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Cosmic Jokers - 10.11.2017



 
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.:unaRmed:.
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 12.01.2007
Beiträge: 1950

BeitragVerfasst am: 10.11.2017, 01:08    Titel: Cosmic Jokers - 10.11.2017 Antworten mit Zitat
Die nächste live Ausgabe von CROPfm ist am 10.11.2017 um 19:00 online zu hören.
Für Fragen und Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der liveChat.
Über den Skype account "cropfm" ist es möglich, sich live am Gespräch zu beteiligen.

Cosmic Jokers

CROPfm Open End

Der 2009 verstorbene US-Amerikaner John Alva Keel galt Zeit seines Lebens als Enfant terrible der UFO-Szene. Ähnlich wie Jaques Vallée widerstrebte auch er dem Konsens der meisten Forscher und bot ein sehr alternatives Erklärungsmodell des Phänomens fernab von den "Außerirdischen, die gekommen sind, um uns zu helfen" an. Wladislaw Raab hat sich seit vielen Jahren intensiv mit der Arbeit Keels auseinander gesetzt und ist ein weiteres Mal live zu Gast, um über "Cosmic Jokers" und vieles mehr zu berichten.



Illustration: Matthias Töpfer >> www.bilderdaemmerung.de



Nicht zuletzt durch die sehr erfolgreiche Verfilmung des Buches "The Mothman Prophecies" wurde die Arbeit Keels einer breiten Öffentlichkeit bekannt. So stellte er bereits in den späten 60er Jahren Thesen auf, die bis heute als innovativ bezeichnet werden können - nicht zuletzt deshalb, da die UFO-Szene seit Jahrzehnten mehr oder weniger ihrem eigenen Schweif nachjagt und sich ewig im Kreis dreht. Eine faszinierende Reise ins Superspektrum und das Reich der Ultraterrestren, die uns vielleicht schon seit Jahrtausenden begleiten...

Website zu John Alva Keel

Website von Wladislaw Raab

DVD: The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen (Amazon)

Buch: Operation Trojan Horse (Amazon)

Themengebiete: Exopolitik und UFOs, Unerklärliche Phänomene, Bewusstsein

Moderator: Tarek Al-Ubaidi

Sendungsgast:

Wladislaw Raab (Forscher, Autor)


> Link zur Sendung <


Zuletzt bearbeitet von .:unaRmed:. am 15.11.2017, 18:38, insgesamt einmal bearbeitet
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The Lemurian
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 26.05.2017
Beiträge: 21
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 10.11.2017, 03:53    Titel: Antworten mit Zitat
Also zum Thema John Keel kann ich nur soviel sagen:

Zitat:
„Als ich OTH schrieb, war mir bewusst, dass ich für ein Publikum schrieb, das im Grunde sehr beschränkt war. Ein Publikum, das keine Ahnung hatte von Philosophie und Psychologie (wo meine beiden Schwerpunkte lagen), und das praktisch keine Ahnung von der modernen Physik hatte (etwa dem elektromagnetischen Spektrum). Ich musste mich auf sein Niveau begeben und jede Menge literarischer Tricks einsetzen. Trotzdem ärgerte das Buch den Verlag dermaßen, dass er es fast nicht veröffentlichte. Es war kein 'Buch für UFO-Gläubige', wie man sich ausdrückte. ... Der Verlag dachte, ich sei viel zu eindeutig in meinem Urteil. Meine ursprüngliche Schlussfolgerung war deutlich und unverhohlen. Ich erklärte ganz einfach, dass 99,9% der UFO-Literatur Schwachsinn sei. In OTH wollte ich zeigen, wie und dass man jede Theorie konstruieren kann, wenn man als Leser nichts versteht von der Geschichte der Glaubenssysteme. ... Ich wollte vor allem versuchen, einen Art Bezugsrahmen zu schaffen, den der Leser hoffentlich zu verstehen vermochte. Offensichtlich habe ich versagt. Selbst jetzt glauben einige Leser noch, dass es sich bei den Ultraterrestriern um reale Lebewesen handelt. Was ich in meinen fünf Büchern gesagt habe, so sorgfältig wie möglich und genau definiert, war, dass wir die Intelligenz sind, die das Phänomen kontrolliert, weil dieses Phänomen nicht in der gleichen Art und Weise existiert wie etwa ein VW. Einige aufmerksame Leser haben begriffen, dass mein Buch vor allem gegen die organisierte Religion gerichtet war. ... Eine wissenschaftliche Methode kann nur dann angewendet werden, wenn unsere Wahrnehmungen verlässlich sind. ... Wer dunkle Magie ausübt, lebt in einer dunklen Welt von Halluzinationen, wo die Wirklichkeit nur noch verzerrt wahrgenommen wird, weil hier das Bewusstsein eingreift und weil es den Willen zum Glauben gibt. Die Wunder, die Magier ausüben, können nur selten auch von Außenstehenden gesehen werden. ... Obwohl Luftschiffe noch nicht wirklich in den Jahren 1896 und 1897 fliegen konnten, waren sie doch Gegenstand vielfältiger Spekulationen in der Presse, und es war sicherlich jedermann bewusst, dass Erfinder nahe an der Verwirklichung dieses Traumes waren. Daher war es verständlich, dass, wenn ein ungewöhnliches Licht am Himmel erschien, der Zeuge dieses für ein Luftschiff hielt. Die meisten der Berichte von 1896-97 waren jedoch Enten, erfunden von Journalisten (damals gab es sehr viele Zeitungsenten, die gerade in Mode waren), dazu kamen gelangweilte Telegrafenbeamte, die jede Menge Scherze erfanden, um sich und anderen die Zeit zu vertreiben. Wenn man das Kapitel über Luftschiffe in OTH genau liest, wird man feststellen, dass ich mich über die Berichte lustig mache.“

Das sind schlechte Nachrichten für all jene, die Keel heute zur Stützung ihrer Ansichten heranziehen oder die sich selbst „Keelianer“ nennen. Was er hier sagt ist, dass das ganze UFO-Phänomen nicht übernatürlich, sondern soziopsychologisch ist. Die sinistren Thesen seiner Bücher dienen nur dazu, die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen, auf die er herabsieht, weil sie nicht clever genug sind, seine komplexen Thesen zu verstehen. Dieser Brief, nicht das Buch OTH, enthält Keels Philosophie. Keel denkt zwar, dass der UFO-Mythos aufgrund der Beobachtung exotischer elektromagnetischer Lichtkugeln entstanden ist, aber jede Form, die die Zeugen dieser Erscheinung geben und jede Erklärung, der sich daran knüpft, ist ein verwerflicher Akt des Glaubens. Selbst wenn man nicht an diese exotischen Lichtbälle glaubt (für die es keine Belege gibt), so sind Keels Beobachtungen in vielen Fällen noch heute relevant, etwa, wenn er den Einfluss des paranoiden Shaver-Mythos auf die moderne UFO-Folklore schildert. Tatsächlich hat Keel mehrere wissenschaftliche Aufsätze in soziologischen Fachzeitschriften veröffentlicht, in denen er die Einflüsse der frühen SF auf den UFO-Mythos und die Glaubenssysteme der UFO-Gruppen bespricht - hier sah er wohl das Publikum, das den psychiosozialen Aspekt verstand.

In einem Interview mit Mark Chorvinsky von der Zeitschrift „Strange“ fasste Keel seine Schlussfolgerung zum Thema zusammen: Zwar hielt er weiterhin an der Existenz eines geheimnisvollen elektromagnetischen Phänomens fest, betonte aber die Anzahl der Schwindel. „Das alles ist Scheiße“, beendete er das Interview recht drastisch, „die Forscher suchen nach Monstern, die es einfach nicht gibt!“


Quelle: http://ufo-bw.beepworld.de/fortianischeufologi.htm


Das heißt wohl so wie ich das verstehe: Ja es gibt ein unbekanntes Phänomen das Keel aber selbst nicht versteht und das er zum Zwecke des Geldverdienens einfach Geschichten erfunden hat z.b. jene „Ultraterrestrier“.

