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Die Hölle angebohrt ?


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Wingman
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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 14:08    Titel: Glaubenssystemterritorien Antworten mit Zitat
Es scheint, laut Erfahrungen diverser außerkörperlich Reisender, für jedes organisierte Glaubenssystem so genannte "Glaubenssystem-Territorien" im lokalen Bewusstseinsfeld der Erde zu geben (inkl. religiöser Ikonen). Diese werden durch die kollektiven Gedanken der Gläubigen geschaffen und manifest gehalten (Gedanken erschaffen dort Realität). Nach dem Tod werden die Gläubigen, welche die Realität auch sonst nie weiter hinterfragt haben, davon angezogen, um erstmal Ordnung und Halt in ihrem nachtodlichen Dasein zu kriegen. Irgendwann inkarnieren sie dann wieder, oder fragen sich, ob es da nicht noch mehr gibt, als der "Himmel", in dem sie da gerade vor sich hin existieren (irgendwann ist das ja Stagnation).

Gleiches könnte man sich natürlich auch mit "Hölle(n)" vorstellen, denn es gibt genug Fromme, die glauben, so sündhaft gelebt zu haben, das sie in die Hölle gehören. Aus beiden begrenzten Spähren kommt man nur durch Bewusstwerdung raus, und die wird sich sicherlich irgendwann einstellen, wenn man es satt hat. Zudem soll es dort als Prediger oder Ikonen getarnte "Guides" geben, die die dort existierenden Individuen langsam und schonend zur Bewusstwerdung und zum Selberdenken bewegen. Aber halt immer nur so indirekt und geschickt, wie es die gläubige Gruppe gerade verkraftet. Manchmal bedarf es offenbar auch eines "Bergungskommandos", wenn jemand z.B. in einer selbmanifestierten "Hölle" feststeckt und sich garnicht mehr weiterbewegen will. Es sind alles Bewusstseinskonstrukte, welce in den metaphysischen Ebenen die individuelle Realität formen (ob einzeln oder kollektiv).

Lustigerweise soll es solche Glaubenskonstrukte auch für Banker oder Ärzte (etc...) geben, die sonst nichts anderes kannten, und daraus quasi Grundlagenrealitäten oder Ersatzreligionen für sich geschaffen haben. Außerkörperlich Reisende oder Verstorbene, die freigeistig und offen sind, werden von solchen Systemen eher nicht angezogen (keine Resonanz) und erschaffen sich drüben ihre eigenen Domizile oder Ruheplätze, bis sie entscheiden, was sie als nächstes tun (z.B. wieder inkarnieren). Es soll auch glaubensunabhängige Treffpunkt-Konstrukte geben, die zugleich eine Art Kreuzung zu anderen Bewusstseinssystemen darstellen (z.B. der viel berichtete "Park").
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Lichtarbeiter
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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat
Ich danke euch dreien für eure Antworten.

Wingman, am interessantesten finde ich deine Ausführungen und diese kommen mir auch sehr bekannt vor, da ich so etwas auch schon mal in einem anderen Forum gelesen hatte (Baigent, bist du es? Auf den Arm nehmen ).

Ich frage mich aber, wie genau kommt man dazu, solche Schlussfolgerungen über das Leben nach dem Tod zu ziehen? Ja, es mag ja sein, dass es eine gesamtheitliche Erfahrung ist, die man macht wenn man sich über Jahre und Jahrzehnte mit diversen Themen beschäftigt, Bücher liest und eigene Erfahrungen sammelt - und mir ist klar, dass man nicht beweisen oder widerlegen kann, was denn nun bezüglich "Leben" nach dem Tod wirklich stimmt oder nicht - dennoch wäre mir eine befriedigerende Antwort schon lieber...

