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Bekenntnis von Ben Rich/Lockheed: Ufos sind real



 
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rainer22
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Anmeldungsdatum: 21.05.2009
Beiträge: 479

BeitragVerfasst am: 31.08.2010, 23:00    Titel: Bekenntnis von Ben Rich/Lockheed: Ufos sind real Antworten mit Zitat
Ein Mitarbeiter (so habe ich es verstanden) von Lockheed, der Firma, die auch die Stealth Bomber gebaut hat, hat einige erstaunliche Enthüllungen vor seinem Ableben in den 90ern gemacht. So jedenfalls steht es in der Mai/2010 Ausgabe des Mufon Journals. Demnach gibt es zwei Typen von Ufos: "die von uns und die von ihnen". Es soll auch ein alternatives Weltraumprogramm geben, eine Aussage, die sich wiederum mit den Entdeckungen des Pentagon Hackers Mc Kinnons decken. Dieser berichtete von einer Liste mit "extraterrestrischen Offizieren".

Den ausführlichen Artikel gibt es hier:

http://www.ufo-blogger.com/2010/08/ufo-are-real-ben-rich-lockheed-skunk.html

Wie solche Aussagen zu bewerten sind, ist natürlich schwierig zu beurteilen. Ich bin da nach wie vor etwas skeptisch. Die Ufo-Bewegung war bereits in den 50ern von der CIA unterwandert, warum also sollte dies heute anders sein? Jaques Vallee hat einmal in einem seiner Bücher den Verdacht geäußert, das die Ufo Bewegung von Geheimdiensten gezielt mit falschen Informationen versorgt wird. So wird es nahezu unmöglich, die Wahrheit von den Lügen zu trennen.
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soleluna
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 290
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat
Jaques Vallée ist ein guter Mann und die Lektüre seiner Bücher sehr zu empfehlen! Ich denke, er hat absolut recht wenn er auf Skepsis beharrt während er das Phänomen von a l l e n möglichen Seiten zu beleuchten versucht. Es gibt zu dem Thema einfach zu viele fehlende Links und Widersprüche. Auch in obigem Artikel: Da liest man doch wieder nur von haltlosen Mutmaßungen, teilweise nur aus dritter Hand, ohne belegbare Beweise.

Hier einige Überlegungen, die mich jedesmal stutzig machen - auch wenn ich von außerirdischen Existenzen überzeugt bin:

1. Warum sollte eine weit fortgeschrittene Zivilisation, der es bereits gelungen ist die Grenzen von Raum und Zeit zu überschreiten, geheime Austauschprogramme mit unseren primitiven irdischen Militärs aufbauen, während der Rest der Menschheit dumm sterben soll - Augenzeugen dieses Paktes sogar früher und/oder verwirrter als sie sollten? Das alles unter dem Vorwand, dass wir noch nicht reif für einen außerirdischen Kontakt wären - obwohl der ja offensichtlich schon etabliert wurde?! Sorry - aber wenn DAS stimmt und das Bewusstsein unseres Militärs reif genug für Aliens wäre - im Unterschied zu jenem der restlichen Menschheit - dann will ich keinen solchen Bewusstseinssprung und schon gar keinen Kontakt mit diesen korrupten Aliens -> Die wären ja schlimmer und gefährlicher als wir selbst sind - und ich hab keine Lust vom manipulativen Regen in dessen Traufe zu geraten!

2. Wenn wir lt. Aliens doch angeblich noch nicht reif für einen Kontakt sind, dann machen die generell was grundlegen falsch indem sie sich auch Zivilisten fortlaufend zeigen. Oder haben sie ihre Anwesenheit hier selbst nicht unter Kontrolle? Wer ist dann nicht reif wozu?

3. Warum brauchen Aliens, die uns technologisch um Jahrmillionen voraus sein s/wollen, ganze Jahrzehnte für biologische, geologische und soziologische Untersuchungen unseres Planeten und dessen Lebensformen? Das müsste doch mit deren high-Technology weit schneller und effektiver abzuwickeln sein! Ihr Erbgut sollten die mittlerweile wohl auch eigenständig reproduzieren können - das funkt ja selbst mit unserer Gentechnik - dazu reicht ein einzelnes Haar - ganz ohne dafür mit langen Frankenstein-Nadeln im Bauch von traumatisierten Abduzierten rumstochern zu müssen!

4. Sind Aliens Alkoholiker und/oder Junkies? Das ist keine Scherzfrage! Das liegt doch ziemlich nahe, wenn Punkt 2+3 trotz jahrmillionen fortgeschrittener Technologie wahr sein sollten. Ich mein - wenn unser primitives Radarsystem aus dem Jahr 1947 deren Flugscheiben in Roswell tatsächlich zum Absturz gebracht hat, dann müssen die entweder völlig bekifft dort rumgekurvt sein oder aber wir sind auch auf dem Gebiet technologisch fortschrittlicher als die: Unsere Militärs benutzen nämlich (lt. Vallée in "Enthüllungen", Kapitel "Area51") zur Umgehung/Ablenkung von elektromagnetischer Strahlung ein schuhkartongroßes Gerät namens "DERFUM" (= digital radio frequency modulator= digitaler Funkfrequenzmodulator), was binnen von Sekunden ermöglicht, auf elektromagnetische Strahlungen zu reagieren. Sollte eine raum- und zeitüberwindende Zivilisation nicht doch auch selbst über einen ähnlichen Apparat verfügen? Aber gut - betrunkenen und/oder bekifften Blumenkinder-Aliens können auch solche wissenschaftliche Lücken schon mal passieren. Was in der Tat eine mögliche Erklärung für deren angeblichen Geheimpakt mit unseren Militärs sein könnte: Primitive irdische Radartechnologie und Kinderschuh-Gentechnik im Austausch zu energiesparenden Alien-Antriebssystemen, die unserer Technologie um Jahrmillionen voraus sind. - Wäre ich ein Alien, wär mir dieses Abkommen auch peinlich und damit möglichst zu vertuschen. Nur... damit komme ich zum nächsten Punkt:

5. Wäre ich ein stolzer US-good-guy, der sich von Natur aus und über alle Grenzen hinweg zur Rettung der Menschheit berufen fühlt - seis mit tödlicher Waffengewalt hier auf Erden oder klar und deutlich im Weltall bekundet mit der US-Fahne auf dem Mond - wäre dann ein derartig heroenhafter Austausch mit Aliens nicht selbstverständlich allenorts umgehend publik zu machen? Allein schon um die US-Vormachtstellung im neuen Jahrtausend zu etablieren - über alle irdischen Grenzen hinaus ins ganze Weltall posaunt - wir haben Radar, Gentechnik und - KONTAKT! Wen kümmert da schon, ob diese Nachricht den Rest der Menschheit überfordern würde? Wie es den amerikanischen Ureinwohnern geht, den alten Indios, interessiert schließlich bis heute auch niemanden - so what.

Kurzum:
Meiner Schlussfolgerung nach gibt es keinen Kontakt mit Aliens. Außer vielleicht jene 5% wirklich unidentifizierten Sichtungen - sofern es sich dabei nicht um irdische Fluggeräte handelt. Immerhin ermöglichen vorgetäuschte Alien-Vorfälle und Kontakte eine ganze Reihe von geheimen Experimenten, die sonst nur in KZs und ähnlichen "Institutionen" möglich waren -> das Austesten von neu entwickelten Technologien an ahnungslos manipulativen Zivilisten!

Wir leben in einer Zeit, in der man leider niemandem mehr vorbehaltlos (ver)trauen kann: Erfolg hat, wer lügt und betrügt - egal in welcher Sparte - selbst wenn das die Welt ganz offensichtlich zum Crash bringt - who cares? Das große Problem unserer Zeit ist der Verlust der Wahrheit. Das stammt nicht von mir - das ist ein Zitat von Papst Benedikt, das konkret lautete:

Papst Bendikt hat folgendes geschrieben:
"Wenn es Wahrheit für den Menschen nicht gibt, dann kann er auch nicht letztlich Gut und Böse unterscheiden".
Das zeige sich auch bei großen Erkenntnissen der Wissenschaft:
Papst Bendikt hat folgendes geschrieben:
"Sie können bedeutende Möglichkeiten zum Guten, zum Heil des Menschen sein, aber auch - wir sehen es - zu furchtbaren Bedrohungen, zur Zerstörung des Menschen und der Welt werden."
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Lichtarbeiter
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BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat
Ein sehr guter Beitrag zum nachdenklich werden, soleluna. Ich hoffe ja dennoch dass die Greys und wie sie alle heißen mögen tatsächlich existieren und unsere Erde besuchen, ich war allerdings auch schon vor deinem Beitrag der Meinung dass mit Sicherheit CIA, Nasa und Co. auch etwas mit den uns bekannten Entführungsfällen und Sichtungen zu tun haben.
Ist ja klar, wie du schriebst, mit UFO-ähnlichen Flugobjekten sind sie perfekt getarnt und wenn doch einer etwas sagt kann man ihn leicht als Spinner oder Verschwörungstheoretiker hinstellen und kaum einer glaubt ihm. Und bei den Entführungen erst Recht, da können die ungestraft allemöglichen Experimente an den Entführungsopfern machen, glauben tut den Opfern, die ohnehin traumatisiert sind, ja sowieso keiner.
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Omit
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat
soleluna, wie wärs, diese GANZEN (TV´s, PC´s, ..) MEDIEN (sowohl-als-auch) - konditionierungsKisten mal ne zeitlang abzuschalten, und sich mal wieder auf sich selbst beRufen/beSinnen!?

.. mal wieder "frei" SEIN, zur ruhe (zu sich) kommen (bei S I C H SEIN) .. STILLE .. in die tiefsee, in(n) SICH abtauchen *fragezeichen* (?)

(vermutlich kommt solch ein geschwätz auch nur wieder von haarp, cia, nasa, dunklen mächten und co, als brutale ablenkung, oder fluor-willenlosmacher-angst-verstärker, .. also vorsicht Geschockt ( Lachen) (.. je nach konditionierungskiste) .. .... (oje, schreck lass nach..) )!
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soleluna
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 290
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BeitragVerfasst am: 03.09.2010, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat
@Lichtarbeiter:
Danke fürs Feedback. Freut mich sehr, wenn meine Gedanken auch andere zum Nachdenken bewegen!

