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Die Hölle angebohrt ?


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Wingman
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BeitragVerfasst am: 11.03.2013, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn ich mich recht an die außerkörperlichen Erlebnisse erinnere, die Robert Monroe in seinen Büchern schildert, so ging er mal an den Anfang des physischen Universums zurück, und beschrieb, wie das aussah. Es war seinem Eindruck nach kein Urknall, sondern ein "Einfließen" von Energie durch eine Art Portal / Öffnung aus weniger dichten Ebenen. So als sei erst die physische "Dichte" geschaffen worden (als Grundlage), welche dann mit Elementarteilchen / Energie befüllt wurde, um darin sinnvolle Vorgänge entwickeln zu können, bzw. kompatibles "Baumaterial" zu haben.

Weniger "dichte" Entitäten können zwar diese physische Realität bereisen, aber kaum bis garnicht mit ihr interagieren (siehe auch Geisterphänomen). Ein voller Zugriff ist offenbar nur durch physische Körper möglich, in die man inkarniert. Wobei es ja auch Mischformen geben soll, die durchaus psychokinetische Kräfte im Alltag anwenden, statt alles von Hand oder durch Technologie zu verschieben (laut Vermutungen auch in der Menschheitsgeschichte, wenn man an megalithische Bauwerke denkt, die wir selbst mit heutiger Technologie kaum bewegen könnten).
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Lichtarbeiter
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat
Das sind aber auch alles nur sehr vage Vermutungen oder Theorien, Wingman. Wobei die Bezeichnung "Theorien" da sogar noch zu weit gegriffen wäre. Beziehungsweise: Wie lautet denn die Erklärung, wie die weniger dichten Ebenen entstanden sind, aus denen die Energie herausgeflossen ist? Ich wette, darauf gibt es keine Antwort des werten Herrn Monroe...

Nur weil ein Mensch, der sich als Geistforscher oder als was auch immer er sich bezeichnet, in einem Buch von seinen außerkörperlichen Erfahrungen berichtet, heißt es doch noch lange nicht, dass es auch so stimmt! Vielleicht hat er sogar alles nur erfunden, um mit seinem Buch ordentlich Kohle zu verdienen, das weiß man halt alles immer nicht so genau...

Und überhaupt hast du ja dein Wissen vorallem aus Büchern, liege ich da richtig, Wingman? Oder hast du bereits selbst außerkörperliche Erfahrungen gemacht und bist auf nicht-physischen Ebenen gereist?

Mit dem was in Büchern geschrieben wird muss man jedenfalls ganz vorsichtig sein! Klar, interessant ist es immer solche Behauptungen zu lesen, aber letztlich kann keiner, auch nicht der Robert Monroe, beweisen, dass er wirklich außerkörperliche Erlebnisse hatte!

Mich erstaunt es doch schon sehr, wie du in deinen Beiträgen hier in diesem Thread von subjektiven Behauptungen und Vermutungen schreibst, als wären sie bewiesene Tatsachen, Wingman! Mag ja sein, dass du von diesen Behauptungen und Vermutungen so dermaßen überzeugt bist, dass es für dich die absolute Wahrheit bedeutet und es deiner Meinung nach somit alles stimmen muss, diese Sichtweise kannst du aber von anderen Menschen nicht verlangen! Und es ist ja auch sehr klug, wenn andere Menschen nicht einfach blind solche subjektiven Erlebnisse vermeintlicher Experten wie Robert Monroe, und wie sie alle heißen mögen, glauben.

Ist auch echt alles nicht böse gemeint, Wingman, wirklich nicht. Aber letztlich sind deine Behauptungen nicht wahrer und auch nicht unwahrer als die Behauptung, dass das Universum durch einen Urknall entstanden ist, Wingman! Winken


Noch einige Worte an dich, Knorks: Die Urknall-Theorie ist eine Theorie, welcher man folgen kann, weil sie schlüssig klingt. Dass man die Urknall-Theorie niemals wird beweisen können, das ist doch selbstverständlich! Aber Wingman's Theorien wird man beispielsweise auch niemals beweisen können. Und generell wird man die meisten Verschwörungstheorien niemals beweisen können! All diese Theorien wird man aber auch nicht widerlegen können, daher sind sie eben subjektiv und jeder muss selbst entscheiden, was er glauben möchte und was nicht, denn wahrhaftiges "Wissen" existiert in dieser Hinsicht nicht.

Vielleicht existiert wahrhaftiges "Wissen" in unserer Welt ja sogar generell nicht? Denn wenn ein Wissenschaftler erklären würde, warum der Himmel blau und das Gras grün ist, dann gibt es bestimmt auch noch einige Verschwörungstheoretiker, die meinen, das seien doch alles nur Theorien und beweisen könne man das ja nicht. Aber gut, das ist ein anderes Thema...

Nur der Unterschied ist aber, dass die Urknall-Theorie viel professioneller herausgearbeitet ist als eine Theorie, welche besagt, dass Energie durch ein Portal "eingeflossen" ist, daher klingt die Urknall-Theorie auch um ein vielfaches plausibler und weniger schwammig, als es die Theorie der einfließenden Energie ist. Um nur mal ein Beispiel genannt zu haben. Ich möchte mich da nichtmal auf die Theorie der Energie-Einfließung versteifen, denn es existieren ja offenbar noch einige weitere Theorien, welche ähnlich schwammig und schwer nachvollziehend die Geburt eines Universums erklären möchten.