Existiert deiner Meinung nach also kein Gott, Wingman? Denn die Existenz eines tatsächlichen Himmels und einer tatsächlichen Hölle lehnst du ja ab. Selbst wenn es einen Gott gäbe, der nur das Universum per Urknall erschaffen hat und sich seitdem aus allem raushält oder schon vor langer Zeit verschwunden ist - so ein Gott oder einen Glaube an ihn bringt einem selbst dann ja nunmal nicht so viel, da man diesem Gott ja ohnehin egal ist.


Ob nun das Leben auf der Erde tatsächlich die Hölle sein mag und die Seele erst nach dem Tod der sterblichen Hülle in das "Lichtreich" eingehen kann sei jedenfalls mal dahin gestellt - denn ich für meinen Teil denke mir:

Wenn das Leben auf der Erde ja so eine Hölle ist, müsste man dann nicht froh sein, wenn man endlich sterben und somit ins Lichtreich zurückkehren kann? Dann müsste man ja den Tod förmlich begrüßen, und Selbstmord wäre dementsprechend nichtmal was schlimmes, sondern eine Befreiung? Davon spüre ich aber komischerweise nichts...ich für meinen Teil lebe jedenfalls sehr gern, möchte nicht sterben, habe Angst vor dem Tod und würde sehr gern weitere Leben auf der Erde leben, um beispielsweise die unglaublichen Technologien der fernen Zukunft mitzuerleben...


Nunja, nochmals danke für eure Antworten. Leider "glaube" ich nunmal an viele Theorien die möglich sind, auch bezüglich dem Leben nach dem Tod. Oder besser gesagt ich schließe nichts aus. Denn bedingungslos überzeugt von einer Theorie, wie Wingman es ist, bin ich nunmal nicht. Und somit bin ich nunmal leider genauso unsicher was ich glauben soll wie schon zuvor...das einzigste was ich weiß ist jedenfalls, dass ich nicht sterben möchte, und wenn es etwas gäbe, mit dem ich eine Lebenserwartung von 1000 Jahren erlangen könnte, dann würde ich auch dies nutzen. Etwas überspitzt ausgedrückt. Aber die Menschen träumten ja schon seit je her davon, den Tod zu besiegen, nicht mehr zu altern und ewig zu leben - dieser Wunsch zieht sich durch alle Zeitalter und Epochen der Menschheitsgeschichte und auch ich bin so einer, der diesen Wunsch verspürt, wohl wissend dass es nur Träumereien sind und es nach derzeitigem medizinischen Kenntnisstand leider nicht möglich ist, die Alterung aufzuhalten...wäre ich hingegen im Jahr 2300 oder im Jahr 2500 oder später geboren...falls es dann noch Menschen auf der Erde gibt, so besteht zumindest eine große Wahrscheinlichkeit, dass sie eine medizinische Unsterblichkeit erforscht haben (Stichwort: Transhumanismus, Stichwort: Grenzwissenschaften), aber das ist ein anderes Thema...


Und auch wenn du es eher scherzhaft gemeint hast, Knorks - so unglaublich klingt die Dunkelsauger-Theorie nichtmal! Kann durchaus was dran sein...
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Nightrat
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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat
Hölle und Himmel sind vom Menschen geschaffene Konstrukte, die zum Zwecke der Manipulation der Menschen geschaffen wurden.

Wenn Wingman recht hat, gibt es keinen Grund zum Fürchten, denn es gibt dann immer einen Ausweg und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

Furcht und Angst, wie zum Beispiel Angst vor der Hölle, behindern deine Entwicklung und man sollte sich davon lösen (Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das aber schwierig ist).

