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Ölteppich vor Amerika


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Deep Thought
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Anmeldungsdatum: 05.06.2010
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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat
Naja, Du hast insofern nicht ganz unrecht. Einen möglichen Einbruch der Erdkruste über der Blase kann man wirklich nicht hundertprozentig ausschließen. Über Jahrtausende hinweg hat sich schließlich diese Lagerstätte stabil gehalten, was dafür spricht, dass ihr hoher Innendruck auch zur Stabilisierung der gesamten geologischen Konstellation in diesem Bereich beigetragen hat. Zusätzlich zu den beiden Druckkomponeneten Wasser und Ölblase wirkt sich natürlich auch die Masse und die Stabilität des Bodens (vermutlich des Gesteins) darüber aus. Wenn jetzt der Druck unterhalb des Gesteins deutlich absackt bzw. sich langsam abbaut, könnte sozusagen dieses stabilisierende Gleichgewicht aus den Fugen geraten. Man kann absolut nicht ausschließen, dass eben nur wegen dem Druck des Öls darunter die Tragfähigkeit des Ozeanbodens aufrecht erhalten bleiben konnte. Selbst wenn Wasserdruck und Öldruck sich irgendwann in eine ausgeglichene Pattstellung angenähert haben, könnte immer noch früher oder später die Tragfähigkeit des Gesteins instabil werden. Und dann würde - falls hier auch nur größere Teile einbrechen - eine seebebenartige Verwerfung auftreten, die ohne Frage einen Tsunami auslösen könnte.
Um eben solch einen Lagerstättenkollaps zu vermeiden pumpt man an vielen Förderstellen (z.B. in Saudi-Arabien) etwa die Menge Salzwasser hinein, die man in Form von Öl entnommen hat und stabilisiert so die ursprünglichen Druckverhältnisse. Solch ein Vorgang läuft natürlich technisch gezähmt und kontrolliert ab, was ja im Golf von Mexiko jetzt nicht mehr der Fall ist.
Darum ist ein Lagerstättenkollaps dort auch nicht garantiert auszuschließen, solange der Ausfluß nicht unter Kontrolle gebracht wird.

Spiegel online berichtet heute übrigens über die geplante Entlastungsbohrung und damit verbundene Probleme und Risiken: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,700546,00.html
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Unter Ulmen
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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat
Braun ist das neue grün


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Anmeldungsdatum: 31.03.2008
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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 16:45    Titel: Antworten mit Zitat
Ölkonzerne und Medien verschweigen: Ungiftige Ölbekämpfung ist machbar!

Ein Stoff, der so unschädlich ist, dass man ihn anfassen und sogar essen kann – und der trotzdem Öl bindet und rückstandsfrei abbaut? Schön wär's. Aber das ist keine Utopie, sondern Realität. Nur erzählen Ihnen weder Ölkonzerne noch »Qualitätsmedien« davon. Die Schweizer Firma »Oil Treatment International« hat nach eigenen Angaben solche Stoffe entwickelt und getestet und wartet auf die Zulassung in den USA. Hoffentlich nicht bis zum St. Nimmerleinstag. Kopp-online.com sprach mit dem Geschäftsführer Paul Schuler.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/oelkonzerne-und-medien-verschweigen-ungiftige-oelbekaempfung-ist-machbar-herr-nachbar-.html


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Um einmal eine solche Alternative vorzustellen, führte ich ein Gespräch mit Paul Schuler, Geschäftsführer von »Oil Treatment International« in Zug. Hören Sie selbst.

http://info.kopp-verlag.de/data/image/gerhard_wisnewski/2010-06/Oelkonzerne%20und%20Medien%20verschweigen%20Ungiftige%20Oelbekaempfung%20ist%20machbar/schuler%20interview.mp3
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Deep Thought
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Anmeldungsdatum: 05.06.2010
Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat
Es wird immer besser. Nicht nur, dass BP anscheinend seit Beginn der Katastrophe nur sehr widerwillig Informationen über das wahre Ausmaß preisgeben will - man hat ja die nahezu täglichen Korrekturen der Austrittsmenge nach oben schon zur Normalität gemacht - offensichtlich versucht man auch aktiv - durch Blockadepolitik und Zensur - den Informationsfluss unter Kontrolle zu bekommen:

http://www.heise.de/tp/blogs/2/147854

Und mit erschreckendem Video:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,700128,00.html

