerer Tropfen aus der Wolke: dieser Blitz aber heißt Übermensch –

5

Als Zarathustra diese Worte gesprochen hatte, sahe er wieder das Volk an und schwieg. »Da stehen sie«, sprach er zu seinem Herzen, »da lachen sie: sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund für diese Ohren.

Muß man ihnen erst die Ohren zerschlagen, daß sie lernen, mit den Augen hören? Muß man rasseln gleich Pauken und Bußpredigern? Oder glauben sie nur dem Stammelnden?

Sie haben etwas, worauf sie stolz sind. Wie nennen sie es doch, was sie stolz macht? Bildung nennen sie's, es zeichnet sie aus vor den Ziegenhirten.

Drum hören sie ungern von sich das Wort ›Verachtung‹. So will ich denn zu ihrem Stolze reden.

So will ich ihnen vom Verächtlichsten sprechen: das aber ist der letzte Mensch.«

Und also sprach Zarathustra zum Volke:

Es ist an der Zeit, daß der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, daß der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze.

Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können.

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht sehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren!

Ich sage euch: man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.

Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.

»Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?« – so fragt der letzte Mensch und blinzelt.

Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.

---

»Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln.

Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.

Krankwerden und Mißtrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Tor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, daß die Unterhaltung nicht angreife.

Man wird nicht mehr arm und reich: beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.

Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.

»Ehemals war alle Welt irre« – sagen die Feinsten und blinzeln.

Man ist klug und weiß alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald – sonst verdirbt es den Magen.

Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.

»Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln. –

Und hier endete die erste Rede Zarathustras, welche man auch »die Vorrede« heißt: denn an dieser stelle unterbrach ihn das Geschrei und die Lust der Menge. »Gib uns diesen letzten Menschen, oh Zarathustra«, – so riefen sie – »mache uns zu diesen letzten Men schen! So schenken wir dir den Übermenschen!« Und alles Volk jubelte und schnalzte mit der Zunge. Zarathustra aber wurde traurig und sagte zu seinem Herzen:

»Sie verstehen mich nicht: ich bin nicht der Mund für diese Ohren.

Zu lange wohl lebte ich im Gebirge, zu viel horchte ich auf Bäche und Bäume: nun rede ich ihnen gleich den Ziegenhirten.

Unbewegt ist meine Seele und hell wie das Gebirge am Vormittag. Aber sie meinen, ich sei kalt und ein Spötter in furchtbaren Späßen.

Und nun blicken sie mich an und lachen: und indem sie lachen, hassen sie mich noch. Es ist Eis in ihrem Lachen.«


(aus: Zarathustras Vorrede (die Trennstriche --- habe ich eingefügt))
_________________
Lasst uns das Glück erfinden!
(Also sprach Zarathustra)
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