Aber wenn du schon die Urknall-Theorie als eine Theorie auf sehr schwachen Beinen stehend bezeichnest, dann nenne mir doch mal eine Theorie, welche auf weniger schwachen Beinen steht, Knorks! Winken Ich bin schon sehr gespannt.


Überhaupt kommt es mir oft so vor, dass für viele Verschwörungstheoretiker die Wissenschaft im allgemeinen "Pfui!" ist und daher wissenschaftliche Erklärungen und Theorien ja generell nicht stimmen können, weil Wissenschaft der Todfeind der Verschwörungstheoretiker ist oder weil alle Wissenschaftler ja ohnehin nur das behaupten, was sie von ihren Politikern erlaubt bekommen haben zu sagen. Stattdessen soll man eben lieber glauben, was Verschwörungstheoretiker-Szenenahe Leute in Büchern schreiben. Und wenn mehrere Autoren das gleiche schreiben, dann muss es wohl stimmen, auch wenn die Autoren während des gesamten Buches nur mit Mutmaßungen und Behauptungen arbeiten, die sie aber zu keiner Zeit beweisen können und für deren Wahrheitsgehalt sie meistens auch nichtmal Belege liefern, weshalb gerade deren Behauptungen wahrer sein sollen als wissenschaftliche Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Forschung...

Ein ganz gutes Beispiel ist da auch das Buch von Rudi Berner - "Auf ein Wort": Das ganze Buch hinweg nur vage Behauptungen und das hinwegtrösten bis zum Ende des Buches, weil einen ja am Ende des Buches klar werden soll, dass alles was Rudi Berner schreibt pure Wahrheit ist. Immer wieder wiederholt er, dass man sich doch bitte auf ihn und seine Worte einlassen muss, immer wieder erinnert er einen daran. Und genau das ist der Punkt! Wenn man bereit ist, etwas subjektives zu glauben, dann bringt einem das Buch vielleicht etwas. Wenn man jedoch Wissen sucht und Fragen auf Antworten möchte, dann ist man völlig fehl am Platze!

Aber nun gut, vielleicht täusche ich mich ja auch...
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Das sind aber auch alles nur sehr vage Vermutungen oder Theorien, Wingman. Wobei die Bezeichnung "Theorien" da sogar noch zu weit gegriffen wäre. Beziehungsweise: Wie lautet denn die Erklärung, wie die weniger dichten Ebenen entstanden sind, aus denen die Energie herausgeflossen ist? Ich wette, darauf gibt es keine Antwort des werten Herrn Monroe...

Das ist keine Theorie, sondern ein Erfahrungsbericht. Er berichtete von seinen mutmaßlichen Erfahrungen, und forderte den Leser beständig auf, das sie ihre eigenen Erfahrungen machen sollen, und nicht einfach nur glauben. Demnach gibt es da kein Sendungsbeusstsein oder einen Missionierungsanspruch.

Zitat:
Nur weil ein Mensch, der sich als Geistforscher oder als was auch immer er sich bezeichnet, in einem Buch von seinen außerkörperlichen Erfahrungen berichtet, heißt es doch noch lange nicht, dass es auch so stimmt! Vielleicht hat er sogar alles nur erfunden, um mit seinem Buch ordentlich Kohle zu verdienen, das weiß man halt alles immer nicht so genau...

Siehe oben. Er machte keinerlei Versuche, das irgendwie als die ultmative Wahrheit zu zementieren, sondern hat lediglich ganz nüchtern (für manche Eso-Leser zu nüchtern) und mit einer Portion Selbstironie einen Erfahrungsbericht abgeliefert. Erfahrungsberichte ohne Sendungsbewusstsein dienen mir z.B. dazu, Erfahrungen mit anderen ablgeichen zu können, ob es Überschneidungen gibt. Aber die Selbsterfahrung jedes Einzelnen ist immer noch das Wichtigste.

Zitat:
Und überhaupt hast du ja dein Wissen vorallem aus Büchern, liege ich da richtig, Wingman? Oder hast du bereits selbst außerkörperliche Erfahrungen gemacht und bist auf nicht-physischen Ebenen gereist?

Ich habe selber außerkörperliche Erfahrungen gemacht (kleiner Auszug). Nicht in dem Ausmaß eines Robert Monroe, aber ich fand schon ganz am Anfang sehr spezifische Überschneidungen in seinen Berichten (die Bücher kannte ich erst, nachdem ich die Erfahrungen gemacht habe). Z.B. berschrieb er an einer Stelle ganz beiläufig Wesen, die ich auch mal genauso gesehen habe (ebenfalls bevor ich seine Bücher kannte). Zudem habe ich viele Aspekte, die außerkörperlich Reisende berichten, in (blinden!) Remote Viewing-Sessions bestätigt gefunden. Ich habe auch schonmal geviewt, wie jemand seinen Körper verlässt und eine außerkörperliche Erfahrung macht. Das so als Gegencheck quasi.

Zitat:
Mit dem was in Büchern geschrieben wird muss man jedenfalls ganz vorsichtig sein! Klar, interessant ist es immer solche Behauptungen zu lesen, aber letztlich kann keiner, auch nicht der Robert Monroe, beweisen, dass er wirklich außerkörperliche Erlebnisse hatte!

Es geht bei solchen Erfahrungen nicht darum, jemand anderen (z.B. dir) ihre Echtheit zu beweisen. Denn wenn du die Erfahrung nicht selbst machst, bleibt es für dich immer nur ein Glaube oder reine Spekulation. Die Frage, die sich ein erfahrener Grenzforscher nach einer Weile stellt, ist nicht mehr "Gibts das wirklich?", sondern "Was kann ich damit sinnvolles für meine Entwicklung tun?". Denn dafür, das die Erfahrungen authentisch sind, hat man irgendwann genügend Erlebnisse und Situationen gesammelt, die sich nicht anders erklären lassen.