"Die Zeit" macht sich in einem umfangreichen Atikel auch bereits Gedanken über rein ökonomische Auswirkungen des Unglücks bis hin zu Energieverknappung und weiterer Verschärfung der Wirtschaftskrise:

http://www.zeit.de/2010/25/Oelmarkt

Für unerschrockene Viel-Leser wäre auch diese Studie zu empfehlen, die noch vor der Deepwater Horizon - Explosion erstellt wurde und sich mit potentiellen Folgen einer Energieverknappung befasst:

http://www.feasta.org/documents/risk_resilience/Tipping_Point_Gesamt.pdf
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wHyTong
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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat
nicht sehr beruhigend sind auch die ganzen live streams der bp: http://www.jtnog.org/
in der 2. reihe im letzten konnte man gestern noch kein öl austreten sehen
gleiche reihe, 2. von links: gestern konnte man deutlich erkennen, dass eine weiße flüssigkeit aus dem dünnen arm austrat und dem öl beigemischt wurde.
das corexit, welches dann schön mit dem meerwasser verdunstet und wieder auf die erde regnet?
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Deep Thought
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Anmeldungsdatum: 05.06.2010
Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 20.06.2010, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat
Über dieses Corexit findet man derzeit regelrecht alptraumhafte Informationen. Eine der übelsten Quellen, die einem wirklich die Gänsehaut aufziehen kann:
http://www.contracoma.com/russische-wissenschaftler-warnen-usa-vor-toxischem-corexit-regen/

Das Video dazu ist allerdings nicht zweifelsfrei, der konkrete Zusammenhang mit eventuellem Corexit-Fallout erscheint mehr spekulativ, aber auch nicht völlig absurd.

Betrachtet man die Angaben über die Zusammensetzung von Corexit - wie sie der Hersteller Nalco veröffentlicht hat - kann man ein paar Kleinigkiten ableiten daraus:

Durch den hohen Tensid-Anteil wirkt das Mittel vorwiegend ähnlich wie Waschpulver oder Spülmittel, indem es die Durchmischbarkeit von Öl und Wasser durch Reduktion der Oberflächenspannung verbessert. Eine gewisse Annäherung der Dichtewerte ist dieser Kombination auch zuzutrauen. Daraus ergibt sich eigentlich keine wirkliche, chemische Zersetzungswirkung (was bei der immensen Komplexität der chemischen Zusammensetzung von Rohöl ohnehin schwer hinzukriegen sein dürfte), sondern eher nur eine Zerstreuung und Auffächerung in kleinste Tröpfchen, die nicht mehr rasch an die Oberfläche steigen können. Diese Massnahme ist also überwiegend eher kosmetischer Natur, weil eben auf dem Wasser deutlich geringere Ölmengen als Teppich ankommen. Eine gewisse praktische Komponente hat das aber auch. Diese Feinverteilung des Öls vergrößert seine angreifbare Oberfläche extrem. Das macht Mikroben den Zugriff darauf leichter, erhöht auch die Angriffsfläche für chemische Reaktionen mit Bestandteilen des Meerwassers und kann somit durchaus den Zerfallsprozess beschleunigen. Eine größere Oberfläche macht aber auch eine bessere Lösung im Wasser selbst möglich, zumindest das Herauslösen einzelner Bestandteile. Und zu einem gewissen Grad löst sich nahezu jede Substanz in Wasser, wenn auch nicht alle Komponenten gleich gut. Die Einbringung in dieser immensen Tiefe und damit unter dem hohen Druck erhöht ebenfalls die Löslichkeit, insbesondere von rasch ausgasenden Ölbestandteilen oder dem darin ebenfalls enthaltenen Erdgas. Ob das allerdings so gut ist, ist eine andere Frage. Denn durch diese Auflösung im Wasser wird auch die Diffusionsfähigkeit erhöht, also die Fähigkeit der gelösten Substanz, organische Barrieren (wie zum Beispiel die Haut von Lebewesen oder Kiemenlappen von Fischen) zu durchdringen. Daraus resultiert eine stärkere Durchdringung eines Organismus mit diesen gelösten Bestandteilen und zwar möglicherweise bis in den Blutkreislauf und damit sämtliche Organe. Das wiederum lässt die potentiellen Giftstoffe tiefer in die Nahrungskette eindringen und sich darin hartnäckiger festsetzen, als dies nur bei oberflächlicher Benetzung möglich wäre. Ebenso können sich auch in anorganischen Oberflächen - wie zum Beispiel den porösen Sand am Meeresgrund oder die Oberfläche rauen Gesteins - diese gelösten Bestandteile leichter festsetzen und länger gegen Auswaschung halten. Das Resultat insgesamt ist auf jeden Fall eine wesentlich tiefere Durchdringung der betroffenen Umwelt, als dies bei zusammenhängenden Ölschwaden der Fall wäre. Die Dauer der Kontamination erhöht sich auf diese Weise garantiert drastisch und folglich auch potentielle Langzeitwirkungen.
Was die Fähigkeit von Corexit betrifft, mit dem Wasser zu verdunsten und in die Wolkenschicht mit aufzusteigen, um dann wieder abzuregnen, kann man schon mal sicher sagen, dass nicht die gesamten Bestandteile dazu in der Lage sind. Dafür liegt deren Siedepunkt teilweise zu hoch und somit reduziert sich auch ihre Fähigkeit, bei Temperaturen unterhalb dessen durch Verdunstung in den gasförmigen Zustand überzugehen.
2-Butoxyethanol und Propylenglykol sind dazu allerdings zu einem gewissen Teil in der Lage. Oberflächennahe und somit Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden diese Bestandteile also mit dem aufsteigenden Wasserdampf zumindest teilweise mitgetragen und können danach je nach Wetterlage weiß Gott wo wieder abregnen.