@Omit:
Meine Zeit ist mir zu kostbar um sie mit Schund aus TV und Internet zu vergeuden (kenne nicht mal alles, was Du da so wirr aufzählst) und ich bin längst zu alt dafür dass jedermann meiner Meinung sein muss bzw. mir jedermann alles erzählen kann. Sehr glücklich Suum cuique.
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Deep Thought
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.06.2010
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 17.09.2010, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat
Meinen herzlichen Dank auch, soleluna. Dein Beitrag ist mal echt erfrischend zu lesen, insbesondere, weil ich so logische Schlussfolgerungen als regelrechten Fetisch selbst betreibe. Smilie
Darum möcht ich auch mal meinen Senf dazu beitragen und Dir ganz keck ein bißchen gegenargumentieren....

Wenn Du schreibst "Warum sollte eine weit fortgeschrittene Zivilisation, der es bereits gelungen ist die Grenzen von Raum und Zeit zu überschreiten, geheime Austauschprogramme mit unseren primitiven irdischen Militärs aufbauen, während der Rest der Menschheit dumm sterben soll ..." könnte man erwidern:
Wirf einen Blick auf unsere Kolonial- und Neokolonialgeschichte. Ich will gar nicht wissen, in wie vielen Ländern der Erde britisches Empire, französische "Grande Nation" oder die Sowjets oder die USA Militärberater, Ausbildner oder verdeckt operierende Sondereinsatzkräfte stationiert hatten im Laufe der Zeit, ohne dass davon auch nur die geringste Kleinigkeit an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Das Strickmuster - insbesondere im Kalten Krieg - war doch sehr nahe an dem, was man über potentielle ET-Interventionen hier auf Erden erzählt bekommt: Man installiert mittels Geheimdienst oder auch durch einen Söldnerputsch oder über NGOs, die Revolutionen anzetteln ein handzahmes Regime in einem zu kolonialisierenden Land (wenn man Glück hat, ist das regierende Regime ohnehin handzahm, dann spart man sich das Blutbad!), peppelt seine Truppen durch geheime Waffenlieferungen und Ausbildung auf und zieht die Fäden ohne großes Tamtam aus dem Hintergrund. Auf diese Weise vermeidet man einen zähen Guerillakrieg, den eine technisch überlegene Besatzungstruppe so gut wie immer auslöst und so gut wie immer verliert, wie in Vietnam, Afghanistan oder sonstigen Konflikten dieser Güteklasse schon geschehen. Diese Art von Kriegen hat bewiesen, dass selbst die perfekteste Militärtechnologie den Sieg nicht zwingend mit sich bringt. Und in Sachen Extraterrestrier käme noch ein Problem dazu: Würde man eine mögliche Kolonialisierung der Erde offen und gut sichtbar betreiben, würde sich möglicherweise eine breite Allianz an Widerstandskräften formen, die sich nur über den gemeinsamen Nenner "Wir sind Menschen, die sind Aliens" definieren müsste. Es wäre wohl auch mit den besten Star Wars - Waffen kaum zu bewältigen, 1 bis 2 Milliarden Guerillas auf fünf Kontinenten unter Kontrolle zu bringen.
Also lieber heimlich still und leise, indem man sich die politische Führung der militärisch potentesten Macht auf Erden durch verzwickte Technologietransfers, subtile Drohungen und vielversprechende Hinterrücksgeschäfte dienlich macht? Und wen sonst sollte man in diesem Fall kontaktieren, wenn nicht die Jungs, die als allererste den "Big Bang" über Hiroshima entfesselt haben, also die möglicherweise militärisch dominanteste Gruppe darstellen?

Zitat von Dir: "Wenn wir lt. Aliens doch angeblich noch nicht reif für einen Kontakt sind, dann machen die generell was grundlegen falsch indem sie sich auch Zivilisten fortlaufend zeigen. Oder haben sie ihre Anwesenheit hier selbst nicht unter Kontrolle? Wer ist dann nicht reif wozu?"
Gegenfrage:
Was, wenn wir Menschen technisch in der Lage wären, eine fremde Zivilisation zu kontaktieren und ihren Planeten zu bereisen, dies so einfach zu bewerkstelligen wäre, wie Autofahren und die notwendigen Transportmittel dafür wie Fahrräder frei verkäuflich sind? Und was, wenn diese Zivilisation noch gar nicht begriffen hat, dass man auch ganz anders zu Planeten fliegen kann, als mit überdimensionierten Silvesterraketen und Kommunikation auch völlig ohne SETI-auffindbare elektromagnetische Funkwellen möglich ist? Würde es irgendeiner Macht auf Erden gelingen, unser aller Umtriebe dort wirksam zu reglementieren, zu kontrollieren und sämtliche Fehler im Umgang mit den Anderen zu vermeiden? Hätten wir unsere Anwesenheit dort selbst unter Kontrolle? Wohl kaum. Und dieses Muster scheint sich irgendwie hinter all diesen UFO- und Alienstorys abzuzeichnen. Ein "Masterplan" scheint hier nicht wirklich vorzuliegen und auch keine geschlossene Strategie, der alle Beteiligten gehorsam folgen. Vielmehr erweckt die Fülle an Sichtungen und deren teils wirrer Verlauf den Eindruck, dass sich hier lediglich ein Rudel Irrer austobt, das sich vollkommen sicher fühlt, bei dem, was es macht. Ich schätze, so würden wir das auch machen. Zumindest haben wir es in rein irdischem Rahmen immer gemacht. Wir würden es mir hoher Wahrscheinlichkeit auch auf dem Mond oder auf Beteigeuze 7 tun.

Zu diesem Punkt passt auch folgendes Zitat von Dir: "...wenn unser primitives Radarsystem aus dem Jahr 1947 deren Flugscheiben in Roswell tatsächlich zum Absturz gebracht hat, dann müssen die entweder völlig bekifft dort rumgekurvt sein oder aber wir sind auch auf dem Gebiet
technologisch fortschrittlicher als die ...".
Hm.
Ich glaube, einer der Fehler, die wir im Nachdenken über potentielle ETs machen, ist, sie für unfehlbar zu halten, nur weil sie uns vielleicht zwei oder drei Evolutionsschritte voraus sind. (Von mir aus auch zwei- oder dreihundert, das spielt keine Rolle.) Ich würde aber mal sagen, dass potentielle Extreterrestrier vermutlich genau wie wir ein Haufen Durchgeknallter sind, die sich - ebenso wie wir - einfach nur für wahnsinnig schlau halten, ohne auch nur annähernd wirkliche Reife und Intelligenz definieren zu können. Wir Menschen sind ein zerrütteter, unkoordiniert dahinfuhrwerkender, sich selbst ständig widersprechender und alles Andere als glanzvoll agierender Haufen Wahnsinniger (Beweis: Siehe das nächstbeste Geschichtebuch!). Wieso sollte ET dahingehend anders sein? Vier Millionen Jahre aufrechter Gang haben uns nicht eine einzigen Millimeter über den Entwicklungsstand "Fressen, Saufen, Ficken, Schlafen" hinausgebracht.

Würden uns 400 Millionen Jahre dahingehend irgendwie weiter bringen? Ich bezweifle es! Unsere Existenzphilosophie ist zum überwiegenden Großteil noch immer verhaftet in männlichen Imponiergehabe, dumpfer Trieb- und Bedürfnisbefriedigung und paranoider Ausgrenzung allesFremden aus willkürlich von uns definierten Gemeinschaften. Wieso sollte sich das in absehbarer Zeit ändern? Das hat es doch bis jetzt auch nicht getan. Nur die technischen Mittel, um unsere Neandertaler-Mentalität auszutoben, haben sich verbessert. Und das nennen wir dann intelligent.
ET wird das vermutlich mit dem stolzen Brustton der tiefen Überzeugung über sich selbst auch sagen.
Aber zurück zu UFOs und Radar:
Frage: Kann man mit einem simplen Stein, wie er auch im Neandertal schon als Wurfgeschoss verwendet wurde, ein modernes Auto zum Verunglücken bringen? Durchaus, würde ich sagen.
Macht also hochentwickelte Technologie gegen uralte Methoden und Mittel garantiert resistent?
Nur bedingt!
Noch eine Frage: Kann ein schnell mutierender Krankheitserreger, der gegen alle modernen Antibiotika resistent geworden ist, möglicherweise mit dem guten alten Penizilin bekämpft werden?
Ebenfalls gut möglich.
Kann ein technisch um Millionen Jahre weiter entwickeltes UFO durch altmodische Radarwellen vielleicht so in seiner Funktion gestört werden, dass es abschmiert? Warum nicht?
Eine Zivilisation, die Jahrmillionen über diejenige Epoche hinaus ist, in der Radar von ihr selbst zuletzt verwendet worden ist, könnte eben dadurch plötzlich Probleme bekommen, weil sie schon längst vergessen hat, dass es das ja auch das mal gegeben hat. So wie teilweise Uralt-Antibiotika die jüngsten Mutantengenerationen von Krankheitserregern wieder am Arsch kriegen können, weil die Resistenz gegen sie schon wieder im Dunkel der Evolutionsgeschichte versunken ist.