Zitat:
Mich erstaunt es doch schon sehr, wie du in deinen Beiträgen hier in diesem Thread von subjektiven Behauptungen und Vermutungen schreibst, als wären sie bewiesene Tatsachen, Wingman!

Eigentlich dachte ich, das ich in der Regel recht differenziert schreibe. Allerdings relativiere ich nach ca. zehn Jahren Erfahrung in diesem Bereich nicht jede winzige Anekdote, nur weil das manche Leute in ihren Schubladen verunsichert. Wenn z.B. dich das mit der Realität hadern lässt, solltest du erstmal auf leichtere Kost umsteigen, oder an deiner Erdung arbeiten.

Es gibt Leute, die sagen, wenn sie die "rote Pille" bekommen "Joa, war eh klar!", und andere landen erstmal in der Klapse. Je nach Erdnung und Abgeklärtheit eines Individuums, und dafür ist man immer selbst zuständig.

Zitat:
Mag ja sein, dass du von diesen Behauptungen und Vermutungen so dermaßen überzeugt bist, dass es für dich die absolute Wahrheit bedeutet und es deiner Meinung nach somit alles stimmen muss, diese Sichtweise kannst du aber von anderen Menschen nicht verlangen!

Tue ich auch nicht. Ich plädiere immer für die Selbsterfahrung, und (falls diese noch nicht verfügbar ist) für eine neutrale Einstellung. Ich berichte lediglich und stelle meine eigenen, hypothetischen Schlussfolgerungen auf (keine Behauptungen), und habe kein Interesse daran, das sie irgendjemand so als seinen Glaubenssatz übernimmt. Aber da du dich offenbar davon penetriert fühlst, solltest du dich mal fragen, warum du so reagierst. Du projizierst da offenbar eine eigene Unischerheit auf Andere.

Zitat:
Ist auch echt alles nicht böse gemeint, Wingman, wirklich nicht. Aber letztlich sind deine Behauptungen nicht wahrer und auch nicht unwahrer als die Behauptung, dass das Universum durch einen Urknall entstanden ist, Wingman! Winken

Siehe oben.

Ich weiß nicht, ob es ein Urknall oder was anderes war, da ich persönlich noch nicht darauf gearbeitet habe (RV z.B.). Daher verwies ich auf Monroe, weil er eine solche Anekdote (!) parat hatte. Was du daraus machst, obliegt ganz allein dir, und ich rate dir dringend zu mehr Differenziertheit und einer neutralen Einstellung, wenn du etwas (noch) nicht für dich verifizieren kannst. Sonst wirst du ständig zwischen den Polen von "Glauben" und "Nicht-Glauben" hin und hergerissen (binäre Denkweise), und da findest du garkeine Ruhe mehr, differenziert an ein Thema heranzugehen.



Siehe auch hier: Neutralität
Hier: Differenzierungsvermögen
Hier: Selbsterfahrung
Hier: Glaubenssysteme
Und hier: Entwicklungsmotor

...Damit du siehst, das ich mir darüber schon jahrelang Gedanken mache, und nicht einfach undifferenziert was in den Raum werfe, oder andere mit meinen Annahmen missionieren will.
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San
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat
Welche alternative wissenschaftliche Theorien gibt es denn zum Urknall?
Jedenfalls macht sie absolut Sinn, wenn man den Urknall als Simulationsbeginn einer virtuellen Realität betrachtet. Der Physiker Tom Campbell geht hier darauf ein: http://vimeo.com/56848600
Übrigens baute Tom Campbell gemeinsam mit Dennis Menerich in den frühen 70ern Robert Monroes Forschungslabor auf und war maßgeblich an der "Erfindung" des Hemi-Sync beteiligt und findet sich auch als TC in Monroes Büchern.

TCs Stärke ist es über die systematische (wissenschaftliche) Auswertung seiner Erfahrungen und seinem Background als angewandter Physiker (Simulationsexperte) eine umfassende Theorie (Theory of Everything) auf der Höhe des Informationszeitalters geschaffen zu haben.
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat
Ich hörte mal vom Modell eines pulsierenden Universums. Aber das beinhaltete glaube ich auch einen Urknall bei jedem Neubeginn. Vielleicht habe ich mal Zeit, ein RV-Projekt auf die Entstehung des Universums zu machen. Ob man daraus was sinnvolles deuten kann, ist dann natürlich eine andere Frage... Sehr glücklich

Wobei ich da wieder sagen möchte: Es ist garnicht so wichtig, wie das Universum nun entstanden ist, sondern was wir damit sinnvolles anstellen Winken. Wissen ohne Ziel ist nämlich irgendwie sinnlos (außer es dient zur Unterhaltung, wie z.B. bei fiktiven Universen).
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Knorks
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Noch einige Worte an dich, Knorks: Die Urknall-Theorie ist eine Theorie, welcher man folgen kann, weil sie schlüssig klingt. Dass man die Urknall-Theorie niemals wird beweisen können, das ist doch selbstverständlich! Aber Wingman's Theorien wird man beispielsweise auch niemals beweisen können. Und generell wird man die meisten Verschwörungstheorien niemals beweisen können! All diese Theorien wird man aber auch nicht widerlegen können, daher sind sie eben subjektiv und jeder muss selbst entscheiden, was er glauben möchte und was nicht, denn wahrhaftiges "Wissen" existiert in dieser Hinsicht nicht.