Wer ist ein guter Mensch? Für mich gibt es da eine klare Definition: Ein guter Mensch ist ein Mensch, der bei allem was er tut und denkt versucht, sich selbst und anderen Menschen so wenig wie möglich Leid zuzufügen. Wenn man sich das ehrlich vornimmt und sich dessen immer bewußt ist, dann kann man Himmel, Hölle, Jesus, Mohammed, Buddha, Jahwe, sämtliche Kirchen usw. getrost vergessen, zumindest was das gut sein betrifft. Wenn man das mal geschafft hat, dann wirds aber wahrscheinlich erst wirklich interessant, vermute ich aber nur, denn ich bin ja selbst noch nicht dort Winken
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Nightrat
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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:

...
Und auch wenn du es eher scherzhaft gemeint hast, Knorks - so unglaublich klingt die Dunkelsauger-Theorie nichtmal! Kann durchaus was dran sein...
...


Ist das jetzt dein ernst? Geschockt Überrascht
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Knorks
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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:

Und auch wenn du es eher scherzhaft gemeint hast, Knorks - so unglaublich klingt die Dunkelsauger-Theorie nichtmal! Kann durchaus was dran sein...

Nein nicht sherzhaft oder lustig, lächerlich.
Genau wie das anbohren der Hölle.

Obwohl, wenn ich intensiver drüber nachdenke und mir die Aussagen "Wie im Großen so im Kleinen." oder "Wie Innen so Außen." usw durch den Kopf gehen lasse. Dann kann doch sehr wohl was dran sein. Da es auf der Erde wie in der Hölle ist muss es dann auch in der Erde so sein.
Da ich aber lieber davon ausgehe das die Menschheit hier auf Erden ist um den "Himmel" zu manifestieren, würden wir beim tiefer bohren wohl eher himmlische Gesänge oder lachende Kinder hören Winken
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Sirius B
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BeitragVerfasst am: 27.02.2013, 00:17    Titel: Antworten mit Zitat
junge lichtarbeiter, deine erlebnisse und deine weltsicht machen mir etwas sorgen... im grunde ist die antwort aber einfach.

im wesentlichen stimme ich der aussage von wingman zu. auch in spielfilmen wie zb HINTER DEM HORIZONT oder GHOST - Nachricht von Sam und diversen anderen, wird diese ansicht vertreten. der geist erschafft materie und gedanken... und energien mit denen wir innerlich IN RESONANZ treten, beginnen sich im eigenen erleben zu manifestieren. du bist der schöpfer deiner realität.

es gibt da ein zitat, das geht in etwa so: "wenn du in den abgrund schaust, starrt der abgrund auch in dich!" also, sei vorsichtig WOMIT du dich beschäftigst und worauf du deinen geist richtest - du wirst es nähren und mehren! materie ist ein niederer aggregatzustand des bewusstseins und verhält sich ähnlich wie eis zu wasser!!!

dunkle wesenheiten nähren sich von niederen schwingungen und fühlen sich dadurch angezogen wie motten vom licht. angst, hass, neid... schuld. du solltest dich mal energetisch etwas reinigen und mal über schwingungsanhebung philosophieren! jedes bewusstsein hat eine bestimmt frequenz auf der es schwingt und existiert... durch änderung deiner geistigen ausrichtung, sowie ernährung etc kannst du deinen seelischen kurs in richtung licht korrigieren - du wirst quasi energetischen ballast ab.
dabei ist ein fröhliches gemüt und hinwendung zu den schönen dingen des lebens äußerst hilfreich^^
in diesem sinne hoffe ich, du findest etwas dass dich beflügelt^^

!!!have fun & und nimm das leben (und den tod) nicht so ernst!!!
die physische welt ist eine bühne für die seele...
wenn du stirbst wechselt deine seele danach ihre identiät/rolle.
so wie du morgens neue klamotten überstreifst, schlüpft deine seele einfach in einen neuen körper... und durchspielt ein neues leben...um zu lernen und zu wachsen.

und ja, es existiert ein allumfassendes bewusstsein welches man ungenau als gott umschreiben könnte - wir alle sind teil davon... in letzter instanz sind wir alle dieses ungeteilte höchste bewusstsein, ein funken gottes... göttliches bewusstsein ist licht...ist liebe... ist kraft... schöpferkraft... kreativität und freude³²!!!

liebe grüße vom sirius


PS: habe gerade diesen beitrag auf alpenparlament angesehen und dabei gedacht, daß es dir wahrscheinlich hilfreich sein könnte: http://www.alpenparlament.tv/video/bewustsein-fur-die-neue-zeit/
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from dream to dream we have always been - like an everflowing stream...


