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Das "Brieselanger Licht"



 
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greyhunter
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BeitragVerfasst am: 28.06.2018, 11:50    Titel: Das "Brieselanger Licht" Antworten mit Zitat
Aufgrund unserer eigenen Untersuchungen zum Hallertauer-Licht in Bayern, interessieren mich regionale Licht- und Leuchtphänomene auch aus anderen Regionen.

Die sicherlich bekannteste Illumination in Deutschland ist das Brieselanger Licht, im gleichnamigen Wald im Havelland, Brandenburg.

Der deutsche Autor Günter F. Janßen hat ein recht interessantes Buch zum Thema verfasst, welches den Titel „Lieschens Wald“ trägt.

Er beleuchtet darin u.a. auch die Geschichte der Region und sieht eine Verbindung zu zwei Bluttaten in der Vergangenheit:

Vergewaltigung und Mord eines Kindes durch Rotarmisten kurz nach Kriegsende (WW2) und die Hinrichtung einer Mörderin im 18ten Jahrhundert.

Das Licht wurde Mitte der 1990ger Jahre erstmals medial behandelt, dessen Ursprünge gehen jedoch bis kurz nach den Zweiten Weltkrieg zurück, soweit man dies heute noch aus Gedächtnisprotokollen der Einwohner eruieren kann.

Es gibt Spekulationen darüber dass das "echte" Licht im Turnus von 5 Jahren auftaucht.

Da die möglichen historischen Verwicklungen in der genannten Quelle ausgearbeitet wurden, möchte ich mich letztlich auf die „Lichteigenschaften“ beschränken um sie später (also in anderen Abhandlungen) mit ähnlichen Phänomenen an anderen Orten vergleichen zu können!

Autor Janßen führte Interviews und wertete Presseberichte aus. Aus diesem Fundus ergibt sich folgendes „Lichtbild“:

Das Brieselanger Licht bzw. die Lichter sind oft, aber nicht immer, begleitet von völliger Stille im Wald.

Dabei wechseln sie die Farben, beschrieben wurden/werden weiß, bläulich und rosenrot bis dunkelrot.

Sie können sich teilen, aus einer Lichtkugel werden so zwei. Zumindest ein Zeuge gab an dass sich das Licht dorthin bewegte wo zuerst er und seine Begleiter waren, fast so als ob es den Ort „überprüfen“ wolle.

Die Kugeln fliegen/schweben über/auf dem Boden, bewegen sich auf und ab, fliegen an den Baumwipfeln entlang und rasen gelegentlich in Harakiri-Manier auf Zeugen zu um sie zu erschrecken.

Ihr Licht wird als „kalt“ beschrieben und weist keinen Strahlenkranz auf. Die Kugeln sind faustgroß, pulsieren manchmal. Die meisten Sichtungen beginnen mit einem Aufblitzen, darauf erscheint die Kugelgestalt.

Janßen berichtet von einem Zeugen dem es gelungen war das Licht mit seinem Handy aufzunehmen, am nächsten Tag jedoch war die Aufnahme weg.

Kurioserweise hatten meine Kollegen und ich einen vergleichbaren Effekt bei einer Untersuchung des Hallertauer Lichtes.

Obwohl die Lichtquelle im Sucher groß und gut sichtbar war, nahm die Kamera nichts auf – nur den dunklen Hintergrund eines Feldes, das „dominante“ Licht fehlte!

Das Brieselanger Licht taucht gerne über dem „Leuchterweg“ [Volksmundname, Nomen est omen!] tatsächlich aber Mittelweg bzw. dem Luchweg [Parzelle „Hiebschlag 63“] auf…

Fallberichte

Janßen zitiert diverse Zeugenprotokolle aus denen u.a. hervorgeht dass die Lichter rechte gerne „Angriffsflüge“ starteten, ein Aspekt den wir vom Hallertauer Licht (noch) nicht kennen.

In einem Fall teilte es sich in drei Lichter, setzte sich wieder zusammen und startete seine Attacke. Die Zeugen befanden sich im Wagen, der merklich abkühlte, so dass sie anfingen zu frieren. Der Spuk endete erst als eine Landstraße erreicht war.

Andere Zeugen, die nach einer Begegnung zu Fuß nachts zu ihrem Wagen zurückgekehrt waren, fanden ihn übersät mit Abdrücken kleiner Hände.
Offenbar besteht auch eine Wechselwirkung zu technischen Geräten. Während einer gerade laufenden Sichtung läutete das Handy eines jungen Mannes der sich in seinem Auto befand.

Der Anrufer wurde mit „unbekannter Teilnehmer“ angegeben, der Anruf fand sich nicht im Gesprächsprotokoll. Möglich dass dies eine „Antwort“ war auf den zuvor erfolgten Einsatz der Lichthupe. Es heißt so könne man das Phänomen anlocken!