Ich habe ja im Laufe der Jahre meine Meinung ein bischen geändert aber trotzdem halte ich an der außerirdischen Hypthese fest…zumindestens was UFOs betrifft. Alles in einen Topf zu werfen weil es ähnliche Mechanismen gibt die UFOs aber auch andere Phänomene die nichts mit UFOs zu tun haben zeigen halte ich für Unsinnig und zwar aus dem Grund da alles im selben Universum mit den gleichen Raum-Zeit und physikalischen Gesetzen stattfindet. Oder anders sagt: Eine Kerze erzeugt genauso Licht wie eine Taschenlampe, die Mechanismen sind sich ähnlich aber nicht gleich und doch wird derselbe Effekt erzeugt, nämlich Licht. Ich denke man kann angebliche paranormale Phänomene auch auf technischen Wege erzeugen. Als einfaches Beispiel sehe ich da die „Telepathie“ und ähnlichen Phänomen, wenn nun ein UFO Zeuge ein UFO sieht und denkt er würde es gerne mal aus einem anderen Blickwinkel sehen dann heißt das für mich das die Besatzung die Gedanken aufgefangen hat und eine entsprechende Kursänderung einleitete. Wäre das alles aber unserem eigenen Geist entsprungen, wie die Keelianer denken, bzw. eine Wechselwirkung zwischen einer „ultraterrestrischen“ Lebensform und dem Menschen, warum gab es dann in Bezug auf UFOs nicht schon längst einen offiziellen Kontakt? Es sollte doch für „Ultraterrestrier“ die Materie nach belieben manipulieren können ein leichtes sein einen offiziellen Kontakt mit „Fake-Aliens“ zu inszenieren und dauerhaft am…“Leben“ zu erhalten. Da dies aber nicht passiert sondern UFOs ihren eigenen Willen haben denke ich das die Wechselwirkung zwischen UFOs und Menschen gleich Null ist.

Ich denke Keel irrt hier gewaltig z.b. in Bezug auf die mysteriöse Luftschiffwelle: Die Luftschiffe sind nicht erschienen weil die Menschen das mit ihrem kollektiven (?) so beeinflusst haben sondern fremde Intelligenzen haben diese Form angenommen gerade weil Luftschiffe zwar als Konzepte existieren aber noch nicht wirklich ausgereift waren um sie im Massen zu bauen, damit wollten die Aliens den Menschen zeigen das sie höher entwickelt sind als Menschen aber haben gleichzeitig etwas vertrautes genommen um die Menschen nicht mit exotischen Raumschiffen zu verwirren weil das ja gerade in der Vergangenheit (Prä Astronautik) gründlich in die Hose gegangen ist.
Und man hat ja damals auch die richtigen Schlüssel gezogen indem in einem Zeitungsbericht gemutmaßt wurde ob die Luftschiffe vielleicht vom Mars kommen könnten was natürlich aus heutiger Sicht wissenschaftlicher Unsinn wäre weil Luftschiffe eignen sich nicht zur Durchquerung des Weltraum, ist ja klar, aber die Menschen damals wußten so gut wie nichts über den Weltraum, sie hätten genauso gut annehmen können der Weltraum wäre voller Luft und das es möglich ist mit einem Luftschiff vom Mars bis zur Erde zu kommen – keiner wußte damals das der Weltraum ein eiskaltes lebensfeindliches Vakuum ist.

Um mal auf die „UFO-Telepathie“ zurück zu kommen: das ist ja auch so ein Argument der Keelianer das UFOs nicht außerirdisch-technischen Ursprungs sein können wegen der paranormalen Komponente. Aber auch hier muss ich widersprechen da gerade in den letzten Jahren der Wissenschaft einige Dinge gelungen sind die man sonst nur so vom UFO Phänomen her kennt wie z.b. das behinderte Menschen elektrische Geräte mit ihren Gedanken steuern können oder das man Träume aufzeichen und auf Bildschirmen sichtbar machen usw. – alle diese Dinge galten bis dahin als paranormal z.b. wenn UFOs sich in Träume eingeklinkt haben oder halt die oben beschriebene „UFO Telepathie“. Das heißt also die Wissenschaft gibt meinen Vermutung „recht“ bzw. es können solche Phänomene auch auf technischem Wege und vom Menschen erzeugt werden.