Doch tut es das, nur wissen wir es nicht oder können es nicht glauben.

Es gibt viele Theorien.
Die welche Wingman genannt hat.
Oder hier:
PlasmaVersum - Ein Kosmos ohne Urknall http://viaveto.de/plasmaverse.html

Zitat:
Spätestens seit den Siebzigerjahren wissen wir, daß alle Galaxien und die weiten Bereichen zwischen ihnen von elektrisch leitfähigem Gas, sogenanntem Plasma, erfüllt sind. Als die Urknalltheorie in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, wußte man davon jedoch noch nichts. Deshalb machte man den Fehler, galaktische Vorgänge ausschließlich mithilfe der äußerst schwachen Gravitation beschreiben und erklären zu wollen. Da wir heute aber wissen, daß 99,99% der Materie im Plasmazustand existieren und dieses Plasma unter dem Einfluß des Elektromagnetismus steht, muß sich auch unser Bild von kosmischen Vorgängen zwangsläufig verändern. Welch faszinierende neue Erkenntnisse die Plasmakosmologie bietet, versuche ich in diesem knapp dreistündigen Film grob darzustellen. Von der Entstehung der Galaxien, über die Natur der Sterne und Kometen, bis hin zu einer alternativen Geschichte unseres Sonnensystems, in dem Krater und andere große planetare Strukturen durch elektrische Entladungen geformt wurden, bietet das PlasmaVersum spannende neue Perspektiven in der Kosmologie.


Am stimmigsten für mich ist aber noch jene Erklärung der Entstehung unseres Universum, welche von Neal Donal Walsch stammt.

Zitat:
Am Anfang war nur das, was ist, und nichts anderes.
Alles-Was-Ist konnte sich nicht selbst erkennen - weil Alles-Was-Ist alles war, was da war, und nichts sonst. Und daher war Alles-Was-Ist ... nicht. Denn in Abwesenheit von etwas anderem ist Alles-Was-Ist nicht.
Das ist das große Ist/Ist Nicht, auf das sich die Mystiker seit Anbeginn der Zeit bezogen haben.
Alles-Was-Ist wußte, das es alles war, was da war - aber das war nicht genug, weil es seine vollendete Großartigkeit nur begrifflich, nicht aber erfahrungsgemäß erkennen konnte.
Doch es sehnte sich nach der Erfahrung seiner selbst, es wollte wissen, was es für ein Gefühl ist, so großartig zu sein.
Das war jedoch unmöglich, weil schon der Begriff »großartig« relativ ist.
Alles-Was-Ist konnte nicht wissen, was für ein Gefühl es ist, großartig zu sein, solange sich nicht das, was nicht ist, zeigte. In der Abwesenheit von dem, was nicht ist, ist das, was IST, nicht.
Alles-was-ist wußte eines, nämlich daß da nichts anderes war. Und so konnte und würde es sich niemals von einem Bezugspunkt außerhalb seiner selbst kennenlernen. Ein solcher Punkt existierte nicht. Es existierte nur ein Bezugspunkt, und das war der einzige Ort im Innern. Das »Ist/Ist Nicht.« Das Bin/Bin Nicht.
Doch das Alles von Allem entschied sich dazu, sich selbst erfahrungsgemäß kennenzulernen.
Diese Energie - diese reine, unsichtbare, unhörbare, unwahrnehmbare und von daher einem-jeden-anderen- unbekannte Energie - entschied sich, sich selbst als diese vollendete Großartigkeit zu erfahren, die Es war. Und es erkannte, daß es sich dazu eines Bezugspunkts im Innern bedienen mußte.
Es folgerte ganz richtig, daß jeder Teil Seiner Selbst notwendigerweise weniger als das Ganze sein mußte, und daß, wenn es sich selbst in Teile aufteilte, jeder Teil, der ja weniger war als das Ganze, auf den Rest Seiner Selbst blicken und Großartigkeit wahrnehmen konnte.
Und so teilte sich Alles-Was-Ist in sich selbst - wurde in einem gloriosen Augenblick das, was dies ist, und das, was das ist. Zum ersten Mal existierten dies und das gesondert voneinander. Und doch existierte beides zugleich und tat all das, was keines von beidem war.
So kam es, daß plötzlich drei Elemente existierten: Das, was hier ist. Das, was dort ist. Und das, was weder hier noch dort ist, aber existieren muß, damit das Hier und das Dort existieren können.
Es ist das Nichts, in dem alles enthalten ist. Es ist der Nicht-Raum, der den Raum enthält. Es ist das Alles, das die Teile enthält. usw
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Sirius B
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Beiträge: 207
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat
@Lichtarbeiter:
Beweise, Beweise, Beweise... fuck - solchen Erzskeptikern wird man niemals etwas Beweisen können. Denn darum geht es nicht - es geht um ER.FAH.RUN.GEN.
Das ist vom Schöpfer des Universums auch so vorgesehen, denke ich. Erst wenn man solche Erfahrungen auch selbst gemacht hat, weiß man auch wovon man spricht. Jemand der niemals Erfahrungen mit der Anderswelt gemacht hat, für den existiert sie auch nicht. Für denjenigen wird immer alles schnöde Theorie bleiben - solange, bis er eine verdammte ERFAHRUNG mit der anderen Seite der Wirklichkeit gemacht hat! Dann erst wird man vom blinden Gläubigen oder pauschalen Skeptiker zu jemandem der weiß wovon er spricht.
Meine Empfehlung für ne Abkürzung deiner Suche: psychedelische Substanzen.^^
Zauberpilze, LSD oder Salvia Divinorum. Ich empfehle eine ordentliche Dröhnung zur Verschiebung deiner Wahrnehmung. Und ganz wichtig: nicht kopflos hineinstürzen, sondern sich mit dem Setting beschäftigen und es ernstnehmen.