Zuletzt bearbeitet von Sirius B am 27.02.2013, 19:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 27.02.2013, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Wingman, am interessantesten finde ich deine Ausführungen und diese kommen mir auch sehr bekannt vor, da ich so etwas auch schon mal in einem anderen Forum gelesen hatte (Baigent, bist du es? Auf den Arm nehmen ).

Ich kenne keinen "Baigent".

Zitat:
Ich frage mich aber, wie genau kommt man dazu, solche Schlussfolgerungen über das Leben nach dem Tod zu ziehen? Ja, es mag ja sein, dass es eine gesamtheitliche Erfahrung ist, die man macht wenn man sich über Jahre und Jahrzehnte mit diversen Themen beschäftigt, Bücher liest und eigene Erfahrungen sammelt - und mir ist klar, dass man nicht beweisen oder widerlegen kann, was denn nun bezüglich "Leben" nach dem Tod wirklich stimmt oder nicht - dennoch wäre mir eine befriedigerende Antwort schon lieber...

Eine befriedigende Antwort kannst du dir nur selbst geben, nicht nur bei diesem Thema, sondern bei allem im Leben. Das Zauberwort heißt "Selbsterfahrung", denn es ist letztlich die einzige Möglichkeit, wirkliche Gewißheit zu erlangen. Leider wissen viele nicht, wie sie da souverän denken und vorgehen können, und verfallen halt tröstlichen Glaubenssystemen oder Gurus, die versprechen, ihnen einen Sinn zu geben.

Zitat:
Existiert deiner Meinung nach also kein Gott, Wingman? Denn die Existenz eines tatsächlichen Himmels und einer tatsächlichen Hölle lehnst du ja ab.

Hmm, da simplifizierst du jetzt etwas, finde ich. "Gott" (der Begriff ist völlig mit trivialen Vorstellungen kontaminiert) im Sinne eines kosmischen All-Einheits-Bewusstseins, von dem wir alle individualisierte Funkten sind, halte ich für möglich. Aber das hat mit den primitiven Vorstellungen in den institutionalisierten Religionen der Menschheit wenig zu tun.

Zitat:
Selbst wenn es einen Gott gäbe, der nur das Universum per Urknall erschaffen hat und sich seitdem aus allem raushält oder schon vor langer Zeit verschwunden ist - so ein Gott oder einen Glaube an ihn bringt einem selbst dann ja nunmal nicht so viel, da man diesem Gott ja ohnehin egal ist.

Wo wir bei einem unüberwindbaren Kausalitätsparadoxon (aus unserer beschränkten, linear-kausalen Sicht) sind: Wenn man sagt, "Gott" hat das Universum erschaffen, wer oder was hat dann "Gott" erschaffen? Und wenn man sagt "er war schon immer da", löst es das Paradoxon auch nicht auf, denn dieses "immer da" muss sich ja auch irgendwie aus irgenwas formiert haben. Und wenn nicht, begreifen wir es sowieso nicht, denn es birgt keine Kausalität.

Zitat:
Wenn das Leben auf der Erde ja so eine Hölle ist, müsste man dann nicht froh sein, wenn man endlich sterben und somit ins Lichtreich zurückkehren kann?...

In der Regel ist es ganz simpel: "Jeder macht sich seine eigene Hölle!"