Ok…ich muss John Keel fairerweise zugute halten das er das alles nicht wissen konnte weil wohl die meisten Bücher aus den 1980er bzw. 1990er sind, da war man halt noch nicht soweit und wer will ihm da einen Vorwurf machen. Aber jetzt wo man es weiß und die Wissenschaft immer weiter in die geistigen „Ebenen“ eindringt könnten Keels Homies es mal mit einem anderen Blickwinkel versuchen.
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BeitragVerfasst am: 10.11.2017, 15:53    Titel: Antworten mit Zitat
Die Erstausgabe von "Operation Trojan Horse" ist 1970 erschienen. Die beschriebenen Vorfälle fanden fast alle in den 60ern statt...lies OTH einfach mal, dann kannst Du dir sicher eine "komplettere" Meinung bilden...Smilie

Ich hab es verschlungen und er lässt das ganze mehr oder weniger offen, versucht aber (so gut es geht) alle Aspekte des Phänomens in eine These zu fassen......kein leichtes Unterfangen, aber er versucht es zumindest.
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The Lemurian
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BeitragVerfasst am: 10.11.2017, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat
@Greyhunter: Hast Du mich am Anfang der Sendung gemeint mit "Michael"? Wir kennen uns aber nicht 20 Jahre Sehr glücklich sondern erst 10 Jahre...bzw. eigentlich kenne wir uns gar nicht. Auf den Arm nehmen


@egG

Ich lese mir die Bücher von John Keel lieber nicht durch weils mir zu unheimlich ist, ich kann mir auch Nachts nicht den "Mothman" Film mit Richard Gere anschauen oder mich mit Missing 411 beschäftigen...bin ich halt nen Schisser bei sowas.
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egG
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BeitragVerfasst am: 10.11.2017, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat
Hier das in der Sendung angesprochene "Trio", bestehend aus einer recht großen Transportmaschine, einem Propellerflugzeug und einem Eurofighter...sie flogen einen großen Bogen über die gesamte Stadt in (schätzungsweise lediglich) ein paar hundert Meter Flughöhe (ja dürfen's denn das ....eigentlich?) und der Jet hat sich dann sogar ein paar Mal um seine Längsachse um 360 Grad gedreht. Ich wunderte mich auch noch, dass er überhaupt so langsam fliegen kann, und dann auch noch das Manöver....

Whatever...Winken

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The Lemurian
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BeitragVerfasst am: 11.11.2017, 01:44    Titel: Antworten mit Zitat
egG hat folgendes geschrieben:
Ich wunderte mich auch noch, dass er überhaupt so langsam fliegen kann, und dann auch noch das Manöver....


Vielleicht wirst Du hier fündig:

https://de.wikipedia.org/wiki/Aerodynamik_des_Eurofighters_Typhoon


Ansonsten schau Dir das hier mal an:

www.youtube.com/watch?v=JiLy7wZeqa4


Ich weiß, ich weiß...es ist kein Eurofighter und es ist ein Actionfilm...aber ich vermute mal das hier das Flugverhalten realistisch dargestellt wurde...bzw. ich hoffe es mal. Sehr glücklich

Keine Ahnung wie man das Video mit diesen Youtube Button einfügen muss...ich habs nicht hinbekommen.
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egG
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BeitragVerfasst am: 11.11.2017, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat
Das ist soweit ich das sehe eine F-35 und die ist sowieso ein Senkrechtstarter, kann also in der Luft stehen...

Na wie gesagt, ich glaube, dass das einfach ein ungewöhnlicher Übungsflug war, aber ich dachte ich stelle es mal der Vollständigkeit halber rein....
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Deep Thought
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BeitragVerfasst am: 11.11.2017, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn ich mal kurz aushelfen darf ... (*Klugscheiss-Modus an*) ... alle drei Flugzeuge sind Material des Österreichischen Bundesheeres.