Eine vollkommen andere Geschichte, die garantiert niemand in vollem Umfang einschätzen kann - weil es einfach zu komplexe Vorgänge von sehr vielen beteiligten Corexit- und Ölbestandteilen betrifft - sind die Reaktionsprodukte. Die genauen chemischen Reaktionen, die ablaufen, wenn das Öl mit dem Corexit reagiert, sind so komplex, dass heute noch völlig unentdeckte Verbindungen dabei entstehen könnten. Und hier ist nahezu alles möglich, fürchte ich. Da Corexit bisher weder in derartigem Umfang noch durch die Ausbringung in solch immenser Tiefe zum Einsatz gekommen ist, gibt es auch keine Erfahrungswerte damit. Und die Tatsache, dass durch die Tiefenausbringung das Meer bei diesem Unfall erstmals praktisch in drei Dimensionen massiv ölverseucht wird - und nicht nur ein Oberflächenteppich entsteht - macht die Sache zu einem sehr waghalsigen Experiment mit unkalkulierbarem Ausgang. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass Pflanzen, Tiere und Meeresböden auf unabsehbare Zeit selbst noch in großer Entfernung vom Leck selbst mit schwer abbaubaren, sich hartnäckig festsetzenden Reaktionsprodukten durchdrungen werden, die zumindest in Spuren über Jahre oder Jahrzehnte hinweg die gesamte maritime Nahrungskette erreichen können. Im "worst case" ist nicht auszuschließen, dass über kurz oder lang ein großer Teil des Nordatlantiks (und vielleicht noch größere Regionen) mit fein verteilten, geringen Mengen dieser Reste durchseucht werden. Und das werden wir dann letzten Endes vom Fischstäbchen bis zur Haifischflossensuppe als weitere Komponente unserer Ernährung einkalkulieren können.

Bericht über die Fragwürdigkeit des Chemikalieneinsatzes:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-05/oelbekaempfung-chemikalien

Dass allein das Öl selbst schon ein erhebliches Gesundheitsrisiko mit sich bringt, weiß man im Grunde genommen auch. Spiegel online beispielsweise erwähnt in einem Rückblick auf die Exxon Valdez - Havarie in Alaska Langzeitschäden bei damals zur Aufräumung eingesetzten Arbeitern:

"Die "Exxon Valdez" hat eine unendliche Ölpest ausgelöst, und das nicht nur zum Schaden der Tierwelt: Viele der Arbeiter, die damals täglich 18 Stunden die verschmutzten Küsten mit Chemikalien säuberten, leiden bis heute an Lungenproblemen, Nervenkrankheiten, vergrößerten Lebern oder ständigem Nasenbluten."
(Quelle: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3823/der_schwarze_tod_kam_am_karfreitag.html)

Auch "Die Zeit" berichtet von immer noch vorhandenen Schadstoffen in Alaska:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-09/Exxon-Valdez-Oeltanker