Zitat: "Warum brauchen Aliens, die uns technologisch um Jahrmillionen voraus sein s/wollen, ganze Jahrzehnte für biologische, geologische und soziologische Untersuchungen unseres Planeten und dessen Lebensformen?"
Gegenfrage: Warum brauchen Menschen, die uns technologisch um Jahrmillionen voraus sein s/wollen, ganze Jahrzehnte für biologische, geologische und soziologische Untersuchungen unserer Spezies und unseres Lebensraumes?
Diese Frage könnte so gut wie jedes Tier oder jede Pflanze auf Erden stellen. Wieso verheizen wir nach weiß Gott wie vielen Jahrzehnten immer noch Tiere in Versuchslabors? Wieso erforschen wir das Verhalten von Ratten und Mäusen immer noch? Warum haben wir noch immer nicht aufgehört, Ameisen zu untersuchen? Man sollte meinen, es wäre schon längst alles darüber in Erfahrung gebracht, was es zu wissen gibt. Ist es aber offenkundig nicht! Und wie man im eigenen Leben ja immer wieder beobachten kann, wirft eine neue Antwort meist die nächste Frage auf.
Allwissenheit wird es nicht geben, den Punkt, an dem es nichts mehr zu erforschen gibt, auch nicht. Und selbst, wenn ET schon - wie Paläo-SETI meint - zehntausende Jahre hier auf Erden herumgeistert - die Fragen sind ihm garantiert noch nicht ausgegangen.

Zitat: "Wäre ich ein stolzer US-good-guy, der sich von Natur aus und über alle Grenzen hinweg zur Rettung der Menschheit berufen fühlt - seis mit tödlicher Waffengewalt hier auf Erden oder klar und deutlich im Weltall bekundet mit der US-Fahne auf dem Mond - wäre dann ein derartig heroenhafter Austausch mit Aliens nicht selbstverständlich allenorts umgehend publik zu machen?"
1947 - der Kalte Krieg hat gerade begonnen. Die Sowjetunion etabliert sich als potentiell gefährlicher Gegenspieler im Kampf um die Weltherrschaft. In Roswell schmiert ein UFO ab und die US-Jungs bergen Technologie, die so fortschrittlich ist, dass sie - vorausgesetzt, man lernt sie nachzuahmen und zu nutzen - einen garantierten Vorsprung mit sich bringt. Wäre es nicht sehr erstrebenswert, dass der potentielle Feind rein gar nichts davon mitbekommt, um ihn im Ernstfall ordentlich überraschen zu können?
1989 - der Eiserne Vorhang ist gefallen, der potentielle Gegner vorläufig aus dem Rennen. Und seit fünf Jahrzehnten halten wir das Maul betreffend der Roswell-Geschichte. Sollen wir jetzt anfangen zu plaudern? Nachträglich alles zugeben und uns dann mühsam dafür rechtfertigen, die wahrscheinlich bedeutungsvollste Sache in der Geschichte der Menschheit vertuscht zu haben?
Erzählst Du Deinen Eltern nachträglich alles, worüber Du als Kind besser geschwiegen hast?
In beiden Fällen wird es vermutlich besser sein, die bewährte Methode beizubehalten und weiterhin nicht zu reden.

So.
Nochmals danke für Deinen exzellenten Beitrag und Deine Überlegungen.
Deine Schlussfolgerung, dass es keinen Kontakt gibt, kann ich leider nicht teilen. Ich bin zwar nicht überzeugt davon, dass wirklich ETs mit einer irdischen Macht einen "Deal" oder "Pakt" ausgehandelt haben, aber gänzlich von der Hand zu weisen ist diese Option leider nicht. Was ich aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu wissen glaube - Schön formuliert, nicht wahr!? Winken - ist, dass Extreterrestrier durchaus hier auf Erden aufgetaucht sind und immer wieder mal auftauchen. Was sie wollen, worauf sie abzielen und warum sie sich überhaupt die Mühe machen, uns Halbaffen zu besuchen, weiss ich leider auch nicht.
Aber ich versuche es rauszukriegen ...
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Lichtarbeiter
Gast






BeitragVerfasst am: 17.09.2010, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat
Ich kenne mich in der Thematik nicht so gut aus wie viele andere User hier, und ich möchte eure Diskussion, die ich sehr interessant finde, nicht stören.
Aber eine Sache möchte ich einwerfen, Deep Thought:

Die Menschheit ist noch eine sehr junge Rasse, daher kann ich viele deiner Argumentationen nicht teilen. Allein eine außerirdische Rasse, wie die Greys und Konsorten (wie sie auch immer alle heißen mögen) mit der Menschheit zu vergleichen ist unsinnig, finde ich.
Ist wirklich nicht böse gemeint Winken aber sollte es tatsächlich derartige Außerirdische Rassen geben (wovon ich übrigens ausgehe, nur widerspricht das ja noch lange nicht der Theorie dass viele "UFO's" eventuell von Menschen geflogen werden - CIA oder eher sogar unbekannte Geheimdienste - die Flugscheibe bzw. die Baupläne davon die angeblich um 1945 im deutschen Reich erbeutet wurden, eventuell entwickelt wurden und der erste Testflug einer solchen Flugscheibe, der schief gegangen ist, und die Flugschebe in Roswell abgestürzt ist - alles nur Theorie, klar) ... also sollte es derartige außerirdische Rassen geben, so könnten sie locker die Erde übernehmen bzw. die komplette Menschheit ausrotten. Eventuell sogar schon in der Vergangenheit wenn man davon ausgeht dass sie Zeitreisetechnologie besitzen. Natürlich hätten sie die komplette Menschheit gegen sich und das ist erstmal viel Widerstand, der aber durch die überlegenen Technologien locker wett gemacht werden würde.

Ihr habt sicher den Film "Krieg der Welten" gesehen (den Film mit Tom Cruise und Dakota Fanning) - so könnte ich mir das vorstellen wenn eine technologisch überlegene Rasse auf die Idee kommt die Menschheit auszurotten - in dem Film gab es ja nur deswegen ein "Happy End" weil die Außerirdischen da keine Immunisierung gegen die Mikrobakterien, Krankheitserreger und Co. hatten gegen die die Menschheit immun ist.
Obwohl das nun wieder für deine Argumentation spricht, Deep Thought, könnte ja durchaus sein dass den Greys und Co. eben diese immunisierung fehlt und sie sich bewusst sind was passieren würde wenn sie sich längere Zeit auf der Erde aufhalten würden.

ABER: Ich glaube eher dass es so ist dass sie garnicht vor haben die Menschheit auszurotten oder die Erde zu übernehmen. Ja, das ist das wahre Zeichen von Reife, Entwicklung und Evolution - eben nicht mal eben alles ausrotten oder unterjochen was unterentwickelter ist als man selbst - etwas das die Menschheit noch lernen muß (wenn die Menschheit auf unterentwickelte außerirdische Rassen stoßen würde, so würde die Menschheit sie warscheinlich doch gradenlos ausrotten und versklaven, siehe Besiedlung Amerikas und Ausrottung der Indianer um nur mal das beste Beispiel zu nennen) doch bis die Menschheit mal so weit ist und die nötige "Reife" besitzt wird es noch ein langer Entwicklungsprozess sein.

Entführungsopfer berichteten doch in Fällen davon dass die Greys ihnen Bilder in den Kopf gesetzt haben, Bilder von schlimmen Katastrophen der Zukunft (Atomkrieg?), das spricht doch dafür dass sie uns gar helfen wollen, oder nicht? Warum sie sich nicht offen zeigen ist im Grunde auch klar, würden sie sich offen der Menschheit zeigen würde Panik ausbrechen und die Mehrheit würde sie vernichten/töten wollen wo immer sie könnten (kennt man ja, alleine die Waffenlobby würde wohl die Propagandamaschine anwerfen), und da die Außerirdischen Rassen, wie schon erwähnt, kein Interesse haben die Menschheit zu vernichten (was ja passieren würde wenn einige von ihnen von Menschen getötet würden - ich nehme an da würde die Mehrheit der Außerirdischen wohl für einen Angriff voten^^) bleiben sie lieber im Verborgenen.

Achja, und sorry für meine Ausdrucksweise. Ich werde beim nächsten Mal wohl auch "Extraterrestials" schreiben, die deutsche Bezeichnung Außerirdische klingt so ungewollt klischee und Kinohaft (Marsmännchen lassen grüßen)... Smilie

Nunja, in einigen Punkten stimme ich euch beiden zu, in anderen jedoch nicht, aber dafür gibt es ja Diskussionen. Winken Ich glaube eben an die Existenz von Außerirdischen Rassen, auch daran dass sie regelmäßig die Erde besuchen und Menschen entführen, aber ich glaube eben auch daran dass nicht alle UFO's von "Außen" kommen, sondern ich denke dass vieles auch Flugscheiben von diversen unbekannten Geheimdiensten, quasi auf Testflug oder zu Spionagezwecken, sind.
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Deep Thought
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.06.2010
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 17.09.2010, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat
Willkommen in der Diskussion, Lichtarbeiter! Keine Bange, Du störst absolut nicht hier. Im Gegenteil.

Zu Deinem Einwand, dass eine wesentlich weiter entwickelte Zivilisation von ausserhalb vermutlich eine Art moralische, ethische Reife erlangt haben könnte, die eine Kolonialisierung oder Unterjochung einfach nicht vertretbar macht bzw. man die menschliche Rasse nicht vergleichen kann mit potentiellen ETs:

Evolution ist überall im uns bekannten Universum zu beobachten. Dabei sollte man betonen, dass Evolution an sich ein Prozess ist, der bei jeder Form von Entwicklung bzw. Veränderung abläuft. Evolution beschreibt AUCH die Entwicklung von Leben, aber auch von Wirtschaftssystemen, Technologien, Philosophien etc. Ohne Rad gibt es keine Kutsche, ohne Kutsche kein Auto.... jede Entwicklung läuft aufbauend auf den vorherigen Errungenschaften ab und optimiert das Ergebnis in Abstimmung auf die Umstände ringsum. Evolution passiert auch beim Entstehen und Zerfallen von chemischen Verbindungen oder der Ausbreitung von Galaxien. Das System "Evolution" ist allgegenwärtig, zumindest überall dort, wo wir uns umsehen können. Folglich ist es nicht unangebracht, Evolution auch auf uns bislang unbekannte Regionen, Realitätsebenen, Dimensionen oder Zeiten zu übertragen. Sobald irgendetwas eine Veränderung durchläuft, erfolgt diese nach evolutionären Grundgesetzen. Und ... mal ehrlich: Stillstand, ohne jegliche Entwicklung, kann es eigentlich auch nirgendwo geben. Alles ist in Bewegung, durchläuft Entwicklung, vom Universum bis zum Elementarteilchen. Also muss nahezu zwingend auch ETs Welt in Bewegung sein, sich verändern und damit Evolution durchlaufen. Und sobald Evolution arbeitet, können ein paar Dinge garantiert NICHT geschehen:

Evolution verunmöglicht Uniformierung. Evolution splittet individuelle Entwicklungen auf, sorgt auf kleinster Ebene für Vielschichtigkeit und ändert den Verlauf der Dinge vom selben Punkt ausgehend immer in mehrere unterschiedliche Richtungen. Damit verunmöglicht Evolution so etwas wie eine völlig homogene, einer einzigen Ideologie oder Mentalität gehorchende Spezies, insbesondere, wenn diese in der Lage ist, zu reflektieren und zu philosophieren (Was man bei möglichen UFO-Konstrukteuren wohl voraussetzen darf!) Es muss also bei einer intelligenten außerirdischen Rasse zwingend zu differenzierten Moralvorstellungen, Ideologien und Interessenslagen kommen. Man kann eher ausschließen, dass Reife und Fortentwicklung irgendwann dazu führen, dass alle Menschen exakt identisch einer Meinung sind oder die selben Motive und Beweggründe haben werden. Im Gegenteil sieht es eher danach aus, dass mit zunehmender Entwicklung und Informationsverbreitung die Masse an Ideen, Idealen und Vorstellungen sogar noch zunimmt. In ein paar Millionen Jahren werden wir Menschen wesentlich mehr unterschiedliche Denkrichtungen entwickelt haben, wohl kaum weniger oder gar nur eine einzige. Wir werden niemals alle ausnahmslos einer Meinung sein. Und das unterstelle ich mal prinzipiell auch allen anderen Lebewesen irgendwo sonst. Insofern muss ich fast zwingend annehmen, dass ET bei seinen Besuchen hier auf Erden auch höchst unterschiedliche Interessen und Vorgehensweisen an den Tag legt. Die Tatsache - wie Du so schön erwähnst - dass manche Abductees von Warnungen vor apokalyptischen Weltuntergangsszenarien berichten, uns manche der ETs also regelrecht hilfreich zur Seite stehen wollen, schließt nicht aus, dass es auch andere Gruppen geben könnte, die an einer Art Kolonialherrschaft durchaus interessiert sind. Wir entsenden ja auch Entwicklungshelfer, Soldaten UND Geheimdienstler nach Afghanistan, um nur ein Beispiel zu nennen.

Dass mögliche andere Lebensformen bislang noch keine unübersehbaren Bestrebungen unternommen haben, diese Erde auszubeuten oder zu unterjochen, bedeutet auch nicht zwingend, dass sie das nicht irgendwann vielleicht vorhaben könnten. Um handlungsfähig zu sein muss eine intelligente Spezies eine Hierarchie haben, denn Milliarden an völlig gleich Stimmberechtigten würden in einer endlosen und nie zu einer Entscheidung führenden Diskussion münden. Es braucht - um zielgerichtet im Team agieren zu können - einen Minimalkonsens und der wird in der Regel durch ein Machtwort bestimmt: Entweder durch eine diktatorische Minderheit oder eine demokratische Mehrheit.
Sobald es aber Hierarchie gibt, gibt es auch einen Konkurrenzkampf um Machtpositionen und damit einen evolutionären Selektionsprozess, der gelegentlich zu Wechseln an der Spitze der Hierarchie führt. Und damit kommt es im Lauf der Zeit auch zwingend zu Kurswechseln in der Interessenslage.

Dass ET in der Lage sein könnte, uns durch waffentechnische Überlegenheit auszurotten, bezweifle ich ebenfalls. Die nordamerikanischen Indiandervölker wurden von den europäischen Einwanderern militärisch besiegt und dramatisch reduziert, aber nicht vollständig ausgerottet. In Afrika hatten die Kolonialmächte sogar wesentlich weniger militärischen Erfolg und wurden im Laufe der Zeit aus jeder ihrer Kolonien sogar wieder rausgeschmissen. Denn letzten Endes stellt sich immer die Frage nach den zahlenmäßigen Verhältnissen. 6 Milliarden Menschen bei einer derart vielschichtigen Geographie und Geländeart militärisch dauerhaft kleinzukriegen und danach jeglichen potentiellen Daueraufstand zu unterdrücken, würde selbst bei biologischer, chemischer oder nuklearer Bewaffnung eine Armee erfordern, die wohl kaum den Aufwand lohnt. Eine mögliche Kosten-Nutzen-Rechnung würde nur dann aufgehen, wenn es um Überleben oder Aussterben ginge. Nur, wenn es auf der Erde etwas zu holen gäbe, das ET zwingend benötigt, um den Untergang seiner Rasse zu verhindern und diese Ressourcen nur mit Gewalt erlangt werden könnten, wäre der Aufwand lohnend. Das ist wahrscheinlich nicht so bald der Fall, denke ich. Was die Waffentechnologie betrifft: Selbst nuklear oder mit B-Waffen kann man die Menschheit nicht ausrotten ... und glaub mir, ich weiss wovon ich rede. Mein Militärdienst war bei der ABC-Abwehr und seit etwa zwei Jahrzehnten beschäftige ich mich aus Interesse mit dem Thema Massenvernichtungswaffen sehr eingehend.
Um die Menschheit auszurotten bräuchte man eine Waffe, die so ziemlich alles platt macht, was auf Erden kreucht und fleucht, womit sich die Sinnfrage nach solch einer drastischen Intervention stellt. Wesentlich schlauer wäre es einfach, sich mit einer kleinen Machthaberclique gut zu stellen und das Ganze diplomatisch zu klären. Zumal aus den Unmengen an Aliengeschichten auch geschlossen werden kann, dass es Interessenslagen gibt, die ganz und gar nicht darauf aus sind, mit uns eine satte Prügelei vom Zaun zu brechen.

Bezüglich der Idee, wir könnten irgendwann ausreichende Reife erlangen, um von brachialen Methoden des "Kulturaustausches" abzusehen, fürchte ich, dass dies noch für sehr lange Zeit eine Wunschvorstellung bleiben muss. Der Einsatz von Gewalt erfolgt auf Ebene von Völkern üblicherweise dann, wenn notwendige Ressourcen nicht in ausreichender Menge auf friedliche Art und Weise erlangt werden können. Haben Menschen zu wenig Öl, hauen sie denen aufs Maul, die genug davon haben und wollen es ihnen wegnehmen. Drohen Menschen zu verhungern, plündern sie die Nahrungsvorräte ihrer Nachbarn. Wird ihnen ihr Lebensraum zu klein, expandieren sie und vertreiben Andere. Die einzige Möglichkeit, irgendwann von kriegerischer Gewalt loszukommen, ist, jegliches Bevölkerungswachstum zu unterbinden. Gut möglich, dass wir das irgendwann mal hinkriegen. Gut möglich auch, dass ET das schon längst draufhat. Dann hat sich jede Notwendigkeit für Expansion erledigt. Aber in dem Fall würde ET es wohl auch tunlichst vermeiden, einer Spezies zu sehr aufzufallen, die noch immer expansiv drauf ist ... so wie wir. Das könnte - wenn wir in die Lage geraten sollten, ET zuhause zu besuchen - böse enden. Damit wäre möglicherweise die Zurückhaltung zu erklären, die potentielle Alienkontakte hier auf Erden zu zeigen scheinen.

Noch ein Wort zu möglichen irdischen (militärischen oder geheimdienstlichen) UFOs: Wenn es menschengemachte Fluggeräte gäbe, die lautlos, radarunsichtbar, befähigt zum Stillstand, 360-Grad-Wendungen und 10-facher Schallgeschwindigkeit gäbe, warum fliegen dann ALLE Luftwaffen dieser Welt noch immer mit unüberhörbaren, düsengetriebenen, vergleichsweise lahmarschigen Kampfjets herum, wenn sie irgendwo Krieg führen? Das ist völlig unlogisch, insbesondere in Bezug auf die Thesen, dass bereits zu Weltkrieg II - Zeiten möglicherweise schon erste Flugscheiben gebaut worden sein sollten. Die erbeutete V2-Technologie wurde ja auch konsequent zu Interkontinentalraketen und Weltraumträgersystemen weiterentwickelt. Gäbe es sowas, wäre es schon längst in Masse im Einsatz.

In diesem Sinne: Vielen Dank für die Geduld, meine "Romane" zu lesen.

In Vorfreude auf Eure Antworten,

Hochachtungsvoll,


Deep Thought Smilie
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BeitragVerfasst am: 18.09.2010, 09:42    Titel: Antworten mit Zitat
Okay, danke für deine Antwort, Deep Thought Winken

Ich muß zugeben ich hatte mich in meinem letzten Beitrag etwas mißverständlich ausgedrückt. Natürlich wird keine Rasse einheitlich komplett gleiche Meinungen oder Ansichten haben (durchgeknallte Alienrassen dir nur auf Fressen oder vernichten aus sind mal ausgenommen^^), was ich eher meinte war dass diejenigen die bei den ET's das Sagen haben wohl eher auf friedliche Lösungen mit den Menschen aus sind, eventuell haben sie eine Art Kaiser, eben einen der die endgültigen Entscheidungen trifft, wie du es ja bereits angesprochen hast.
Natürlich ist es dann durchaus möglich dass es irgendwann einen Machtwechsel und somit einen Kurswechsel geben könnte, ich bin mir aber sicher dass die "friedliche Lösungen mit den kleinen Erdlingen"-Verfechter in der Mehrheit sind. Sie betrachten uns wohl auch nicht wirklich als Gefahr nehme ich an, und ich stimme dir zu, ich denke nicht dass sie Interesse an den Rohstoffen und Bodenschätzen der Erde haben, ich denke Mal dass deren Heimatplanet ein ganz anderes Ökosystem hat und unsere Ressourcen nutzlos für sie sind.