Die grosse Maschine ist eine C-130 Hercules:

http://www.bundesheer.at/waffen/waf_herculesc130.shtml

Beim kleineren Propellerflugzeug handelt es sich um eine Pilatus PC-7 Turbo Trainer (ohne Zusatztanks unter den Tragflächen):

http://www.bundesheer.at/waffen/waf_pilatus.shtml

Die dritte Maschine ist ein Typhoon Eurofighter:

http://www.bundesheer.at/waffen/waf_eurofighter.shtml

Eine F-35 ist es jedenfalls nicht, die hat keine Delta-Flügel, dafür aber sehr markante "Schwanzflossen".

http://www.usasalute.com/f-35-lightning-ii/

Soweit mal zur Identifikation.
Hör mir jetzt erst die Sendung an und weiss also noch gar nicht, worum es geht, aber Hauptsache ich geb gleich mal meinen Senf dazu!! Sehr glücklich

Was mir sofort ungewöhnlich vorkommt, ist der Umstand, dass der Eurofighter da "mithalten" kann. Denn solche Düsen-Kampfjets sind eigentlich nur sehr schwierig in dem geringen Tempo eines Propellerflugzeuges zu fliegen. Werden die zu langsam, können sie sogar abstürzen, weil der Luftstrom um die Tragflächen abreisst, der ihn oben hält. Aber der Eurofighter könnte das grundsätzlich schaffen. Beziehungsweise sieht man ja, dass er es kann. Delta-Flügler sind berühmt dafür, das zu können, weil sie so eine grosse Flügel-Fläche aufweisen.

Ob die das dürfen?
Ja, wenn auch mit Einschränkungen. Das wird im Vorfeld vermutlich mit der zivilen Luftraumkontrolle und dem Innenministerium abgeklärt. Der Zweck eines so tiefen Fluges über einer so grossen Stadt ist allerdings fraglich.

*Klugscheiss-Modus aus* Smilie
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Deep Thought
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Anmeldungsdatum: 05.06.2010
Beiträge: 170

BeitragVerfasst am: 12.11.2017, 01:41    Titel: Antworten mit Zitat
Okay, jetzt hab ich die Stelle in der Sendung auch gehört.

Also die langsamste Maschine auf diesem Foto ist die Pilatus PC-7, die bei normaler Reisegeschwindigkeit zwischen 300 und 350 km/h operiert, aber bis zu 500 km/h Spitze erreichen kann.
Der Typhoon Eurofighter kann sich auf jeden Fall unter 400 km/h begeben, der Hersteller gibt nämlich folgenden Wert an:

Beschleunigung von 200 Knoten (~370 km/h) auf Mach 1 (~1.240 km/h) ...
blabla. Ist nicht mehr interessant, wir wollten ja nicht wissen, wie schnell er beschleunigt, sondern nur, wie langsam er fliegen kann.

Also kann sich die Maschine durchaus in einem Geschwindigkeitsbereich, wie ihn die Pilatus erreicht, schon manövrierfähig bewegen.

Fazit: Das einzig wirklich Ungewöhnliche an der Beobachtung ist eigentlich der Ort. Denn normalerweise übt man nicht über dicht besiedeltem Gebiet, wenn es sich vermeiden lässt. Kann aber durchaus sein, dass genau das - der Flug über bebaute Zonen - das Übungsziel war. Man darf nicht vergessen, dass urbanes Terrain eine ganz andere aerodynamische Situation erzeugt, weil bei Sonneneinstrahlung - und dem Foto nach war es ein schöner Tag mit warmem Wetter - ganz andere Aufwinde entstehen über einer Stadt, als zum Beispiel über Wäldern. Die sich aufheizenden Asphaltflächen und Gebäudesubstanzen erzeugen in solch einer geringen Höhe sehr spürbare Aufwärtsströmungen und Turbulenzen, weil die Wärme hochsteigt. Gut möglich, dass die Piloten genau diese Situation trainieren sollten.
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greyhunter
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Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 574
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BeitragVerfasst am: 18.11.2017, 02:57    Titel: Antworten mit Zitat
ein echter "spaßvogel" als cosmic joker:

Pfeil http://superspektrum.blogspot.de/2016/11/ufowls-screen-memories.html
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