Wie oft sieht man Menschen, denen es (über)lebenstechnisch mehr als gut geht, welche sich aber dennoch die reinste Hölle schaffen. Man denke an Milliardäre, mit dem nächsten hochprozentigen Drink stets in Greifweite... Ein erfülltes Leben kann man sich nicht ausschließlich durch äußere Dinge erfüllen, denn wenn der Kern "leer" ist, oder man sich selbst garnicht wahrhaftig kennt, ist das alles nur illusionäres Ersatz-Füllmaterial. Es ist einfach unauthentisch (Selbstbetrug; eine falsche Identität leben). Die Seele merkt das und schämt sich dafür, aber das Ego läßt es oft nicht zu, sich das einzugestehen (je älter so ein Mensch ist, desto verhärteter wird er da auch oft). Deshalb macht sich jeder seine eigene Hölle / Himmel (auch auf Erden).

Zitat:
...Und somit bin ich nunmal leider genauso unsicher was ich glauben soll wie schon zuvor...

Ich handhabe es so, das ich weder glaube, noch nicht-glaube. Bei allem, was nicht durch Selbsterfahrung abgedeckt ist, bin ich neutral, bei Dingen, die nur teilweise abgedeckt sind, sehe ich es als Indiz, aber interpoliere daraus keinen festen Glaubenssatz. Es sind Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, mit denen man arbeiten kann, und wenn sie ins Leere führen, probiert man andere. Aber Glaube im herkömmlichen Sinne finde ich hinderlich, da er Schubladen im Bewusstsein erzeugt.

Zitat:
das einzigste was ich weiß ist jedenfalls, dass ich nicht sterben möchte, und wenn es etwas gäbe, mit dem ich eine Lebenserwartung von 1000 Jahren erlangen könnte, dann würde ich auch dies nutzen. Etwas überspitzt ausgedrückt.

Menschen haben keine Angst vor dem Tod (höchstens vor körperlichem Schmerz dabei), sondern Angst vor einem unerfüllten Leben.

Die körperliche Unsterblichkeit wäre nur eine Flucht vor sich selbst, und somit vor einem erfüllten Leben. Ein kurzes Leben kann ebenso erfüllend sein, wie ein sehr langes Leben nicht erfüllend sein kann. Es hängt immer davon ab, was man daraus macht.
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Lichtarbeiter
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BeitragVerfasst am: 03.03.2013, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat
Ich danke euch für eure ausführlichen Antworten, Nightrat, Sirius und Wingman. Und danke für den Link, Sirius! Mir geht es jetzt schon besser und ich werde nun über eure Worte nachdenken...ich möchte aber auf einige wenige Dinge kurz direkt eingehen:

Nightrat, mit deiner Definition eines "guten" Menschen wirst du wohl Recht haben, das kann ich so unterschreiben. Aber das ändert leider nichts daran, dass ich zumindest zum Teil sehr negativ eingestellt bin. Ich würde niemals einen Menschen körperlich angreifen oder Leid zufügen, Verbrechen begehen würde ich auch ganz sicher nicht. Dennoch bin ich manchmal sehr egoistisch, habe oft schlechte Laune und bekomme schnell Wutanfälle. Oft verspüre ich auch Hass gegenüber anderen Menschen und Wut, beispielsweise dem evangelischen Pfarrers-Ehepaar, welches in den beiden Wohnungen neben meiner eigenen Wohnung wohnt.

Das was du schreibst, stimmt schon, Sirius: Ich habe schon seit langer Zeit viele schlechte Gefühle. Wie ich bereits schrieb: Wut, Hass, schlechte Laune, oft auch mal mehr und mal weniger starke Depressionen und negatives Denken. Dass dadurch dunkle Wesenheiten angezogen werden, das war mir nicht bewusst oder zumindest habe ich da noch nicht wirklich darüber nachgedacht. Danke für die Warnung!

