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-76 Prozent: Dramatischer Insektenschwund in Deutschland



 
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Phoenix
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 15.01.2012
Beiträge: 486

BeitragVerfasst am: 19.10.2017, 14:04    Titel: -76 Prozent: Dramatischer Insektenschwund in Deutschland Antworten mit Zitat
Nijmegen (Niederlande) – Im Rahmen einer Langzeitstudie haben Wissenschaftler einen dramatischen Rückgang der Insekten in Deutschland festgestellt. Selbst in Naturschutzgebieten sei demnach die Biomasse an Insekten in den vergangenen 27 Jahren um 76 Prozent zurückgegangen. In landwirtschaftlich genutzten Gebieten könnte die Zahl sogar noch deutlich höher sein. In welchem Umfang dieser Rückgang uns alle betrifft zeigt hingegen eine andere Zahl…

Link: -76 Prozent: Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

Ich kann mich noch gut erinnern wie früher sich hunderte Insekten an Straßenlaternen tot geflogen haben.
Oder die Massen an Insekten die ins Zimmer strömten, wenn man Nachts bei geöffneten Fenster aus versehen das Licht einschaltete.

Licht aus in der Nacht wäre sicher auch sehr hilfreich, intelligente Straßen und Wegbeleuchtungen, welche sich einschalten, wenn Licht auch benötigt wird.
Verbot von Leuchtmittel mit zu viel blau Anteil...
Der Lebensraum geht immer mehr zurück , Monokulturen, Chemie, Luftverschmutzung, Lärm, Lichtverschmutzung, Wasser..., blabla bla. Jeder weis es, wieso nochmal alles durch kauen.
Kämpfen und kämpften nicht schon viele intelligente, weise und vorausschauende Menschen seit Jahrzehnten gegen Windmühlen.
Die Technik und das Wissen hätten wir, aber scheinbar ist die Angst vor der Dunkelheit und Neuem als auch die Gier das größte Hindernis des menschlichen Geistes.

Vielleicht ist es langsam an der Zeit, "Schwert und Lanze" bei Seite zu legen und zu genießen was auch kommen mag und uns durch unsere Unzulänglichkeit vorbestimmt ist.
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Coca
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Anmeldungsdatum: 23.05.2014
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 20.10.2017, 01:52    Titel: Antworten mit Zitat
Ich lebe fast mitten im Grünen am Ortsrand und erlebe es ein wenig anders.
Das ganze Jahr waren Insekten nur vereinzelt zu sehen, schon im Frühjahr fast keine an den Apfelbäumen, dem entsprechend gabs auch keine Äpfel.
Das ganze Haus ist Efeu bewachsen, dieser blüht jetzt im Herbst. An sonnigen Tagen, wie wir es jetzt hatten, wimmelte es um die Blüten, als schwirrten da "Millionen" Insekten herum, das war immer so auch noch im vorigen Jahr. Ebenso an einem blättrigen immergrünen Baum der auch jetzt ähnlich wie Efeu blüht, das Brummen der unsagbar vielen Insekten hörte man schon einige Meter vom Baum entfernt, auch das im vorigen Jahr noch. Dieses Jahr ist da "Totenstille", ich könnte die Insekten wahrscheinlich zählen, so wenige sind es, manchmal sind gar keine zu sehen.

Hier gabs durch die vielen alten Bäume immer jede Menge Fledermäuse, weil die Nahrung fehlt sind kaum noch welche zu sehen. Die Eulen sind weg, Hunderte Spatzen, die im Efeu ihr Nachtlager hatten sind auch weg, kein Einziger mehr da. Hornissen scheinen Probleme mit der Orientierung zu haben, seit vielen Jahren gibts hier welche, es war mir immer eine Freude sie zu beobachten, weil sie so zielsicher ihren Weg flogen ohne uns Menschen oder Tiere jemals zu belästigen, das war ein schönes Miteinander. Dieses Jahr "musste" ich schon paar mal Hornissen helfen, weil sie entweder ins Haus flogen und nicht mehr hinaus Richtung Licht fanden oder sonst wo hineinflogen und selbst nicht mehr in der Lage waren den einfachen Weg zu erkennen.
Gegenüber ist ein Kindergarten, da purzelten mitten am Tag bei ruhigem, schönen Wetter zwei verschiedene Vögel tot vom Himmel. Tja und Vögel... ich konnte beobachten das die Singvögel im Frühjahr auffallend viel weniger Junge hatten.