Im aktuellen Fall scheinen sich ebenfalls bereits erste Symptome bei Anwohnern des betroffenen Gebietes zu zeigen.
Siehe hier: http://derstandard.at/1276043515179/Oel-im-Golf-von-Mexiko-Bereits-ueber-70-Menschen-in-Louisiana-erkrankt
Und noch etwas ausführlicher hier: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-06/oelpest-gesundheit-menschen

Bericht über teils genschädigende oder Hirnschäden verursachende Langzeitfolgen:
http://www.zeit.de/1993/10/Toedliches-Ol

Ein ausführlicher Artikel über die Bemühungen, betroffenen Tieren zu helfen, findet sich hier:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-06/oelpest-tierrettung-interview

Fotostrecke über Rettungsversuche für betroffene Wasservögel:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-06/fs-oelpest-louisiana-pelikane-reinigung

Fotostrecke mit Bildern der Abfackelung und der Aufräumarbeiten:
http://www.zeit.de/wissen/2010-06/fs-louisiana-1406

Artikel über die Ölschwaden in der Tiefe:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-05/oelschwaden-tiefsee

Alles in Summe muss man feststellen, dass es illusorisch ist, anzunehmen, es gäbe irgendeine Möglichkeit, die Folgen in absehbarer Zeit wirksam zu bekämpfen. Das Ausmaß dieser Katastrophe übersteigt unsere Fähigkeiten bei deren Begrenzung dramatisch. Wie der Wissenschaftskritiker und Philosoph Erwin Chargaff es in einem seiner Bücher auf den Punkt brachte, wir gehen mit der "Verwegenheit der Ahnungslosen" vor, wenn wir in blindem Technikvertrauen und regelrecht fatalistischer Entschlossenheit vor uns hinfuhrwerken. Anstatt sich im Vorfeld einer potentiellen technischen Machbarkeit nach Dingen wie moralischer Vertretbarkeit, möglichen Folgen von Fehlern oder auch Varianten von destruktiver oder zerstörerischer Verwendung unserer Erfindungen zu fragen, setzen wir alles, was auch nur in die Nähe der Machbarkeit rückt mit der kurzsichtigen und hirnamputierten Euphorie von Kleinkindern in die Tat um.
Ich weiß nicht, wie es Euch mit diesen Ereignissen so geht, aber ich finde mich jeden Tag wieder beim Lesen solcher Artikel und dem Betrachten solcher Bilder in einer hilflosen Wut, einer tiefen Traurigkeit und einer unsagbaren Enttäuschung wieder. In Tagen wie diesen muss ich ehrlich gestehen: ich schäme mich dafür, ein Mensch zu sein, dieser kollektiv wahnsinnig gewordenen Spezies anzugehören. Denn dass wir keine "Krone der Schöpfung" darstellen, sondern eher den Bodensatz der Evolution, beweisen wir gerade wieder einmal nachdrücklich...

http://www.zeit.de/2010/20/Oelkatastrophe-USA
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wHyTong
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BeitragVerfasst am: 21.06.2010, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat
hier ein paar luftaufnahmen
http://blog.ted.com/2010/06/aerial_photos_o.php

http://edition.cnn.com/video/?/video/us/2010/06/08/vo.new.oil.spill.high.resolution.bp

Macht da in der Hintergrundspiegelung ab ca. sekunde 25 im Hollywoodstudio jemand die Tür auf, obwohl "Verdunklung" befohlen war?
vieleicht während der Aufzeichnung nen Kaffe geholt?
rofl Ölpest Fakepest
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BeitragVerfasst am: 21.06.2010, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat
wHyTong hat folgendes geschrieben:
Macht da in der Hintergrundspiegelung ab ca. sekunde 25 im Hollywoodstudio jemand die Tür auf, obwohl "Verdunklung" befohlen war?
vieleicht während der Aufzeichnung nen Kaffe geholt?
rofl Ölpest Fakepest


mein Kommentar auf yt:

http://www.youtube.com/watch?v=uGC_UeXEHoc
*
WAHRHEITSBEWEGUNG911
vor 1 Woche
hi michi, das ist meiner Meinung nach nur ne Spiegelung weil es abgefilmt wird. Man sieht sogar ganz leicht das Logo des TV´s in der mitte ganz unten.
WAHRHEITSBEWEGUNG911 vor 1 Woche
*
WAHRHEITSBEWEGUNG911
vor 1 Woche
@WAHRHEITSBEWEGUNG911 ich hab ne Hardcopy gemacht und das Bild vergrössert und es ist das Pioneer LOGO.
WAHRHEITSBEWEGUNG911 vor 1 Woche
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BeitragVerfasst am: 22.06.2010, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat
In Ägypten kam es nun auch zu einem Bohrinsel-Unfall. Ist wohl schon ein paar Tage her. Klar, man will das wegen der Urlaubssaison natürlich lieber nicht publik machen.

