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Methodik vs. Methodik



 
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Wingman
Moderator
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 16.01.2007
Beiträge: 897
Wohnort: Zeit/Raum-Illusion

BeitragVerfasst am: 23.09.2012, 14:46    Titel: Methodik vs. Methodik Antworten mit Zitat
Hier mal eine völlig vorurteils- und klischeefreie Gegenüberstellung verschiedener Methodiken zur metaphysischen "Informationsbeschaffung" und Selbsterfahrung (mit Vor- und Nachteilen aus meiner subjektiven Sicht). Grundlegend findet hier keine Wertung statt, da eben alle Methoden ihre Vor- und Nachteile haben, und sie zum Teil auch interdisziplinär verwendet werden könnten (z.B. RV mit AKEn kombiniert). Allerdings unterscheiden sie sich teilweise schon in ihrem Anspruch und Klientel, was vor allem im Channeling-Bereich und bei okkult angehauchten Geisterbeschwörungstechniken auffällt. Einige Herangehensweisen mögen fehlen, da sie zu spezifisch oder eingegrenzt sind (EVP, Tarot, Runenwerfen, Orakel etc...), oder ich mich einfach nicht gut genug damit auskenne (z.B. schamanisches Reisen und diverse magische Praktiken). Anmerkungen und Ergänzungen erwünscht! Winken

- Außerkörperliche Erfahrungen
- Remote Viewing
- Mediales Reinfühlen
- Channeling
- Geisterbeschwörungen


Außerkörperliche Erfahrungen (AKEn / OBEs)



Vorteile:
    - Die wohl direkteste und intensivste Form der Selbsterfahrung in metaphysischen Bewusstseinszuständen, da die volle Wahrnehmung im Energiekörper liegt (sogar klarer bzw. erweiterter, als im physischen Körper)

    - Vereinigt alle Aspekte von Wahrnehmung, Bewegungsfreiheit und Interaktion mit der metaphysischen Umgebung bzw. anderen Entitäten

    - Hohe bis perfekte Verifizierbarkeit für den Erlebenden, durch unmittelbare Erfahrung von metaphysischen Zusammenhängen, die ihn selbst (Prämissen, Lebensaufgabe, andere Leben etc...) oder das Multiversum betreffen

Nachteile:
    - Für die meisten Menschen schwer erlernbar (kann von Tagen bis Jahrzehnten variieren), und in der Regel nicht “auf Knopfdruck“ abrufbar

    - Anspruchsvolle Rahmenbedingungen, wie völlige physische Ungestörtheit, und die Fähigkeit, den Zustand zwischen Wachheit und Schlaf vollbewußt beizubehalten, bis man ein “Schlupfloch“ findet, um den Körper verlassen zu können (oft Glückssache)

    - Angst-Schwelle und unerwartete Phänomene, die Chancen zur AKE vereiteln können (z.B. durch plötzliches Aufschrecken oder fluktuierende Bewußtheit)


Remote Viewing (RV)



Vorteile:
    - Standardisierte, wissenschaftlich erarbeitete Methode, die ein einheitliches Kombinieren, Abgleichen und Objektivieren der ermittelten Daten mit anderen Viewern erlaubt (da alles nach festen Regeln im Protokoll aufgeschrieben und aufgezeichnet wird)

    - Unabhängig von medialer Begabung durch jedem erlernbar, da das Remote Viewing-Protokoll so gestaltet wurde, das es die natürlichen PSI-Fähigkeiten, welche jeder Mensch grundlegend besitzt, nutzbar macht (bisher gab es keinen Menschen, der es nicht konnte, obgleich es verschiedene “Rezeptionstypen“ gibt)

    - Bei sachgemäßiger Durchführung völliger Ausschluss von Vorannahmen (“Frontloading“), da der Viewer “blind“ vorgeht, und somit keine Kenntnis von dem Zielgebiet bzw. der zu behandelnden Thematik hat – es wird lediglich ein Satz “Koordinaten“ (zufällige Zahlenfolgen) an den Viewer gegeben (sozusagen als “Link“ zum Ziel), die an sich keinerlei inhaltliche oder gar suggestive Bedeutung haben

    - Beliebige Wiederholbarkeit, da kein besonderer Bewusstseinszustand oder unregelmäßig verfügbare Rahmenbedingungen notwendig sind

Nachteile:
    - Aufwändig zu erlernende Methodik (Ablauf des Protokolls, Timing, AUL-Management etc...), welche wiederholte Übung erfordert, bis man sich darin halbwegs sicher fühlt

    - Ohne Tasker (Ersteller der Ziel-Aufgabe) und Monitor (der einen durch die Sessions führt), sehr zeitaufwändige Vorbereitung und Abarbeitung der Ziele (da man sich akribisch durch einen “Solo-Pool“ arbeiten muss, um “blind“ viewen zu können – die Aufgaben müssen solo mehrfach abgearbeitet werden, um genügend Daten zu sammeln, was "gemonitort" einfacher wäre)

    - Im Vergleich zu AKEn, wo die komplette Wahrnehmung im Energiekörper “vor Ort“ im Zielgebiet stattfindet, nur sehr bruchstückhaftes und mühevolles Heranarbeiten an die abzurufenden Informationen

    - Zeit- und Personalaufwand, da möglichst mehrere qualifizierte Viewer und Tasker / Monitore benötigt werden, damit bei einem umfangreichen Projekt genügend detaillierte Informationen ermittelt und ausgewertet werden können

    - Wird oft missverstanden, und mit anderen Techniken (vor allem Hellsehen, Channeling und Gedankenlesen) in einen Topf geworfen, wodurch die Vorteile kompromittiert werden


Mediales “Reinfühlen“ (Hellsehen, Empathie etc...)