Grüße vom Sirius
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from dream to dream we have always been - like an everflowing stream...
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Lichtarbeiter
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat
Ich bedanke mich für die Erklärungen, und für die weiterführenden Links, Wingman. Ich werde sie mir gleich zu Gemüte führen. Und gut, vielleicht habe ich dir ja Unrecht getan oder gar ein wenig zu Provokativ geschrieben. Auf eine Sache möchte ich aber kurz direkt eingehen:

Wingman hat folgendes geschrieben:
Denn dafür, das die Erfahrungen authentisch sind, hat man irgendwann genügend Erlebnisse und Situationen gesammelt, die sich nicht anders erklären lassen.


Das klingt ansich zwar nachvollziehbar, aber genau da bin ich mir eben unsicher, ob es wirklich so klug ist, Erlebnisse und Erfahrungen als nicht anders erklärbar abzutun, nur weil einem alles so schlüssig erscheint, man sich durch die Erfahrungen anderer Menschen bestätigt fühlt und man keine alternative Erklärung finden kann und demzufolge seine Erfahrungen als unumstößliche Wahrheit zu betrachten.

Aber gut, eigentlich hast du schon Recht, Wingman.

Ein überzeugter katholischer Traditionalist wird ebenfalls von seinen authentischen Erfahrungen mit Gott berichten, und aufgrund seiner Erlebnissen und Situationen lässt es sich für ihn nicht anders erklären, als dass Gott wirklich existiert, und mit ihm der Himmel, wohin die guten Katholiken hinkommen, und die Hölle, wo Luzifer herrscht und wo die bösen Sünder auf ewig im Feuer brennen werden.

Die katholische Kirche wird ja vorallem in Verschwörungstheoretiker-Kreisen gern mal verteufelt und massiv schlecht geredet. Ja, auch ich bin so einer, welcher nicht gerade ein Freund des Christentums im allgemeinen und noch weniger von der Katholischen Kirche ist.

Tja, und wer hat nun Recht? Wingman mit seinen außerkörperlichen Erfahrungen oder ein Katholischer Traditionalist der Marke Ratzinger mit seinen Erfahrungen von Gott, Himmel, Hölle und Luzifer? Offenbar sind ja beide gleichermaßen von ihren Erfahrungen so sehr überzeugt, dass sich für sie ihre vielen Erlebnisse und Situationen nicht anders erklären lassen!

Offenbar haben also wohl beide Recht, und beide plädieren auch für Selbsterfahrungen, bevor man sie als unerfahrenes Individuum mit der Materie konfrontiert.

Das ist ja mal eine gute Erkenntnis, die sich jeder von uns zu Herzen nehmen sollte, bevor er mal wieder das Christentum beschimpft und behauptet, Gott und der Teufel und Himmel und Hölle wären reine Erfindungen der Kirche! Also erstmal Selbsterfahrungen machen, Leute, erst danach könnt ihr dann die Ansichten des Christentums kritisieren! Da stimmt ihr mir doch sicher zu, richtig?

Oder möchte hier ernsthaft jemand behaupten, es gäbe einen Unterschied hinsichtlich der Überzeugung zwischen den Erfahrungen, Erlebnissen und Situationen eines Wingman und eines Ratzinger? Offenbar gibt es da wohl keinen Unterschied - unterschiedlich sind lediglich die gemachten Erfahrungen der beiden ansich und die Wege, auf denen sie gemacht wurden...


Aber nunja, danke für den Link, San. Tom Campbell kannte ich bisher noch nicht.

Und kurz an Knorks, bezüglich deinem letzten Zitat: Gibt es das auch in einfacher Sprache? Winken Ich habe jedenfalls nicht verstanden, was mir Neal Donal Walsch da sagen möchte, und nach dem fünften Satz habe ich frustriert aufgehört zu lesen. Vermutlich bin ich aber einfach nur zu dumm für solch hohe philosophische Kunst...


Ich habe übrigens noch immer von keinem von euch eine nachvollziehbare Erklärung gehört, wie ihr euch die Stimmen aus der vermeintlich angebohrten Hölle alternativ erklären würdet. Alternativ, weil ihr ja nicht an die Existenz einer Hölle glaubt und es somit keine unzähligen gequälten Seelen sein können. Nicht überraschend, dass ihr diese Frage immer gekonnt ignoriert. Tja, vermutlich weil es keine wirklich plausible Erklärung gibt und die plausibelste Erklärung nunmal die ist, dass die Hölle tatsächlich angebohrt wurde. Warum soll das auch nicht möglich sein? Luzifer ist laut Bibel von Gott verbannt worden, er wurde zu einem "gefallenen" Engel - er ist also auf die Erde herabgestürzt oder besser gesagt auf die Erde "gefallen" und da ist es doch denkbar, dass er von Gott im Innern der Erde eingekerkert wurde, eventuell sogar an der Stelle wo er auf die Erde herabgestürzt ist. Und eben jene Stelle könnte von den russischen Forschern angebohrt worden sein, und darunter befindet sich eventuell die Hölle.

Aber das haltet ihr ja alle für Schwachsinn, weil für euch ja klar ist, dass die Hölle eine Erfindung der Kirche ist. Aber woher wisst ihr das so genau? Schließlich haben weder ihr noch ich solche Erfahrungen wie ein Ratzinger gemacht, für welchen es aufgrund seiner Erfahrungen, Erlebnisse und Situationen außer Frage steht, dass eine Hölle tatsächlich existiert...