Bezüglich dem anderen von dir angesprochenen Punkt: Wenn es menschengemachte Fluggeräte gäbe, die lautlos, radarunsichtbar, befähigt zum Stillstand, 360-Grad-Wendungen und 10-facher Schallgeschwindigkeit gäbe, warum fliegen dann ALLE Luftwaffen dieser Welt noch immer mit unüberhörbaren, düsengetriebenen, vergleichsweise lahmarschigen Kampfjets herum, wenn sie irgendwo Krieg führen?

Oh, ich bin mir sicher dass das normale Militär nichtmal in die geheimen Technologien eingeweiht ist. Winken Warscheinlich wissen nur die wichtigsten Mitarbeiter der unbekannten Geheimdienste, und vielleicht einige wichtige Mitarbeiter von NSA, CIA und Co. überhaupt von der Existenz diverser geheimer Experimente und Forschungen, und selbst da wird nicht jeder alles wissen. Ich wette, nichtmal der US-Präsident wird etwas wissen, Regierungen wechseln und es ist sicherlich zu riskant wenn ein Präsident zu viel Wissen besitzt wenn er nicht mehr im Amt ist (ausgenommen manch radikaler US-Präsident wie George W. Bush, bei dem könnte ich mir vorstellen dass der voll und ganz hinter so einer Sache stehen würde).
Plaudern wird da sicher auch keiner von denen, sonst wird der warscheinlich ziemlich schnell eliminiert und es wird wie ein Unfall aussehen, oder er verschwindet einfach spurlos.
Die Eingeweihten wissen natürlich mit Sicherheit auch ganz genau ob der vielen, vielen Verschwörungstheoretiker, wie uns, die es weltweit gibt Bescheid, und die wissen auch ganz gut dass die breite Öffentlichkeit denen nicht glauben wird. Das machen die mit ihrer Propagandamaschine, diversten Tricks, Beherrschung der Medien und dergleichen ja auch ganz gut, um alle die etwas vermuten oder vermuten könnten als Spinner hinzustellen und mundtot zu machen.

Aber überhaupt: Warum forschen geheime Einrichtungen an derart geheimen Technologien die so geheim sind dass die Öffentlichkeit niemals davon erfahren soll? Welchen Nutzen würde es bringen wenn sie sowieso niemals öffentlich eingesetzt werden können? Ich verstehe die auch nicht aber das ist doch wirklich nichts neues, die können ihre geheimen Technologien zwar nicht nutzen, besitzen und perfektionieren wollen sie die aber trotzdem, ist doch typisch für die Geheimdienste, die spielen gern an sowas rum. Winken Und bezüglich der Flugkörper können sie die eben sogar teilweise öffentlich testen solange alle glauben es wären UFO's
Ich wette die haben schon ganz andere Technologien von denen wir nichts ahnen. Und ab und zu wird vielleicht doch etwas der Öffentlichkeit preisgegeben und als tolle, neue Erfindung deklariert. Beispielsweise sollen ja angeblich die kleinen Mikrochips ursprünglich aus Alien-Technologie herstammen, habe ich zumindest mal gelesen.

Okay zugegeben, was dagegen spricht ist wäre wie es sein kann dass UFO-Beobachter keine drastsichen Unterschiede zwischen den Flugscheiben sehen? Denn man müßte ja annehmen dass die Flugscheiben der ET's technologisch weiter entwickelter sind als die der Geheimdienste.
Sollte es nicht so sein würde es im Umkehrschluß ja bedeuten dass die Geheimdienste Flugscheiben besitzen mit denen sie gar in Lichtgeschwindigkeit, und somit zu fernen Planeten, reisen können.

Aber hey, vielleicht ist es ja sogar so dass es wie in der Serie Stargate Atlantis ist, also dass geheime, staatliche Vereinigungen bereits auf fernen Welten Basen besitzen und mit vielen fremden Rassen in Diplomatie, Handel aber auch in Konflikt stehen, und auf der Erde weiß außer den wenigen Eingeweihten keiner was davon. Winken Und die Mitarbeiter und Einsatztruppen der geheimen Basen auf den fernen Welten, die ohnehin fast nie auf der Erde sind, haben entweder keine Familien (was wohl mehrheitlich der Fall ist), oder ihre Familien leben ebenfalls auf den geheimen Basen dort draußen. Mit Teleportern gehen sie manchmal quasi auf "Heimaturlaub" zur Erde.
Und dort draußen in den Weiten des Alls tobt der Bär, und wir Normalsterbliche müssen uns mit der langweilligen Erde zufriedengeben während die Auserwählten dort draußen freundschaftliche Kontakte mit fremden Wesen aller Art auf den verschiedensten Planeten knüpfen, Abenteuer erleben und gegen feindliche Rassen kämpfen! -.-

Huh, sollte diese Theorie wahr sein? Das wäre natürlich was und wer weiß, vielleicht sind die Stargate-Serien wahrer als man denkt...oder ich sollte weniger Sci-Fi-Serien schauen, durchaus möglich.
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Deep Thought
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BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat
Smilie
Okay, das ist mal eine schwer zu beantwortende Vorlage.
Aber mal auf die Gefahr hin, hier auch ins wildeste Spekulieren abzudriften, kann ich mir die Chance, meine ganz persönliche "Verschwörungstheorie" an den Mann zu bringen, echt nicht entgehen lassen ....

Sie betrachten uns wohl wirklich nicht als Gefahr, da kann man Dir nur beipflichten. Und ich glaube, dass der Grund dafür schlicht unsere mangelhafte technische Entwicklung sein dürfte ... genauer: Unsere bisherige Unfähigkeit, Raumfahrt in einer Art und Weise zu betreiben, die uns mehr gestatten würde, als gerade mal die Nase bei der irdischen Tür rauszuhalten (Das nächte angepeilte Zielobjekt "Mars" ist ja nun wirklich nicht unbedingt eine interstellare Fernreisedestination. Smilie)
Ich zweifle absolut daran, dass die Menschheit (wie Du vermutest vielleicht auch nur völlig im Geheimen) eigentlich in der Lage sein könnte, anders als durch konventionellen Raketenantrieb durch das All zu reisen und allein die Idee, durch Erhöhung des Tempos - bis möglicherweise nahe an die Lichtgeschwindigkeit - , dahingehend effektiver zu werden, zeigt unseren Erkenntnisstand, der unübersehbar noch in den Kinderschuhen steckt. Dass wir Mittel und Methoden haben könnten, um z.B. in absehbarer Zeit unser Sonnensystem zu verlassen, erscheint mir vollkommen unwahrscheinlich. Selbst wenn wir kanpp an die Lichtgeschwindigkeit herankämen, wäre das immer noch kaum mehr, als das Erreichen der Gartentür.
Und der Grund dafür, dass ich mir dahingehend fast absolut sicher bin, dass wir das nicht draufhaben, heißt - unter Anderem - CERN.
Das mag zwar jetzt auf den ersten Blick nicht unbedingt schlüssig klingen, aber das lässt sich erklären ....

Bedenken wir mal Folgendes:
Man gibt allen Ernstes Abermilliarden Euro aus, um einen 27 Kilometer langen Monster-Teilchenbeschleuniger zu bauen, werkelt beharrlich trotz kompliziertester Probleme mit Hochdruck daran, die seltsamen Eigenschaften des Subatomaren zu verstehen und weiß eigentlich gar nicht, ob das, was man damit rauszukriegen versucht, überhaupt existiert, weil die gesuchten Teilchen bislang lediglich ein Thesenkonstrukt darstellen .... fragst Du Dich da nicht auch, wem eigentlich die Antwort auf welche Frage derartig viel Aufwand mit unsicherem Ergebnis wert sein könnte? Was versuchen wir damit herauszubekommen ... auf Dauer?

Wenn man auch nur Teile der UFO-Sichtungsberichte für wahr halten kann - und einige dieser Berichte sind mehr als nur schwammiges Gewäsch - dann funktioniert Raumfahrt in Wahrheit komplett anders, als auf dem Weg, Materie mit anderer Materie größtmöglich zu beschleunigen und dann ans Ziel zu fliegen. Es sieht eher danach aus, als würde das Überbrücken der gigantischen Dimensionen im All auf einem Prinzip beruhen, das wir bislang erst entdeckt, aber noch längst nicht verstanden haben: der Quantenverschränkung. Oder genauer gesagt: der seltsamen Fähigkeit subatomarer Teilchen, ohne jegliche Zeitverzögerung prinzipiell unendliche Distanzen zu überbrücken und Information praktisch ans Ende des Universums und wieder zurück zu transportieren, ohne dass dabei auch nur eine Millisekunde verstreicht. Lassen wir mal die hochgradig philosophischen Fragen über die potentielle Beschaffenheit unserer "Realität" vorläufig außen vor, bleibt auf jeden Fall die quälende Unwissenheit darüber, wie zum Henker diese unidentifizierbaren Objekte es schaffen, de facto aus dem "Nichts" heraus plötzlich aufzutauchen oder wieder zu verschwinden. Radardaten, die regelrechtes Springen über teils Dutzende Kilometer dokumentieren und Augenzeugenberichte von Jagdpiloten, die erzählen, dass ihnen UFOs einfach vor der Nase weghüpfen, um praktisch verzögerungsfrei ein paar Kilometer weiter wieder zu erscheinen, lassen nur einen Schluss zu: Diese Dinger sind in der Lage, das Prinzip der Quantenverschränkung in großem Maßstab technisch anzuwenden und komplexe Objekte regelrecht an jeden beliebigen Ort zu übertragen, wie eine verdammte Fernsehsendung. Sie bewegen sich auf keinen Fall (nur) durch Beschleunigung von Materie mittels konventioneller Energieformen, wie wir sie kennen. Was sie da anstellen, dürfte eher ein zeitloses Übertragen von Information sein, aus der sie sich zusammensetzen, oder anders gesagt: Sie sind scheinbar in der Lage, sich über beliebige Distanzen hinweg einfach an die gewünschte Stelle zu "projezieren" oder regelrecht zu "teleportieren". Und das einzige Prinzip, das wir bislang kennen, dem selbige Fähigkeiten nachgesagt werden können, ist die Quantenverschränkung.