Vorteile:
    - Schnelles und gezieltes Erlangen von Informationen im physischen Wachzustand oder leichter Trance

    - Nicht nur passives Informationen sammeln, sondern auch interaktive Kommunikation mit Entitäten und energetische Arbeit möglich (Seelenteile aufspüren und reintegrieren, Energiesysteme modifizieren / reparieren etc...)

Nachteile:
    - In brauchbar ausgeprägter Form meist nur bei natürlich begabten Medien anzutreffen

    - Vorannahmen über das zu bearbeitende Thema können zur Verfälschung der Eindrücke durch den eigenen Verstand führen (analytische Überlagerung / Fantasie-Aspekt)

    - Keine einheitliche Herangehensweise, um die besagte Gefahr der verfälschten bzw. fehlinterpretierten Eindrücke zu minimieren (Kenntnis vom Zielthema variiert von Fall zu Fall)


Channneling:



Vorteile:
    - Direkte Arbeit mit einem metaphysischen “Kommunikationspartner“, ohne methodisch und mühevoll Informationen über das Zielthema suchen und abrufen zu müssen

    - Wohlfühl- und Geborgenheitsaspekt durch die scheinbar direkte Kommunikationsform (je nach gechannelter “Entität“, wohlgemerkt)

Nachteile:
    - Große Gefahr der Verfälschung von den empfangenen “Durchgaben“ / Informationen durch eigene Verstandesfilter und Vorannahmen (aus irgendeinem Grund scheint dieser Filter-Aspekt bei Channelings besonders problematisch zu sein)

    - Kein eigenes, unmittelbares Abrufen der Informationsfeldern von den zu behandelnden Themen, sondern ein verlassen müssen auf die Durchgaben der gechannelten Entität

    - Auf Entitäten reinfallen, die es nicht ehrlich meinen, sondern das Channel-Medium für ihre Zwecke manipulieren wollen (um dadurch in der physischen Welt zu wirken, Energie abzuziehen etc...)

    - Die Möglichkeit, das man eigentlich nur mit dem eigenen Unterbewusstsein channelt, und sich so quasi selbst manipuliert bzw. belügt, da keine authentischen Informationen von “außen“ dahinterstehen (auch Vermischungen mit dem Filter-Aspekt möglich)

    - Mangelnde Skepsis des durchschnittlichen Channeling-Klientels, welches sich häufig auf Licht und Liebe fixiert, aber unangenehme Aspekte ausblendet (dadurch über die verdrängten Aspekte im Unterbewussten leicht fehlzuleiten bzw. manipulierbar)


Geisterbeschwörungen (Gläserrücken, Ouija-Board etc...)



Vorteile:
    - Leicht weiterzugebende, simple Methodik, die wenig bis kein Hintergrundwissen oder Verständnis über metaphysische Gesetzmäßigkeiten erfordert (daher z.B. gern auf Teenie-Partys als “Gruselspaß“ benutzt)

    - Simplifizierte Botschaftenübermittlung im Klartext durch vorgegebene Buchstaben und Standardwörter

    - Improvisationsfähige Anwendungsweise bzw. Erweiterbarkeit durch nur wenige, festgelegte “Spielregeln“

Nachteile:
    - Wie beim Channeling, kein direktes Abrufen von Informationsfeldern des zu bearbeitenden Ziels / Themas, sondern Abhängigkeit von Übermittlungen der "angerufenen" Entitäten

    - Gefahr, wenig bewusste oder verwirrte Entitäten (z.B. erdgebundene Verstorbene) anzuziehen, und deren scheinbare Antworten überzuinterpretieren

    - Gezielte Irreleitung durch manipulative Wesenheiten, die sich als jemand anderes ausgeben (z.B. als verstorbene Person, die kontaktiert werden sollte)

    - Hineinsteigern in gemeinsame Hysterie und Paranoia, vor allem, wenn die Sitzung (oder gar die Zeit danach) durch scheinbare Spukphänomene begleitet wird

    - Die Möglichkeit, dass nur das Unterbewusstsein der Beteiligten wirkt (z.B. das Glas bewegt), und die scheinbaren Botschaften zusammensetzt

    - Aufgrund der Gruppendynamik ausgelöste, psychokinetische Phänomene oder Spuk-Wahrnehmungen, die dann den “Geistern“ zugeschrieben werden

    - Mangelnde "Psychohygiene" (und die damit einhergehenden Probleme) des typischen Klientels dieser Techniken, welches meist aus unbedarften Teenies besteht, die es nur mal als "Partyspaß" ausprobieren wollen

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Tags
Lustiges, NES, Reise





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