Bei einem muss ich dir aber widersprechen, Wingman: Menschen haben nicht nur Angst vor einem unerfüllten Leben. Doch, doch, wie du richtig schreibst: Menschen haben zwar auch Angst vor dem Schmerz, den der Tod mit sich bringen könnte oder der mit diesem einher geht, wohl wahr. Aber Menschen haben auch Angst davor, dass nach dem Tod einfach nichts mehr kommt oder dass danach etwas schlimmes kommt. Ja, ihr alle habt mir erklärt, dass diese Annahmen, dass nach dem Tod einfach nichts oder etwas schlimmes kommt, falsch sind. Dennoch ist dies nunmal schon eine Angst der Menschen.

Es grüßt,
Lichtarbeiter


Zuletzt bearbeitet von Lichtarbeiter am 05.03.2013, 18:37, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 03.03.2013, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Aber Menschen haben auch Angst davor, dass nach dem Tod einfach nichts mehr kommt oder dass danach etwas schlimmes kommt.

Eigentlich kommen diese Ängste lediglich aus irrationalen Überlegungen heraus. Denn wenn nichts mehr kommt, stört es einen auch nicht mehr, und die Vorstellung, das unangenehme Dinge kommen, ist in der Regel eine Konditionierung der katholischen Kirche. Ich bleibe letztlich bei der Grund-Angst: Der Mensch (oder die menschliche Seele) hat Angst vor einem unerfüllten Leben, und somit natürlich auch vor einer Beendigung, bevor es erfüllt ist.
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Lichtarbeiter
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat
Und wie ist deiner Meinung nach der Urknall ausgelöst worden, Wingman? Wodurch, wenn nicht durch eine höhere Macht oder durch ein gottähnliches oder gottgleiches Wesen? Es mag ja stimmen, dass man sich fragen müsste, wer Gott erschaffen hat, wenn Gott das Universum erschaffen hat, das ansich erklärt leider dennoch nicht die Entstehung und das "Warum" des Urknalls.

Dass das Universum durch den Urknall entstanden ist, das ist wohl mittlerweile sicher. Doch wodurch der Urkall ausgelöst wurde oder was vor dem Urknall war, darüber können selbst die besten Wissenschaftler nur spekulieren. Eine bekannte Theorie besagt, es könnte vor dem Urknall schon ein Universum gegeben haben, welches in einem Endknall zusammengefallen ist und daraus hat sich dann unser Universum in einem Urknall gebildet. Und auch unserem Universum steht zwangsläufig irgendwann ein Endknall bevor. Aber selbst nach dieser Theorie würde sich dann die Frage stellen, wie ist das vorherige Universum entstanden und was war vor diesem Universum vor unserem? Insofern ist es irgendwie naheliegend, an einen Schöpfergott zu glauben, welcher nur das universum erschaffen hat und sich danach zurückgezogen hat und alles seinem eigenen Geschehen überlassen hat...

Selbst wenn man davon ausgehen würde, alles Leben auf der materiellen Ebene stammt von einer geistigen Ebene, wie man es hier und da im Forum ja mal lesen kann, beispielsweise im außerirdischen-Grünalgen-Thread, dann müsste man sich dennoch fragen: Wie ist denn die geistige Ebene entstanden? Oder generell: Wie sind Seelen überhaupt enstanden??? Die müssen doch auch irgendwie entstanden sein oder angefangen haben zu existieren...oder wenn die ganze Welt aus Energie besteht: Wie ist denn dann diese Energie entstanden und wodurch?

Aber vielleicht geht das an dieser Stelle auch zu weit. Diese Fragen wären sicher ein gutes Thema für einen eigenen Thread, mal schauen...

Lange Rede, kurzer Sinn: solange man gewisse Fragen nicht beantworten kann, so lange kann man jedenfalls eine göttliche Existenz auch nicht völlig ausschließen, zumal der Götterglauben so alt wie die Menschheit selbst ist und dieser ja auch irgendwie entstanden sein muss. Das war es, worauf ich hinaus wollte. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung, welche vorallem aus Vermutungen besteht...
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Knorks
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:

Dass das Universum durch den Urknall entstanden ist, das ist wohl mittlerweile sicher.