Oh, Sirius, du hast mich entlarvt! Geschockt Ja, ich bin ein sogenannter "Erzskeptiker", also sowas wie ein Erzbischof, nur halt bei den Skeptikern...


Zuletzt bearbeitet von Lichtarbeiter am 12.03.2013, 21:56, insgesamt 2-mal bearbeitet
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San
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat
Wingman:
Zitat:
Es ist garnicht so wichtig, wie das Universum nun entstanden ist, sondern was wir damit sinnvolles anstellen .


Das unterschreibe ich und behaupte etwas Sinnvolles anzustellen ist oft gar nicht so leicht. Winken

Knorks:
Zitat:
PlasmaVersum - Ein Kosmos ohne Urknall http://viaveto.de/plasmaverse.html


Interessante Einführung, aber muss ich mir jetzt alle Videos ansehen oder verrät jemand die Quintessenz? Lachen

Generell habe ich nichts dagegen, wenn verschiedene Theorien "konkurieren".

Zitat:
Am stimmigsten für mich ist aber noch jene Erklärung der Entstehung unseres Universum, welche von Neal Donal Walsch stammt.


Durchaus stimmig; wenn man das religiöse Brimborium weglässt, bleibt je eine logische Ableitung. Allerdings ist das für mich weniger eine Erklärung für unser physisches Universum, als für die Entstehung und Ausdifferenzierung von Bewusstsein. Die Schaffung eines physischen Universums ist dann nochmal eine andere Angelegenheit. Da ginge es dann ja darum eine geeignete Spielwiese zu erschaffen auf der die Bewusstseinseinheiten nach bestimmten Regeln interagieren können. Da 'schreibt man einen Algorithmus' und BANG!!!! Cool

"Ist/Ist-Nicht" ist in anderen Worten ja nichts anderes als 0/1, weshalb TC auch argumentiert, dass es sich bei Bewusstsein (und allem was ist) um ein digitales Informationssystem handelt. Daraus abzuleiten ist eine digitale (Informations-)Physik. Wobei die Digitale Physik im Allgemeinen nur für die Annahme steht, unser Universum ließe sich am besten als berechnete, virtuelle Realität beschreiben (z.B. Fredkin, Whitworth, Bostrom).
Weil wir schon beim Thema sind, TC antwortete mal auf die Frage nach N.D. Walsh: "I didn't read the book but I saw the movie. Actually I did read selections of the book. I agree, much of it makes good sense and rings true. Walsh was channeling all right but not from the Big Cheese*. There are a group of beings called "The Teachers" that flow information to chosen individuals for wider distribution. For example Seth channeling through Jane Roberts was one of these. The same entity that voiced Seth has voiced several of the popular channeled materials under different names over the last 30 years. Messages under each "pen name" were presented in tone and content to appeal to a given audience. It is likely that Walsh was connected to one of this group -- perhaps even "Seth" himself. That Walsh called it "Conversations With God" was either clever marketing or part of the sources way of connecting with the targeted audience."

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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat
Knorks hat folgendes geschrieben:

Na sicher hat man heutzutage den Urknall schon in anderen Universen beobachten können oder gar experimentell nachgewiesen...lach
Es ist und bleibt ein Theorie und zwar eine auf sehr schwachen Beinen stehende Theorie.


Habe ich was anderes gesagt als dass die Uknalltheorie eine Theorie ist?
Und ja, sie ist die zur Zeit am stärktsten bestätigte Theorie. Schon mal was von folgendem gehört:

Bildung großräumiger Strukturen
Kosmische Hintergrundstrahlung
Häufigkeit der Elemente
Expansion des Universums

All das kann und wurde beobachtet und entspricht den Vorhersagen, die aus der Urknalltheorie abgeleitet werden können.

Hast du eine besser bestätigte Theorie für die Entstehung des Universums?
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat
Und ja, es gibt viele alternative Theorien zum Urknall. Nur welche beobacht- und betätigbaren Vorhersagen lassen sich aus diesen Theorien ableiten? Und passen diese Theorien besser zu anderen vielfach bestätigten Theorien?

Manchmal habe ich schon den Eindruck, dass viele die Naturwissenschaften ablehnen, weil die von ihr hervorgebrachten und oft gut bestätigten Theorien nicht in ihr Weltbildbild passen. Ich beobachte da eigentlich die gleiche Engstirnigkeit, wie sie den Wissenschaftern so gerne vorgeworfen wird.

Zur PlasmaVersum Theorie:
Er verwendet Begriffe aus der Physik oder Mathematik nicht so, wie sie definiert sind.
Ein Beispiel:
Der Punkt wird in dieser Theorie ein Kreis, das ist falsch, ein Punkt hat keine Fläche, kann also kein Kreis sein.

Wenn man so vorgeht und Begriffe umdefiniert, dann kann man damit jede mögliche Theorie formulieren die alles mögliche beschreibt. Aber leider haben solche Theorien keinen Erklärungsgehalt.
Ein analoges Beispiel dieser Vorgehensweise: Was ist ein Einhorn? Ein Einhorn ist ein Tier, das auf vier Beinen geht, Mäuse frießt, und Miau sagt. Gestern habe ich bei einem Freund so ein Tier gesehen. Also gibt es Einhörner. Und man kann gar nicht widersprechen, außer dass die Definition des Begriffs Einhorn falsch ist.

