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Das Lied der Linde - Prophezeiung (u.a. zum Ende der Welt)



 
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Lichtarbeiter
Gast






BeitragVerfasst am: 12.02.2013, 19:23    Titel: Das Lied der Linde - Prophezeiung (u.a. zum Ende der Welt) Antworten mit Zitat
Kennt jemand von euch das Lied der Linde? Unter anderem kündet es vom Ende der Welt oder von großen Veränderungen, und viele der Passagen sind in der Vergangenheit schon eingetroffen.

Das Gedicht wurde vor mehr als einhundert Jahren in einer uralten Linde bei Staffelstein in Franken gefunden. Spätestens seit den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts ist es
dokumentiert.

Das Lied der Linde:

Zitat:
Alte Linde bei der heiligen Klamm, ehrfurchtsvoll betast ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast Du schon gesehn, wenn der Größte kommt, wirst Du noch stehn.

Dreißig Ellen misst dein grauer Stamm, aller deutschen Lande ält'ster Baum,
Kriege, Hunger schautest, Seuchennot, nettes Leben wieder, neuen Tod.

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl, Ross und Reiter bargest einst du wohl,
bis die Kraft dir sacht mit milder Hand, breiten Reif um deine Stirne wand.

Bild und Buch nicht schildern deine Kron', alle Äste hast verloren schon.
Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt, Blätter freudig in die Lüfte steigt.

Alte Linde, die du alles weißt, teil uns gütig mit von deinem Geist,
send ins Werden deinen Seherblick, künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,Eckstein sollst Du bleiben deutscher Zeit,
hundertsechzig, sieben Jahre Frist, Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht, tut und lässt was ihren Sklaven recht,
grausam hat zerrissen Feindeshand, eines Blutes, einer Sprache Band.

Zehre; Magen; zehr vom deutschen Saft, bis mit einmal endet deine Kraft,
krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin, Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Ernten schwinden, doch die Kriege nicht, und der Bruder gegen Bruder ficht,
mit der Sens und Schaufel sich bewehrt, wenn verloren gingen Flint' und Schwert.

Arme werden reich des Geldes rasch, doch der rasche Reichtum wird zu Asch',
ärmer alle mit dem großen Schatz, minder Menschen, enger noch der Platz.

Da die Herrscherthrone abgeschafft, wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt, wer berufen wird zu einem Amt.

Bauer heuert bis zum Wendetag, all seine Müh'n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand, Hörer findet nur der Unverstand.

Wer die meisten Sünden hat, fühlt als Richter sich und höchster Rat.
Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier, Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar, schonet nicht den Greis im Silberhaar.
Über Leichen muss der Höchste fliehn, und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Gottverlassen scheint er, ist es nicht, felsenfest im Glauben, treu in der Pflicht,
leistet auch in Not er nicht Verzicht, bringt den Gottesstreit vors Nahgericht.

Winter kommt, drei Tage Finsternis, Blitz und Donner und der Erde Riss,
bet' daheim, verlasse nicht das Haus! Auch am Fenster schaue nicht das Graus!

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein, sofern sie brennen will, dir Schein.
Giftiger Odem dringt aus Staubesnacht, schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

Gleiches allen Erdgebor'nen droht, doch die Guten sterben sel'gen Tod.
Viel Getreue bleiben wunderbar, frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Eine grosse Stadt der Schlamm verschlingt, eine andere mit dem Feuer ringt.
Alle Städte werden totenstill, auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

Zählst du alle Menschen auf der Welt, wirst du finden, dass ein Drittel fehlt.
Was noch übrig, schau in jedes Land, hat zur Hälfte verloren den Verstand.

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff, preisgegeben einem jeden Riff,
schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm, macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elends einz'ger Hoffnungsstern, eines besseren Tages ist endlos fern.
„Heilland, sende den Du senden musst!“, tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf, steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
„Alles ist verloren!“ hier's noch klingt, „Alles ist gerettet“, Wien schon singt.

Ja, von Osten kommt der starke Held, Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weisse Blumen um das Herz des Herrn, seinem Ruf folgt der Wack're gern.

Alle Störer er zu Paaren treibt, deutschem Reiches deutsches Recht er schreibt.
Bunter Fremdling, unwillkommner Gast, flieh die Flur, die Du gepfügt nicht hast.

Gottes Held, ein unzertrennlich Band, schmiedest du um alles deutsche Land.
Den Verbannten führst du nach Rom, großer Kaiserweihe schaut der Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil, das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
und durch strengen Lebenssatz verbürgt, dass nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Deutscher Nam', du littest schwer, wieder glänzt um dich die alte Ehr,
wächst um den verschlung'nen Doppelast, dessen Schatten sucht so mancher Gast.

Dantes und Cervantes welscher Laut, schon dem deutschen Kinde vertraut,
und am Tiber – wie am Ebrostrand, liegt der braune Freund von Herrmansland.

Wenn der engelgleiche Völkerhirt' wie Antonius zum Wanderer wird,
den Verirrten barfuss Predigt hält, neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

Alle Kirchen einig und vereint, einer Herde einz'ger Hirt erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz, schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.

Reiche Ernten schau' ich jedes Jahr, weiser Männer eine große Schar.
Seuch' und Kriegen ist die Welt entrückt, wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind, leidend mit dem Land die deutsche Lind',
dass der Hochmut mach' das Maß nicht voll, der Gerechte nicht verzweifeln soll!



Na, habt ihr schon vergangene Ereignisse wiedererkannt? Wie bereits geschrieben sind einige der Prophezeiungen des Liedes bereits eingetroffen! Kommentierte Fassungen findet ihr zahlreich im Internet, worin diese Tatsache noch einmal untermauert wird.

Unter anderem hier:

http://www.weisewerden.eu/Lied_der_Linde.html

Oder hier auch gut:

http://www.j-lorber.de/proph/seher/lindenlied.html


Zuletzt bearbeitet von Lichtarbeiter am 16.02.2013, 13:26, insgesamt einmal bearbeitet
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rainer22
Forenveteran
Forenveteran



Anmeldungsdatum: 21.05.2009
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: 15.02.2013, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat
Obwohl ich Staffelstein kenne, habe ich bis jetzt noch nie davon gehört. Ist eine ziemlich idylische Gegend dort. Aus Staffelstein kommt auch Adam Riese, der Mathematiker. In der Nähe ist der Staffelberg, ein Oppidum aus keltischer Zeit (stadtähnliche Siedlung). Neuerdings nennt sich der Ort glaube ich Bad Staffelstein. Dort wurde eine heisse Quelle angebohrt und eine Bäderanlage gebaut.
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Lichtarbeiter
Gast






BeitragVerfasst am: 16.02.2013, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, das ist eben leider der Nachteil an solchen Internet-Mythen, welche keine nachprüfbare Quellenangabe bieten, man weiß leider nie wie authentisch sowas wirklich ist. Aber danke für die Informationen bezüglich Bad Staffelstein, es klingt so als wäre der Ort mal einen Besuch wert! Winken
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room10
Superposter
Superposter


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 07.09.2014
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 30.07.2016, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Gemeinde

Dieses Thema trifft die Offenbarung des Johannes.
Klar es gibt in vielen Religionen Offenbarungen der Zeitenwende.


room10
_________________
Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. (Galileo Galilei)

Logik ist wie ein Treppengeländer.
Es hilft einem, trotz Dunkelheit nach oben zu kommen.
(Christian Kjellerup)
Was und Wo ist oben denn?
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Hund, Internet, Religion





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