Dann würde es nichtr mehr Urknalltheorie heissen.
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 06.03.2013, 00:29    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Und wie ist deiner Meinung nach der Urknall ausgelöst worden, Wingman? Wodurch, wenn nicht durch eine höhere Macht oder durch ein gottähnliches oder gottgleiches Wesen? Es mag ja stimmen, dass man sich fragen müsste, wer Gott erschaffen hat, wenn Gott das Universum erschaffen hat, das ansich erklärt leider dennoch nicht die Entstehung und das "Warum" des Urknalls.

Zum einen ist der Urknall auch nur eine Theorie, wie Knorks schon sagte (da gibts noch andere Varianten). Zum anderen könnte man sich buchstäblich von "Universum-Urknall zu Multiversen-Urknall (...)" und "Gott zu Übergott (...)" hangeln, aber würde das Paradoxon dennoch nicht auflösen können. Es ist stets nur eine Verlagerung, aber keine kausal geschlossene Erklärung für den "Beginn" der Schöpfung. Man kennt das ja in verkleinerter Form von der Theorie, dass das Leben auf der Erde über Kometen gekommen sei, also ursprünglich nicht hier entstand. Aber das erklärt immer noch nicht die Entstehung des Lebens an sich.

Zitat:
Selbst wenn man davon ausgehen würde, alles Leben auf der materiellen Ebene stammt von einer geistigen Ebene, wie man es hier und da im Forum ja mal lesen kann, beispielsweise im außerirdischen-Grünalgen-Thread, dann müsste man sich dennoch fragen: Wie ist denn die geistige Ebene entstanden? Oder generell: Wie sind Seelen überhaupt enstanden??? Die müssen doch auch irgendwie entstanden sein oder angefangen haben zu existieren...oder wenn die ganze Welt aus Energie besteht: Wie ist denn dann diese Energie entstanden und wodurch?

Natürlich ergeben sich diese Fragen daraus. Aber man kommt dennoch aus dem Schöpfungsparadoxon nicht raus (auch nicht mit der Theorie, das alles aus Zufall entstanden ist). Es gibt laut AKE-Berichten offenbar Ebenen der "Seelengeburt", aber wer diese Ebenen nun steuert oder die neuen Seelen "formt", ist meines Wissens nach noch nicht erkannt worden.

Zitat:
Lange Rede, kurzer Sinn: solange man gewisse Fragen nicht beantworten kann, so lange kann man jedenfalls eine göttliche Existenz auch nicht völlig ausschließen, zumal der Götterglauben so alt wie die Menschheit selbst ist und dieser ja auch irgendwie entstanden sein muss. Das war es, worauf ich hinaus wollte. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung, welche vorallem aus Vermutungen besteht...

Die Gott-Möglichkeit wird ja hier auch nicht ausgeschlossen, soweit ich gelesen habe. Aber Glauben ist letztlich genauso unnütz wie Unwissen bzw. Ungewissheit. Nur das er sich schneller in eine Schublade der Stagnation verwandelt, weil man aufhört, Fragen zu stellen, oder das Paradigma neu zu hinterfragen. Es sei denn man hat das emotionale Bedürfnis nach Glauben, was man dann aber nicht mit dem Forschungsbegriff vermengen sollte.

Kleiner Artikel zur "Neutralität":
http://www.thetawaves.info/blog/?p=978
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Nightrat
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BeitragVerfasst am: 06.03.2013, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat
Knorks hat folgendes geschrieben:
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:

Dass das Universum durch den Urknall entstanden ist, das ist wohl mittlerweile sicher.

Dann würde es nichtr mehr Urknalltheorie heissen.