Also ich bleibe bei meiner Frage und prezisiere: Welche alternative Theorie für die Entstehung des Universums gibt es, die folgende Merkmale erfüllt:
1. Sie definiert die in der Naturwissenschaft und Mathematik bestehenden Definitionen nicht neu oder um.
2. Sie muss Vorhersagen machen, die auch schon bestätigt wurden.
3. Sie muss in sich konsistent sein.
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BeitragVerfasst am: 13.03.2013, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Das klingt ansich zwar nachvollziehbar, aber genau da bin ich mir eben unsicher, ob es wirklich so klug ist, Erlebnisse und Erfahrungen als nicht anders erklärbar abzutun, nur weil einem alles so schlüssig erscheint, man sich durch die Erfahrungen anderer Menschen bestätigt fühlt und man keine alternative Erklärung finden kann und demzufolge seine Erfahrungen als unumstößliche Wahrheit zu betrachten.

Es gibt metaphysische Erfahrungen, die ungleich eindeutiger sind, als sich z.B. auf einer heißen Herdplatte die Hand zu verbrennen. Und danach bezweifelt ja auch keiner mehr, das es wehtat, oder? Wenn du sowas erlebst, wirst du es wissen.

Zitat:
Ein überzeugter katholischer Traditionalist wird ebenfalls von seinen authentischen Erfahrungen mit Gott berichten, und aufgrund seiner Erlebnissen und Situationen lässt es sich für ihn nicht anders erklären, als dass Gott wirklich existiert, und mit ihm der Himmel, wohin die guten Katholiken hinkommen, und die Hölle, wo Luzifer herrscht und wo die bösen Sünder auf ewig im Feuer brennen werden.

Die Erfahrung kann genauso echt sein, wie metaphysische Erfahrungen anderer Art (Gedanken schaffen Realität). Aber was man dann mit seinem begrenzten Verstand oder Erfahrungsschatz daraus interpretiert, ist eine ganz andere Sache. Interessant ist in dem Zusammenhang nämlich, das religiöse Menschen bei Nahtodeserfahrungen / AKEn oft auf religiöse Ikonen (Engel, Heilige etc...) treffen, während neutrale Erlebende von unfestgelegten Energiemustern oder Formen sprechen (was aber nicht pauschal so sein muss - oft wird dem Reisenden gegenüber auch eine Form angenommen, mit der er vom Verständnis her klarkommt).

Zitat:
Die katholische Kirche wird ja vorallem in Verschwörungstheoretiker-Kreisen gern mal verteufelt und massiv schlecht geredet. Ja, auch ich bin so einer, welcher nicht gerade ein Freund des Christentums im allgemeinen und noch weniger von der Katholischen Kirche ist.

Naja, eher bei oberflächlichen "Kreisen", die vielleicht mal Dan Brown oder sowas lesen. In der ernstzunehmenden Szene hingegen sind leider viele fundamentalistische Christen unterwegs, welche z.B. die Wahrheitsbewegung (Themen wie 9/11, NWO, okkulte Verschwörungen...) als Missionierungsvehikel für ihren Glauben pervertieren wollen. Wer sich ein bisschen in der Infokrieger-Szene auskennt, weiß was ich meine...

Zitat:
Tja, und wer hat nun Recht? Wingman mit seinen außerkörperlichen Erfahrungen oder ein Katholischer Traditionalist der Marke Ratzinger mit seinen Erfahrungen von Gott, Himmel, Hölle und Luzifer?

Wenn ich das mal so seltsam schidzophrän sagen darf: Beide und keiner Winken. Jedes Individuum erlebt es aus seinem Horizont und seiner Verständnisfähigkeit heraus, da das Gesamtbild einfach zu groß ist, um etwas als absolut "Wahr" zu deklarieren. Denn da bewegt man sich in Bereichen, in der Objektivität und Subjektivität ab einem gewissen Punkt nicht mehr unterscheidbar sind. Das ist keine Ausrede, um keine Beweise liefern zu müssen, sondern eine vielfältig bestätigte Erfahrung. Es ist letztlich alles nur eine Frage der Feldsättigung, also inwieweit bzw. wie stark sich eine "Schnittrealität" manifestiert, in der wir uns in unseren individuellen Rollen einbilden, sie objektivieren zu können bzw. davon getrennt zu sein. So ist es meiner Ansicht nach auch mit dem physischen Universum. Es ist an sich durchaus objektivierbar (naturwissenschaftlich), aber nur innerhalb seiner eigenen Naturgesetze und Gegebenheiten (meinetwegen auch "3D-Engine"). Und die sind nicht das Ende der Fahnenstange.

Zitat:
Offenbar sind ja beide gleichermaßen von ihren Erfahrungen so sehr überzeugt, dass sich für sie ihre vielen Erlebnisse und Situationen nicht anders erklären lassen!

Es gibt die eigentliche Erfahrung, und es gibt die Interpretation aus dem eigenen Horizont heraus (siehe oben). Ich sage nur Cargo Kult...

Zitat:
Offenbar haben also wohl beide Recht, und beide plädieren auch für Selbsterfahrungen, bevor man sie als unerfahrenes Individuum mit der Materie konfrontiert.

Hmm, also ich kenne keinen Kirchenanhänger von der Sorte Ratzinger, der je für Selbsterfahrung plädiert hätte, sondern man hat gefälligst zu glauben, was das Dogma vorgibt.
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Knorks
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BeitragVerfasst am: 13.03.2013, 00:51    Titel: Antworten mit Zitat
Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Und kurz an Knorks, bezüglich deinem letzten Zitat: Gibt es das auch in einfacher Sprache? Ich habe jedenfalls nicht verstanden, was mir Neal Donal Walsch da sagen möchte, und nach dem fünften Satz habe ich frustriert aufgehört zu lesen. Vermutlich bin ich aber einfach nur zu dumm für solch hohe philosophische Kunst...