In weitem Umkreis hat sich hier in den letzten Jahren nichts an den Lichtverhältnissen verändert, Felder gibts auch weit und breit nicht auf denen etwas Ungünstiges für Insekten ausgebracht worden wäre, Industrie gibts hier nicht. Mein Garten hat noch nie irgend welche chemischen Mittel "gesehen", ebenso das ganze nähere Umfeld.
Ich habe aus gutem Grund die Luftverschmutzung in Verdacht, was ich natürlich nicht beweisen könnte. Aber wenn mein Hund überwiegend im Freien ist, bekommt er gerötete, geschwollene Augen, nehme ich ihn überwiegend ins Haus, dann gehts innerhalb eines Tages weg, sogar schon ohne Behandlung. Und ich selbst habe auch Probleme wenn ich den ganzen Tag im Freien bin, die Atemwege zeigen plötzlich Symptome auch wie "brennen" und das Gleiche wie beim Hund, im Haus klingt es recht schnell wieder ab.

Dermaßen drastische Veränderungen in 27 Jahren wären eine Katastrophe, aber es scheint noch schlimmer zu sein, weil ich die ganzen Jahre eine eher schleichende Veränderung beobachten konnte, innerhalb des letzten Jahres aber einen sehr auffälligen Anstieg.

Ich gehe davon aus das bald ein Ufo gesichtet werden wird, eine lange Fahne hinter sich herziehend auf der steht was sie von uns halten:



Gruß,
Coca
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Phoenix
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 15.01.2012
Beiträge: 486

BeitragVerfasst am: 20.10.2017, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat
Also die Amseln bringen sich bei uns mit Schnecken durch, wie lange noch.
Generell haben wir in unsere Ecke eine ganz gute Mischung verschiedener Vogelarten, auffallend war jedoch der Herbst und Winter letzten Jahres (2016).
Da war wirklich kaum was zu sehen.
Ursachen gibt es mit Sicherheit viele, Elektromagnetische Strahlung, Sonnenstürme, Pestizide und Fungizide, Abgase, Wiesen, Blumen, Bäume.
Ja immer wieder Bäume, seit Jahren schon sag ich, Leute Pflanzt Bäume.
Interessiert keinen, ja so is des.
Unsere Vorfahren haben die Wälder gerodet, aber die merkten sehr schnell, daß auch wieder aufgeforstet werden muss.
Genug war's nie...

In einer Sache hatte selbst Einstein sich getäuscht, denn wenn die Bienen verschwinden so ist das für die Natur und auch uns Menschen noch nicht ein Existenz Problem.
Doch wenn die Würmer verschwinden, ja dann... wird's zappen duster.

Wenn du raus gehst und Probleme mit den Augen und der Lunge hast, dann würd ich so als "Ich hab kein Plan" auf Ozon tippen.

Ja, wir dürfen beginnen zu lernen, nicht mehr zu konsumieren.
Aber selbst wenn alle Würmer der Welt sterben, so glaube ich nicht daran, daß wir lernen werden den beschrittenen Weg nicht mehr weiter zu gehen; die Richtung zu wechseln,auf einen Weg, wo die Zukunft eine Zukunft hat.

Ich sehe viel Potential, von Menschen die keine oder kaum Unterstützung bekommen.
Denen stehen dann Lobbyisten gegenüber, die sich hinstellen und z. B. sagen, daß Brennstoffzellen keine Zukunft haben, da die Akkutechnik in den letzten Jahren sehr weit Fortgeschritten sei.
Armer Reicher Sack hat angst, daß er und seine Freunde keinen Strom, Akkus, Öl, Gas, Wasser, Scheiße ... mehr verkaufen.

So ist es, so wird das bleiben, bis zum Ende.
Ich hoffe, daß keiner dieses Ereignis überleben wird.
Dann werden sie kommen die Außerirdischen (Siehe : Ludwig Hirsch 1928 ♫) und mit an Bord werden die alten Stämme und Völker sein, welche auf Reisen waren und heimgekehrt sind.

Anstatt zu glauben, die Zukunft mit Technologie retten zu können sollten wir endlich lernen die Natur "um Hilfe zu bitten".
_________________
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Coca
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Anmeldungsdatum: 23.05.2014
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 21.10.2017, 00:44    Titel: Antworten mit Zitat
DANKE Phoenix,
Ozon hatte ich wirklich nicht auf dem Plan Verlegen
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