Du hast den Begriff der Theorie falsch verstanden. Alles was die Natur erklärt oder beschreibt ist eine Theorie in den Naturwissenschaften. Theorien sind also Erklärungsmodelle und sind aber durch Beobachtung und/oder Experimenten unteschiedlich starkt bestätigt. Was die Urknalltheorie betrifft, so ist sie das zur Zeit am meisten bestätigte Erklärungsmodell für die Entstehung des Universums. Man ist schon seit langem davon abgekommen, von Gesetzen oder ähnlichem zu sprechen. Zur Zeit Isaac Newtons war man da noch noch anderer Meinung, deshalb spricht man heute populärwissenschaftlich von den Newtonschen Gesetzen oder überhaupt von Naturgesetzen, das ist aber nach heutigem naturwissenschaftlichem Verständnis nicht ganz richtig und unscharf. Wer Gesetze sucht muss Jus studieren. Wer Wahreiten sucht muss sich mit Religion beschäftigen. Ob dann letzteres aber wirklich eine Annäherung and die Realität ist, ist fraglich.
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Lichtarbeiter
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BeitragVerfasst am: 06.03.2013, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für eure Antworten. Im Endeffekt bleibt es eben dabei, dass man so schlau ist wie zuvor. Man kann größtenteils nur spekulieren, was ja im übrigen auf so gut wie alle Verschwörungstheorien zutrifft. Beweisen kann man nichts und widerlegen kann man auch nichts und so bleibt eben alles wie es ist...wirklich sehr frustrierend. Verrückt

Aber danke für den Link, Wingman, ich lese mir den Text mal durch.

Und ja, ich halte den Urknall als Erklärung für die Geburt unseres Universums auch am plausibelsten. Die Viele-Welten-Theorie wurde von Wingman ja erwähnt. Natürlich, es könnte auch mehrere "Urknalle" gleichzeitig gegeben haben oder es gab bereits andere Universen, als unseres durch einen Urknall geboren wurde. Vielleicht ist unser Universum tatsächlich nur eines von unzähligen weiteren Universen. Vielleicht stimmt es, dass nach jeder Geburt eines Universums in unserem Universum und in den anderen Universen ein schwarzes Loch entsteht, vielleicht wäre dies eine Erklärung für die schwarzen Löcher und vielleicht könnte man durch die schwarzen Löcher in andere Universen reisen, wenn es in der fernen Zukunft möglich wäre, schwarze Löcher weitestgehend zu stabilisieren, um eine Durchreise zu ermöglichen. Und vielleicht sind wir Menschen tatsächlich allein in unserem Universum und Außerirdische existieren nicht, weil in jedem Universum nur eine hochentwickelte Spezies existiert und vielleicht können sich daher unterschiedliche Spezies nur treffen, wenn sie sich technologisch so hoch entwickelt haben, dass sie in andere Universen reisen können.

Diese Aufzählung könnte man so unendlich fortsetzen, aber am Ende bleibt es eben nur frustrierende Spekulation. Aber ich merke, ich wiederhole mich...
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Knorks
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BeitragVerfasst am: 11.03.2013, 00:07    Titel: Antworten mit Zitat
Nightrat hat folgendes geschrieben:
Knorks hat folgendes geschrieben:
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:

Dass das Universum durch den Urknall entstanden ist, das ist wohl mittlerweile sicher.

Dann würde es nichtr mehr Urknalltheorie heissen.

Du hast den Begriff der Theorie falsch verstanden. Alles was die Natur erklärt oder beschreibt ist eine Theorie in den Naturwissenschaften. Theorien sind also Erklärungsmodelle und sind aber durch Beobachtung und/oder Experimenten unteschiedlich starkt bestätigt. Was die Urknalltheorie betrifft, so ist sie das zur Zeit am meisten bestätigte Erklärungsmodell für die Entstehung des Universums.


Na sicher hat man heutzutage den Urknall schon in anderen Universen beobachten können oder gar experimentell nachgewiesen...lach
Es ist und bleibt ein Theorie und zwar eine auf sehr schwachen Beinen stehende Theorie.
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