Ja, das könnte man auch anders ausdrücken.
Ich weis nicht ob das was mit Dummheit zu tun hat?
Es gibt so vieles was ich nicht versteh, aber für dumm halte ich mich dewegen noch lange nicht.

Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Ich habe übrigens noch immer von keinem von euch eine nachvollziehbare Erklärung gehört, wie ihr euch die Stimmen aus der vermeintlich angebohrten Hölle alternativ erklären würdet.

Die wirst du auch nicht bekommen können, es sei denn es schreibt jemand eine Erklärung welche in dein Weltbild passt. Erst dann kann sie für dich nachvollziehbar sein. Du musst dich schon ein wenig öffnen wenn du eine Erklärung möchtest.

Lichtarbeiter hat folgendes geschrieben:
Oh, Sirius, du hast mich entlarvt! Ja, ich bin ein sogenannter "Erzskeptiker", also sowas wie ein Erzbischof, nur halt bei den Skeptikern...

Dem kann ich nicht wiedersprechen Winken

San hat folgendes geschrieben:


Durchaus stimmig; wenn man das religiöse Brimborium weglässt,

Jaaaa, das hat mich auch ein wenig gestört.

San hat folgendes geschrieben:
Allerdings ist das für mich weniger eine Erklärung für unser physisches Universum, als für die Entstehung und Ausdifferenzierung von Bewusstsein.


Da für mich vor der Materie das Bewusstsein steht, ist das auch eine Erklärung für die Entstehung des Physischen.

San hat folgendes geschrieben:
Da ginge es dann ja darum eine geeignete Spielwiese zu erschaffen auf der die Bewusstseinseinheiten nach bestimmten Regeln interagieren können.


Genau das meine ich.

San hat folgendes geschrieben:
"Ist/Ist-Nicht" ist in anderen Worten ja nichts anderes als 0/1, weshalb TC auch argumentiert, dass es sich bei Bewusstsein (und allem was ist) um ein digitales Informationssystem handelt. Daraus abzuleiten ist eine digitale (Informations-)Physik. Wobei die Digitale Physik im Allgemeinen nur für die Annahme steht, unser Universum ließe sich am besten als berechnete, virtuelle Realität beschreiben (z.B. Fredkin, Whitworth, Bostrom).


Ja genau, das meine ich. Es kommt immer darauf an mit was für einem Verständnis oder Weltbild man sich die Sache anschaut, also aus welcher Perspektive, es sieht von jeder Seite anders aus und ist doch immer das gleich Ding.

San hat folgendes geschrieben:
Weil wir schon beim Thema sind, TC antwortete mal auf die Frage nach N.D. Walsh: "I didn't read the book but I saw the movie. Actually I did read selections of the book. I agree, much of it makes good sense and rings true. Walsh was channeling all right but not from the Big Cheese*. There are a group of beings called "The Teachers" that flow information to chosen individuals for wider distribution. For example Seth channeling through Jane Roberts was one of these. The same entity that voiced Seth has voiced several of the popular channeled materials under different names over the last 30 years. Messages under each "pen name" were presented in tone and content to appeal to a given audience. It is likely that Walsh was connected to one of this group -- perhaps even "Seth" himself. That Walsh called it "Conversations With God" was either clever marketing or part of the sources way of connecting with the targeted audience."

Der Film an sich, hat nur so viel mit dem Buch zu tun, das dort beschrieben und gezeigt wird wie es entstanden ist. Vom Buch selber werden nur einige wenige Zitate benutzt.
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San
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BeitragVerfasst am: 14.03.2013, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat
Nightrat hat folgendes geschrieben:


Zur PlasmaVersum Theorie:
Er verwendet Begriffe aus der Physik oder Mathematik nicht so, wie sie definiert sind.
Ein Beispiel:
Der Punkt wird in dieser Theorie ein Kreis, das ist falsch, ein Punkt hat keine Fläche, kann also kein Kreis sein.



Aha, danke! Vielleicht schau ich's mir bei Gelegenheit dennoch mal genauer an.
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Anmeldungsdatum: 02.03.2013
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 15.03.2013, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
The same entity that voiced Seth has voiced several of the popular channeled materials under different names over the last 30 years. Messages under each "pen name" were presented in tone and content to appeal to a given audience. It is likely that Walsh was connected to one of this group -- perhaps even "Seth" himself. That Walsh called it "Conversations With God" was either clever marketing or part of the sources way of connecting with the targeted audience.
"

Das hat mich jetzt gefunden! Wunderschön. Man könnte ja spekulieren, dass sämtliche "Channeling-Entitäten" ein und diesselbe Quelle sind und durch den Channel bewußt oder unbewußt verfälscht werden. Ich vergleiche hier nur den "Hippie-Seth" der Jane Roberts und den "apokalyptischen" Seth nach dem Millennium. Was es da für Diskussionen gab, wer den nun der "echte" Seth sei Smilie

Dann wäre da noch Kryon, zum einen für Eso-Fanatiker, zum anderen als Reibefläche für diejenigen, die "satanisches" hinter diesen Channelings vermuten.

Oder die "aufgestiegenen Meister" für alle Hierarchiesüchtigen. Das "Ashtar Command" für die UFO-Spezis. Und und und. Alles diesselbe Quelle und die Unterschiede machen wir. Haha, ich spitze meinen imaginären Illusorium-Bleistift!
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