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1541299/Rotes-Meer-sieht-schwarz-Oel-an-aegyptischer-Badekueste.html

Die Urheber der Verschmutzung wurden nicht benannt ...

Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Böse
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Lasst uns das Glück erfinden!
(Also sprach Zarathustra)
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BeitragVerfasst am: 22.06.2010, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat
http://wissen.dradio.de/index.59.de.html?drn:news_id=12671&drn:date=1277114400&sid=


In dem Artikel steht u. a.:

"Das Öl ströme bereits seit einer Woche aus einer Bohrinsel nördlich von Hurghada. Die verantwortlichen Firmen hätten aber niemanden über das Leck informiert."

Warum auch? Dann hätte es ja vielleicht sofort gestoppt werden können! So wie das Öl im Golf von Mexico ja wohl auch nicht erst seit April ausströmt ...
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(Also sprach Zarathustra)
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Deep Thought
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BeitragVerfasst am: 23.06.2010, 02:24    Titel: Antworten mit Zitat
BP selbst korrigiert die Schätzung der austretenden Menge am Bohrloch der Deepwater Horizon erneut nach oben. In einem Artikel auf Spiegel online (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,701993,00.html) ist die Rede von vielleicht sogar schon 100 000 Barrel pro Tag, das wären unglaubliche 15,9 Millionen Liter täglich oder etwa das 100-fache der ersten Schätzung von 160 000 Liter.
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BeitragVerfasst am: 24.06.2010, 07:05    Titel: Antworten mit Zitat
Eine intelligente Spezies???
Lernfähigkeit: Null!
Kein weiterer Kommentar: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,702494,00.html

Außerdem: Weitere (menschliche) Todesopfer. Näheres scheint noch nicht bekannt geworden zu sein: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,702505,00.html

Der Artikel meldet auch weiterhin Probleme bei der Ölabsaugung am Meeresboden. "Die Presse" meldet allerdings, dass das Absaugsystem wieder arbeitet. (http://diepresse.com/home/panorama/welt/576230/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/560249/index.do&direct=560249)

Ebenfalls "Die Presse" berichtet über Experteneinschätzungen, dass die Auswirkungen auch Europa erreichen könnten: http://diepresse.com/home/panorama/welt/575751/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/560249/index.do&direct=560249
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BeitragVerfasst am: 24.06.2010, 14:55    Titel: Antworten mit Zitat
Video-Blogger filmt öligen Regen in Louisiana

Ein Video-Blogger aus der Kleinstadt Reggio im US-Bundesstaat Louisiana sorgt mit Aufnahmen eines mutmaßlichen "Ölpest-Regens" für Aufregung. Auf mehreren YouTube-Videos hat er große, mit einem schimmernden Ölfilm bedeckte Pfützen nach einem Regenschauer in seinem Heimatort dokumentiert. Laut seinen Angaben kam die Substanz definitiv mit den Regentropfen und nicht etwa durch eine Autopanne. Experten schließen nicht aus, dass es sich bei dem öligen Regen um eine "Nebenwirkung" der giftigen Chemikalen handeln könnte, die im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko eingesetzt werden.

weiterlesen:


Link


http://www.krone.at/Welt/Video-Blogger_filmt_oeligen_Regen_in_Louisiana-Folge_der_Oelpest-Story-206559

http://www.bild.de/BILD/news/2010/06/24/oel-regen-louisiana/katastrophe-golf-von-mexiko-dramatischer.html

http://www.dnews.de/nachrichten/panorama/249362/in-louisiana-regnet-es-ol.html

http://www.blick.ch/news/ausland/regnets-jetzt-das-oel-vom-himmel-149764

http://www.shortnews.de/id/837611/Aufregung-in-den-USA-Kommt-das-Oel-jetzt-aus-den-Wolken
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BeitragVerfasst am: 26.06.2010, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

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BeitragVerfasst am: 26.06.2010, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat
Andreas Popp zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko


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