Quantenphysiker plappern teils sehr irritierende Dinge in letzter Zeit. Da kann man zum Beispiel hören: "Ich habe fünf Jahrzehnte mit der Erforschung der Eigenschaften von Materie verbracht, nur um festzustellen, dass diese nicht existiert."
Wenn das mal nicht starker Tobak ist, der noch vor zwei oder drei Jahrzehnten den Freifahrtsschein in die nächste Nervenheilanstalt zur Antwort bekommen hätte ... aber genau solche Aussagen sind es, die ich als heißes Indiz für den Grund ansehe, weshalb man CERN eigentlich so unbedingt haben will. Solange wir das Grundprinzip hinter der Materie nicht restlos durchschaut haben, bleiben wir in einer potentiellen interplanetarischen Gemeinschaft sowas wie Ameisen in der Prioritätensetzung eines Stadtplaners. Und das dürfte auch der Grund dafür sein, weshalb ET noch gar nicht auf die Idee kommt, uns irgendwie feindselig zu betrachten. Es ist uns offensichtlich völlig unmöglich, seine Welt(en) zu erreichen oder seine Aktivitäten hier bei uns in hinderlichem Ausmaß zu beeinträchtigen. Wir führen ja auch keinen Vernichtungsfeldzug gegen Ameisen mit dem Ziel, sie auszurotten oder als willige Diener zu unterwerfen, wir ignorieren einfach bei der Umsetzung unserer Interessen ihre Anwesenheit ... und genau das scheint auch ET im Umgang mit uns zu machen. Zumindest zum überwiegenden Teil.
Ich nehme mal an, dass es nicht Wenige gibt, denen diese Tatsache eher nicht so sehr zusagt.
Aber um das zu ändern - denn ET wäre schön blöd, uns die Technik oder das Wissen dafür zu überlassen, denn dann würden wir möglicherweise doch zum Problem werden ("If you were an alien .. would you like to have human beings in your galaxy?" Smilie) - kommen wir um Experimente wie CERN gar nicht herum. Wir müssen (auch) angesichts des UFO-Phänomens erkennen, dass wir so gut wie gar nichts über die wahre Beschaffenheit der Realität wissen und haben dadurch wohl einen zusätzlichen Ansporn, um endlich hinter die Frage kommen, wie unsere Wirklichkeit eigentlich gestrickt ist.

Man kann vermutlich auch getrost den Gedanken verwerfen, dass es so etwas wie eine breit angelegte Kooperation zwischen Menschheit und ET irgendwo im Geheimen gibt, weil uns dafür schlicht die Verhandlungsbasis fehlen würde. Wieso sollten wir zum Beispiel ein Abkommen mit Ameisen treffen? Sie hätten doch nicht den Funken einer Chance, ihre Anliegen gegen uns durchzusetzen, ebenso wenig wie wir im Umgang mit einer Spezies, die uns hier besuchen kann, irgendwelche wirksamen Mittel zur Geltendmachung unserer Interessen haben. Mehr als nett "Bitte! Bitte!" sagen, bleibt uns mit ziemlicher Sicherheit nicht übrig. Falls sich ET überhaupt ernsthaft auf ein Gespräch über unsere Wünsche und Beschwerden einlassen würde, was vermutlich auf reiner Höflichkeit basieren müsste, weil jeder ZWINGENDE Grund dafür fehlt.

Machthaber neigen bekanntlich dazu, mit Machtlosigkeit ein ernstes seelisches Problem zu haben, ein evolutionstheoretisch sehr leicht nachvollziehbarer, wenn auch nicht sehr schmeichelhaft erklärbarer Umstand. Smilie Wenn irgendwann im Laufe der Geschichte dann plötzlich eine Macht hier auftaucht, die eine gänzlich andere Funktionsweise der Realität - jenseits der Gesetzmäßigkleiten von Materie und elektromagnetischen Wellen benutzt - und wir deswegen nur blöd grinsend im Abseits stehen, dann sind zwei Reflexe irdischer Kommandoebenen logisch:
1. Alles daran setzen, diese Fähigkeiten auch zu erlangen.
2. Bloß nicht zu laut darüber reden, sonst tauchen vielleicht mehr dumme Fragen auf, als blöde Antworten gegeben werden könnten. Und ich schätze, niemand will der Bevölkerung seines Landes erklären müssen (bzw. überhaupt können), dass da eine fremde Intelligenz herumturnt und wir original rein gar nichts dagegen unternehmen können, selbst für den Fall, dass uns das, was die hier tun, ganz und gar nicht gefällt.

Und DAS - schätze ich - ist die einzige wirkliche "Verschwörung" hinter der UFO-Sache: Eigentlich kaum mehr, als ein peinlich berührtes Schweigen, um zu verhindern, dass man sich selbst und dem Rest der Welt eingestehen muss, dass man wohl kaum mehr als ein belangloses Würstchen darstellt.
Die Spezies, die sich selbst als die "Krone der Schöpfung" betrachtet, mag es bekanntlich nicht, wenn man ihr kümmerlich entwickeltes Selbstvertrauen ausdämpft, wie eine aufgerauchte Zigarette. Und sie neigt zu hochgradig gefährlichen Panikreaktionen in solchen Fällen. Diese "Verschwörung" ist kinderleicht zu organisieren und aufrecht zu erhalten, denn alle Beteiligten halten freiwillig die Klappe, wahrscheinlich die meiste Zeit über so effektiv, dass sie sich selbst davon abhalten können, daran zu denken, was in Wahrheit eigentlich abgeht auf diesem Sektor. Und ich glaube behaupten zu können, dass sie auch nur ungern daran erinnert werden, was Bewegungen wie "Exopolitik" oder "Disclosure" ausgesprochen nervig macht, schätze ich.

Wenn wir eines sehr fernen Tages irgendwann wissen werden, welche Regeln das komplizierte Wechselspiel zwischen Energie und Materie, Bewusstsein und Realität tatsächlich diktieren (und diese revolutionäre Erkenntnis dann auch endlich allgemein akzeptieren können, ohne sich persönlich beleidigt zu fühlen), werden wir wohl kaum zögern, es lauthals in die Welt zu posaunen, allein schon deswegen, weil der Erste, der diese verzwickte Sachlage in den Griff bekommt, sich damit unheimlich toll vorkommen kann und bei den Mädels damit kräftig angeben wollen wird (Soviel zum evolutionstheoretischen Antrieb dahinter! Smilie).

Aber das dauert garantiert noch wesentlich länger, als wir - die wir jetzt hier über diese Dinge spekulieren - warten könnten ... Winken
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BeitragVerfasst am: 21.09.2010, 14:09    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Deep Thought,
vielen Dank für Deine spannenden Reflexionen und Ausführungen -> Du machst dem von Dir selbst gewählten Nick alle Ehre, das gefällt mir! Smilie

Nun bin ich grade erst von einer Türkei-Rundreise zurückgekommen und fühle mich noch etwas gerädert, entsprechend überflogen habe ich erstmal Eure Beiträge -> danke auch Dir, Lichtarbeiter! Smilie
So verzeiht bitte, dass ich mich erstmal kurz halte und nur 2 Dinge einwerfe:

Zum Einen gebe ich zu Bedenken, dass wir aus unserer Warte heraus vorsichtig sein sollten mit Spekulationen. Das gilt auch für meine eigenen! Klar sind unsere Überlegungen menschlich allzu menschlich - na no nit! ABER die Realitäten der ETs könnten uns in der Tat völlig fremd und damit unvorstellbar bzw. für uns schwer nachvollziehbar sein, zumindest so lange wir nicht wirklich wissen, wovon wir sprechen. Drum lese ich Deine Ausführungen und Erklärungen, Deep Thought, einerseits mit menschlicher Freude, andererseits auch mit Skepsis aus Respekt vor der möglichen Andersartigkeit des Unbekannten.

Zum Andern hat doch selbst Illobrand von Ludwiger das Auftauchen und Eingreifen von UFOs an Kriegsschauplätzen erwähnt, beispielsweise im Koreakrieg -> siehe: Exo-Podcast #18: UFOs - eine multidimensionale Wirklichkeit, ab Stelle 17:24. Hier der Link dazu: http://www.exopolitik.org/index.php/wissen/podcast/373-exo-podcast-18-ufos-eine-multidimensionale-wirklichkeit-.html

Solche Begegnungen soll es lt. Milton William Cooper auch während des Vietnam-Krieges gegeben haben, allerdings ist Mister Cooper eine sehr umstrittene Persönlichkeit..

Wie gesagt:
Aus meiner Warte ist alles möglich, so lange nichts eindeutig ausgeschlossen werden kann.
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Deep Thought
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BeitragVerfasst am: 21.09.2010, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat
Herzlich willkommen zurück in der Heimat, soleluna. Und besten Dank für Dein Lob, das freut die Denkerstirn! Smilie

Das mit dem beträchtlichen Interesse für unsere militärischen Aktivitäten und Fähigkeiten ist allerdings so eine Sache. Vorfälle dieser Güteklasse soll es ja ziemlich viele gegeben haben. Eine Folge der "UFO-Files"-Dokus zum Beispiel beschäftigt sich unter Anderem mit dem Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt, der als erstes Schiff der US-Navy nuklear bestückt worden war und über viele Jahre hinweg anscheinend ein Objekt besonderer Aufmerksamkeit darstellte. Der von Dir erwähnte Vorfall in Korea ist ebenfalls hoch ominös, einige Quellen behaupten ja sogar, dass es auf Seiten der Menschen sogar Tote und Verwundete gegeben haben soll, anscheinend aber erst NACHDEM die menschlichen Soldaten das Feuer auf das Ding eröffnet hatten (Freispruch für ET wegen Notwehr! Smilie). Passt aber meines Erachtens nach auch ganz gut ins Bild ... man wird dort draußen bestimmt einschätzen können wollen, wie potentiell gefährlich diese Irren hier auf der Erde sein könnten. Ob ET auch sowas wie einen Geheimdienst hat, der die "Feindaktivitäten" im Auge behält?
Vom Rendlesham-Forest-Vorfall wird ja auch immer wieder erzählt, dass ein UFO die Nuklearwaffenlager mit einer Art Lichtstrahl abgescannt haben soll (Wie der gute alte Illobrand ja so schön formuliert: "Sieht aus wie Licht, kann aber keines sein!").
Außer Nutztiereingeweiden und deren Blut, menschlichen Fortpflanzungsorganen und möglicherweise unser Gefühlsleben stellt das Thema Militär demnach für ET einen der wenigen Punkte dar, die Interesse erwecken. Zumindest, so weit wir das bislang mitbekommen haben.