Genannt wurde auch ein „Evergreen“, die Lichter seien besonders im November aktiv, die „Hoch-Zeit“ paranormaler Phänomene! [Halloween-Effekt]

Der Autor selbst beobachtete ebenfalls Lichterscheinungen, auch in Anwesenheit anderer Personen. Ein Beispiel:

„Aus Richtung Altbrieselang näherte sich jetzt […] scheinbar eine Person mit einer Taschenlampe in der Hand, jedenfalls würde ich das Licht als Taschenlampenlicht deuten, da es etwa einen Meter über dem Erdboden erscheint, über einen Strahlenkranz verfügt und infolge der Gehbewegung der sie tragenden Person leicht hin und her schwankt. Ungewöhnlich erscheint mir nur, dass die Lampe keinen erkennbaren Lichtkegel vor sich auf dem Weg erzeugt. […]

Als die Person weniger als geschätzte fünfzig Meter von mir entfernt ist und ich gerade meine Taschenlampe einschalten will, bleibt sie auf einmal erkennbar stehen. Das Licht vibriert kurze Zeit ein wenig, dann wechselt es auf Rot, anschließend auf Grün. […]

Nun scheint die Person zurückzugehen. Sie dreht sich dafür aber nicht um, was normal wäre, sondern sie scheint lediglich vorsichtig einige Schritte zurückzuweichen. […]

Plötzlich ist das Licht komplett verschwunden, taucht nirgends wieder auf. […] Jetzt schalte ich rasch meine Lampe ein, leuchte den Weg hinauf, erkenne aber weit und breit niemanden mehr.
Wo eigentlich eine Person hätte stehen müssen, ist definitiv niemand. Ich gehe ein Stück entgegen, leuchte links und rechts in den Wald. Nichts!“
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Zuletzt bearbeitet von greyhunter am 28.06.2018, 20:34, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 28.06.2018, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat
Faszinierend! In "Return to Magonia", dass ich gerade lese (auf deine Empfehlung hin) gibt es ja auch einige historische Beispiele derartiger Phänomenen...

Zu unserer nächsten Show gibt es dann übrigens auch wieder mal eine Ausgabe von "Trau Deinen Augen Nicht!" und da berichtet jemand unter anderem von einer 10-15 m (!) breiten "Lichtkugel"...man darf gespannt sein....Winken
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greyhunter
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BeitragVerfasst am: 28.06.2018, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat
Danke! Auf den Bericht freue ich mich schon! Wobei die Lichtkugeln in Brandenburg bzw. bei uns in der Hallertau kleiner sind. Erinnert mich an einen Vorfall in Russland – ich muß ihn posten da ich ja nicht verlinken kann… ^^

Zwei Jahre vor dem UFO-Vorfall in Stralsund erhielt 1663 der russische See Ozero Zarobozero (Озеро Заробозеро), Oblast Wologda, 30 Kilometer südwestlich von Belosersk gelegen, „hohen“ Besuch.

Der Chronist des Vorfalles war der Kloster-Mitarbeiter Ivan (Ivashko) Rzhersky der seinen Herrschaften im nahe gelegenen Loza-Kloster darüber einen schriftlichen Bericht zukommen ließ, er selber war nicht Zeuge des Ereignisses gewesen.

Dieser wurde 1842 von der Archeographischen Kommission, mit diversen anderen Arbeiten, veröffentlicht.

Am 15-08, zwischen 10h und 12h, ertönte lauter Krach über dem See. Aus Nord kommend erschien eine gewaltige Licht- oder Feuerkugel.
Diese soll einen Durchmesser von 40 Metern gehabt haben, was heute einem 15stöckigen Haus entsprechen würde.

Aus der angenommenen Vorderseite schossen zwei Flammenbündel mit einer Länge von 40 Metern. Über dem Objekt stieg blauer Rauch auf.
Unweit befand sich eine Kirche, in der gerade ein Gottesdienst abgehalten wurde. Die Gläubigen strömten aufgrund des Lärms ins Freie, doch bald wieder zurück um für himmlischen Schutz vor dem Ungetüm zu beten.

Das Objekt verschwand dann auch tatsächlich, tauchte jedoch kurz danach wieder auf um abermals zu verschwinden und wieder in Erscheinung zu treten, mit jeweils wechselnder Lichtintensität, beim dritten Erscheinen strahlte es am stärksten.

Anschließend verharrte es für 1,5 Stunden über dem kleinen See. Einige Wagemutige näherten sich dem UFO mit einem Boot.

Dabei bemerkten sie dass die Kugel ihre „Flammenwerfer“ direkt auf das Wasser gerichtet hielt und die Fische aus dem Areal flohen. Es befand sich etwa auf der Höhe von 8 Metern und strahlte extreme Hitze ab.

Dort wo die Flammen das Wasser erreichten bildete sich auf der Oberfläche ein rostfarbener Film.

Der Chronist gab einen der Augenzeugen namentlich an, einen Lerko Fedorov, daneben den Priester der Kirche der die Erscheinung ebenso bestätigte.

Im Sommer 1982 forschte ein E. Gorshokov von der Geographischen Gesellschaft auf und um den See.

Dabei stelle er fest, dass in dem Gebiet über dem sich das Objekt bewegt hatte, Veränderungen / Abweichungen im geomagnetischen Feld feststellen ließen.

Er spekulierte, dass ein sehr starkes elektromagnetisches Feld auf das Sediment des See einwirke. [Stonehill + Mantle, Russia’s USO Secrets, S. 157ff]
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