Vorbehaltlich mangelnden Wahrheitsgehaltes gibt es aber so schräge Storys auch, dass man fast glauben könnte, ET foppt uns zeitweilig nur so zum Spaß ein bißchen. Hab mal von einem Typen gelesen, der auf einem Spaziergang angeblich von einer rund zwei Meter durchmessenden, lautlos schwebenden Scheibe hinterrücks angerempelt wurde, ehe sie senkrecht nach oben davonzischte, noch ehe er so richtig begreifen konnte, was da geschehen war. Wenn Ereignisse wie diese wirklich passiert sind, dann fühle ich mich ET gar nicht so fremd und unverwandt, muss ich zugeben. Smilie

Natürlich ist prinzipiell nicht auszuschließen, dass Extraterrestrier in einer so dermaßen anders gearteten Realität existieren, dass jeder Versuch unsererseits, ihr Verhalten zu interpretieren, ins Leere laufen muss. Aber einige der Grundgesetzmäßigkeiten, die wir in unserem Universum beobachten können, scheinen so allgemeingültig zu sein, dass ich durchaus wage, sie auf potentiell JEDE andere Realität zu übertragen - sei es räumlich weit entfernt oder von mir aus sogar in einer Art anderer Dimension oder einem Paralleluniversum. Dazu zählt eben das Strickmuster Evolution, aber auch Chaosmathematik bzw. Fraktalgeometrie sind so allgegenwärtig, dass es sehr unwahrscheinlich erscheint, dass sie nur in unserer Wirklichkeit Gültigkeit besitzen sollten. Deswegen vermute ich wirklich stark, dass eine gewisse Ähnlichkeit in unser aller Entwicklung und somit auch im Ergebnis zu finden sein müsste. Nur ... WISSEN tun wir es dummerweise nicht wirklich.
Da könnte man sich manchmal echt wünschen, auch mal zum Abductee zu werden und vielleicht ein paar nette Worte mit einem Grey wechseln zu können.
Mann!
Ich hätte wahrscheinlich auf Anhieb ein paar tausend Fragen an so einen.
Aber in so großen Köpfen haben bestimmt viele Antworten Platz ... Smilie
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soleluna
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BeitragVerfasst am: 22.09.2010, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat
Hei Deep Thought,
herzlichen Dank für Deinen netten Willkommensgruß! Smilie

Gleich zu Beginn ein kleiner Einwand:
Die von Dir zitierten angeblich im Universum beobachtbaren "Grundgesetzmäßigkeiten"(?) SCHEINEN eben nur solche zu sein - in Wahrheit sind auch diese nur menschliche Spekulation bzw. theoret. eingefügte Rädchen um eigtl. unstimmige Formeln stimmig zu machen. Man könnte auch sagen: Um uns klüger aussehen zu lassen, als wir sind. Denn: Wann immer eine Rechnung nicht ganz auf geht, werden gleich irgendwelche Konstanten aus ähnlichen Sparten übernommen oder auch extra aus dem Ärmel gezogen, die dann so lange gelten, bis man weiß, was in Wahrheit eigtl. los ist. S'war immer so und s'wird immer so sein. Dessen bin wiederum ich mir sehr sicher, weil menschlich allzu menschlich.


Nun, eben dieses Auftauchen an Militärschauplätzen - seien es Atomwaffenstützpunkte oder auch Kriegsszenerien - lässt mich persönlich eher an militärische UFOs irdischen Ursprungs glauben. Nämlich eben in der Weise, wie Du selbst weiter oben schreibst: Hat man die Nazi-Scheiben tatsächlich weiterentwickelt und setzt die nun an militärischen Schauplätzen gezielt ein? Jede ET-Spekulation käme solchen irdischen Technologien mehr als nur gelegen - wenn man unerkannt agieren will!

Grade Rendlesham hat mich anfangs sehr fasziniert und überzeugt, dass dort ein UFO außeridrischen Ursprungs gelandet sein muss. Aber je mehr ich mich in die Details des Vorfalls eingelesen hatte, umso mehr schwankt nun meine Meinung auch in diesem Fall: Zunächst muss man sich mal vor Augen halten, dass in dieser Region seit langem militärische Forschungsprojekte durchgeführt werden -> Die ersten Radaranlagen wurden schon zu Beginn des 2.WKs in Betrieb genommen und angeblich sind die oberirdischen Gebäudekomplexe mittlerweile zwergenhaft klein im Vergleich zu den Anlagen, die man dort unterirdisch gebaut hat. - Das nur als Hintergrundinfo.
Brenda Butler, eine der drei Ufologen, die den Fall genaustens untersuchten und später auch veröffentlichten, berichtet von ungewöhnlich redseligen Militärs, die noch am Abend des 27. Dez. 1980 die Meldung von einem UFO-Absturz in Rendlesham Forest auf dem Stützpunkt verbreiteten -> bei echten UFO-Fällen hat das Militär I.d.R. schnell alles abgestritten und erst nach langen Nachforschungen zugegeben, dass das Phänomen als unidentifiziert einzustufen sei! In Rendlesham wurde dagegen von Anfang an ganz offensichtlich den Zeugen die Idee eingegeben, es sei ein UFO abgestürzt -> Ein ziviler Radarbediener sagte sogar aus, dass er an besagtem Abend ein ungewöhnliches Objekt registriert hätte, das von der Küste aus herein kam und das er über Rendlesham Forest verloren hatte. 2 Tage später seien 2 Geheimdienstoffiziere bei ihm aufgetaucht und wollten seine Radaraufzeichnungen zwecks Untersuchungen haben - wobei sich auch diese normalerweise schweigsamen Beamten äußerst redselig zeigten und ihm erzählten, sie hätten dort ein metallisches UFO aufgespürt, welches am Boden beobachtet worden wäre, als die außeridischen Besatzungsmitglieder versuchten es zu reparieren. Hochrangige Offiziere hätten das von einem nahegelegenen Stützpunkt aus beobachtet, und der kommandierende Offizier selbst habe sich mit den Insassen verständigt. All das erzählten diese Geheimdienstoffiziere(!) frisch und frei von der Leber weg einem zivilen(!) Radarbediener 2 Tage nach dem Vorfall!- Andererseits liegt auch auf der Hand, dass man im nachhinein dann doch versuchte, die Sache zu vertuschen und der Öffentlichkeit banale Erklärungen dafür aufzutischen, beispielsweise es sei nur der Strahl eines fernen Leuchtturms gewesen.. Man ist natürlich versucht schlusszufolgern, dass das Militär in Rendlesham tatsächlich mit einem außerirdischen Raumschiff konfrontiert worden ist, doch es gibt auch interessante Alternativen: Viellt. hat da ja wirklich jemand erfolgreich weitergetüftelt an den Nazi-Flugscheiben, die aussehen wie fliegende Untertassen, die hauptsächlich für die psychologische Kriegsführung gedacht sind und die bei ahnungslosen Soldaten getestet werden? Die leitende Spitze des Experiments könnte dabei jederzeit kontrollieren, wie und auf welche Weise Informationen über den Vorfall durchsickern sollen oder nicht -> Diese Geheimdiestoffiziere könnten gezielt eingesetzt worden sein um die Beobachter auf Kurs zu bringen - daher auch der Besuch beim Radarbediener - und um die Übung selbst zu vertuschen. Sollte tasächlich etwas durchsickern, könnte man die Angelegenheit einfach dadurch verschleiern, indem man behauptet es habe sich eben um ein UFO gehandelt -> Das ist eine bequeme Erklärung und zugleich eine Sackgasse: "Was sollen wir denn tun? Wir konnten das Objekt nicht identifizieren - wir wissen nicht mehr als Sie.." Mit anderen Worten: So ein UFO-Geständnis könnte u.U. eine perfekte Vertuschung dafür sein, dass es sich eben NICHT um ein echtes UFO handelt!

Wie andernorts schon mal erwähnt, ist mein persönliches Problem bei der Herangehensweise an dieses Thema der definitive Mangel an Wahrheit: Bei den Summen, die in Zusammenhang mit sog. "black projects" alle Jahre wieder genannt werden, traue ich mich nicht vorbehaltlos darauf zu vertrauen, dass wir technologisch tatsächlich so wenig fortgeschritten sind, wie die offizielle Wissenschaft behauptet. Leider gibt es keine Ehrenmänner mehr, denen man auch bedenkenlos glauben könnte, was sie berichten -> Allenorts nur noch Lobbyisten, die skrupellos ihre Ziele verfolgen...
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BeitragVerfasst am: 24.09.2010, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat
Hm.
Man erfährt doch immer wieder was Neues, muss ich feststellen. Besten Dank für die Details über Rendlesham Forest, davon hatte ich bislang noch nichts gehört. Muss ich mal noch ein bißchen nachgraben.

Das ist natürlich nicht ganz falsch, was Du da bezüglich meiner Idee, Evolution, Chaostheorie etc. als "Grundgesetzmäßigkeiten" zu titulieren, einwirfst. DAS Manko der Menschheiht schlechthin: Letzten Endes sind all diese Dinge lediglich mal theoretische Erklärungsansätze, die primär dazu dienen, die praktischen Beobachtungen in einen schlüssigen Kontext einzubetten. Allerdings begibt man sich auch dummerweise sehr schnell auf extrem dünnes Eis, wenn man sozusagen gar keine Erklärungen mehr akzeptiert mit diesem Argument.

Ein Beispiel:
Wir konnten im Lauf der Geschichte feststellen, dass Regen dazu neigt, von oben nach unten zu fallen. Selbiges konnten wir mit so ziemlich jedem beliebigen Gegenstand feststellen, den man in die Hand nimmt, hochhebt und losläßt. Der Schluss, dass der Boden unter unseren Füßen eine Art Anziehungskraft ausübt, war also höchst naheliegend. Das Resultat war wohl die These, dass es eine Kraft geben muss, die wir Gravitation nennen. Praktischerweise eignete sich diese These nicht nur zur Erklärung des Phänomens "Freier Fall" sondern auch noch dazu, Planetenumlaufbahnen und den generellen Zusammenhalt des Sonnensystems zu erklären. Unsere gängige Meinung über Gravitation besagt auch, dass kleine Planeten eine geringere Anziehungskraft ausüben sollten, als größere, weil Gravitation und Masse in einem direkten Zusammenhang stehen. Die Prognose, dass auf dem Mond folglich wesentlich weniger Gravitation herrschen muss, konnten wir glücklicherweise auch praktisch bestätigen. Es gibt also eine ziemlich große Menge an Indizien, die dafür sprechen, dass die These "Gravitation" richtig sein könnte. Selbst wenn man bedenkt, dass es weltweit etwa zwei Dutzend Orte gibt, an denen Autos angeblich nach Lösen der Handbremse bergauf rollen und Wasser eine schwache Steigung hochfließt ... im Großen und Ganzen läßt sich die Gravitations-Theorie auf so ziemlich alles übertragen, was wir bislang beobachten konnten.
Frage: ist es jetzt legitim anzunehmen, dass auch in hundert Millionen Lichtjahren Entfernung Gravitation am Werk ist und die von uns dahingehend aufgestellte Theorie auch dort im selben Ausmaß zutreffend sein könnte?
Beantwortet man diese Frage mit JA, so kann man nicht nur das Thema "Warum fällt Regen nach unten?" ein für alle Mal abhaken, man kann auch logische Schlussfolgerungen über das potentielle Geschehen an jeder bliebigen anderen Stelle des Universums ziehen. Beantwortet man diese Frage mit NEIN, läuft man ernsthaft Gefahr, sich sehr lange Zeit mit sehr nutzlosen Nachforschungen zu beschäftigen, die letzten Endes dann vielleicht doch nur als Ergebnis abwerfen, was wir ohnehin schon die ganze Zeit vermutet haben.
Was ich damit sagen will?
Wenn man anfängt, prinzipiell all diese bislang halbwegs fundierten Erkenntnisse grundsätzlich wieder anzuzweifeln, wie soll man dann jemals überhaupt auf irgendeinen grünen Zweig kommen? Man würde sich radikal den Argumentationsboden unter den Füssen selbst entziehen und am Ende nur eine Sache wissen: dass man eigentlich rein gar nichts weiss. Damit balanciert man aber schon sehr gefährlich entlang der schmalen Kippe zwischen Genie und Wahnsinn.

Meine Frage also jetzt: Gibt es irgendein Indiz, das GEGEN die Annahme spricht, grundsätzliche Funktionsparameter wie Evolution oder Chaosmathematik könnten überall im Universum gelten? Bislang nicht, soweit ich informiert bin.
Warum also sollte ich mich damit verrückt machen, diese These grundsätzlich in Zweifel zu ziehen?
Und wenn ich keine Indizien habe, die gegen diese Thesen sprechen, weshalb sollte ich dann nicht darauf basierende Rückschlüsse ziehen, auch auf die Gefahr hin, dass sie eventuell nicht völlig zutreffen könnten? Die Alternative bliebe nur, nicht mehr nachzudenken, weil ich ja doch nie dahinterkomme, was wirklich los ist.
Versteh mich nicht falsch ... vom dogmatischen Standpunkt, dass all das nur stimmen kann und auf keinen Fall falsch sein könnte, möchte ich mich auch distanzieren. Denn mit etwas Pech entdecken wir vielleicht demnächst einen Planeten, auf dem es von unten nach oben regnet. Aber das würde dann eben notwendig machen, die bisher angenommene These weiter zu verfeinern und abzurunden, denn selbst wenn es irgendwo im Universum tatsächlich in den Himmel regnet, ändert das nichts daran, dass es hier auf Erden ja doch von oben nach unten regnet. Ganz falsch also dürfte die Gravitationsthese nicht sein, wenn dann ist sie höchstens noch unvollständig. Und ich wage zu behaupen, dass auch solche Theorien wie Evolution und Chaosmethematik diese Eigenschaft aufweisen.

Dieses Dilemma scheinen wir generell seit Entdeckung der Quantenzustände zu haben. Unsere gängige Physik konnte bis zum Zeitpunkt der Unschärferelation eigentlich alles, was wir beobachten konnten, recht zufriedenstellend erklären, erst danach mussten wir feststellen, dass das nicht alles gewesen sein kann. Aber auch die Quantentheorie ändert nichts daran, dass alle Technologien, die wir basierend auf der klassischen Physik entwickelt haben, trotzdem praktisch anwendbar funktionieren. Die klassische Physik also ist nicht grundfalsch, kann man sagen, sie ist nur nicht vollständig.

Terrestrische UFOs also.
Ich hab immer noch das Problem damit, dass es unlogisch erscheint, einerseits vielleicht solche Mittel und Methoden zu haben und andererseits nichts davon in großem Rahmen militärisch zu nutzen? Wenn es schon im WK II flugtaugliche Scheibenkonstruktionen gegeben haben sollte, warum stehen dann auf dem Flugdeck der heutigen Flugzeugträger noch immer konventionlle Jagdbomber und keine UFO-artigen Scheiben? Es wäre doch sehr menschenuntypisch, etwas Machbares nicht dort einzusetzen, wo man den größten Vorteil für die eigenen Interessen daraus ziehen kann und eine klare Dominanz auf dem Sektor Luftkampf erreichen könnte. Zudem wäre es enorme Zeit- und Geldverschwendung, nach wie vor Unmengen an Ressourcen in die Weiterentwicklung des eigentlich völlig überholten Produktes "Kampfflugzeug" zu buttern.
Bis heute habe ich keine befriedigende Antwort auf diese Ungereimtheit gefunden. Die Theorie, dass all diese Technologie nur in kleinen Stückzahlen und nur im absolut Verborgenen Anwendung findet, krankt schlicht daran, dass dies vermutlich der einzige Fall wäre, in dem die Menschen jemals so gehandelt hätten. Alles Andere, das sie entwickelt und praktisch nutzbar gemacht haben, verwenden sie überall, wo es vorteilhaft für ihre Interessen ist. Sie haben es eben mit der weiter oben schon erwähnten Raktentechnologie gemacht, die V2 analysiert und konsequent zu den heutigen Trägersystemen weiterentwickelt. Warum sollten sie das ausgerechnet mit dermaßen überlegener Technologie wie Flugschieben mit SOLCHEN Fähigkeiten NICHT getan haben? Es gäbe genau so viele gute Gründe dafür, die Raketentechnik auch so extrem zu vertuschen. Warum sollte man das mit den UFOs, nicht aber mit den Raketen gemacht haben?

Mir fällt echt keine sinnvolle Antwort auf diese Frage ein ...
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BeitragVerfasst am: 24.09.2010, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat
Ich möchte mal bezüglich deinem letzten Punkt eine Gegenfrage einwerfen:

Warum forschen bzw. entwickeln viele Länder noch immer neue Atomwaffen? Was wollen USA, Russland, England, Frankreich und Co. mit ihren unzähligen Atomwaffen? Sie können sie doch ohnehin niemals einsetzen! Würden die Länder jemals ihre Atomwaffen einsetzen, so würde es nicht nur das Ende der Menschheit bedeuten, es würde das Ende des Planeten Erde bedeuten. (hoffentlich bleibt dieser Tag noch lange, lange Zeit fern!)

Was ich damit sagen will ist, die Mächtigen dieser Welt werden immer Interesse an übermächtigen und neuen Waffensystemen haben, auch wenn sie sie niemals einsetzen können, besitzen wollen sie sie trotzdem.

Verstehen kann das ein normaler Mensch nicht wirklich.
Aber bezüglich der Flugscheiben könnte ich mir ähnliches vorstellen, nur mit dem Unterschied eben dass die Öffentlichkeit davon nichts wissen darf, das ist eben der Grund warum sie nicht so normal eingesetzt werden können wie Kampfbomber und Co. was natürlich auch nur eine Vermutung ist, mehr nicht.
Demzufolge stellt sich die Frage, warum die Öffentlichkeit nichts davon wissen darf. Ich vermute spionagetechnische Gründe. Die Länder welche die Flugscheibentechnologie besitzen und perfektioniert haben, wollen nicht dass andere Länder ebenfalls in den Besitz dieser Technologien kommen. Geht man nun davon aus dass nur die USA die Flugscheibentechnologie besitzt (eventuell noch England als treuester Freund der USA), so hätten sie ja bei einer Öffentlichmachung die komplette Staatengemeinschaft gegen sich. Denn kein Land der Erde kann eine überragende Technologie allein besitzen ohne dass die anderen sich beschweren und versuchen ebenfalls in den Besitz der Technologie zu kommen. Es würde wohl hitzige Debatten auslösen wenn ein Land als einzigstes im Besitz einer Überwaffentechnologie wäre.

Hinzu kommt dass sich USA fragen lassen müßte woher sie die Flugscheibentechnologie so plötzlich haben? Nicht sehr angenehm für USA, vorallem wenn dann die Verschwörungstheoretker und UFO-Gläubigen auf den Plan treten und ihre Meinungen dazu kund tun (und denen würde die Öffentlichkeit dann mehr glauben als sie es momentan tut oder sie zumindest offen anhören).

Ich glaube ja wiegesagt an beides, an die Existenz der ET's welche sich auch hier auf der Erde blicken lassen und gleichzeitig an die Flugscheibentechnologie der Amerikaner.

Und verwunderlich ist es natürlich nicht wenn ET's mit den Menschen "spielen" bzw. sie "foppen". Es gibt ja auch genug Menschen die sich Ameisen einfangen, ihnen im wahrsten Sinne des Wortes "Feuer unter'm Hintern" machen und sich über sie lustig machen.
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