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Strippenzieher der Orthoteny*



 
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greyhunter
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BeitragVerfasst am: 25.08.2018, 19:31    Titel: Strippenzieher der Orthoteny* Antworten mit Zitat
* Kunstwort aus dem Griechischen, sinngemäß "sich in einer geraden Linie erstrecken"!

Vor mir liegt „60 Years of Neglected Evidence: Analysis of Global Humanoid Encounter Reports: 1946 – 2006“ von Ahmad Jamaludin, ein CE3 + CE4 Fallkatalog. An sich nichts Ungewöhnliches – wenn man davon absieht dass man das gute Stück mit 800 Seiten kaum in der Hand halten kann.

Die Datensätze stammen aus der Sammlung von Albert Rosales: www.ufoinfo.com/humanoid/index.shtml Rund 9383 Fälle aus 122 Staaten im Zeitfenster von Januar 1946 bis Dezember 2005.

• Der Fallkatalog unterscheidet sich jedoch von anderen da der Autor sich die Mühe gemacht hat geographisch / zeitlich naheliegende Vorfälle auf eine Karte zu übertragen. Kurioserweise erscheinen dabei „Linienmuster“ bzw. „Korridore“ so als haben die Fremden eine gerade Strecke abgeflogen und sich hier und da sehen lassen.

Als Rezensent komme immer mehr zu der Überzeugung dass die „UFO-Botschaft“ in der Geographie liegt! Aus dem Grunde wohl auch die einprägsam-bizarren-albernen Begegnungen mit den Entitäten. Weder Objekt noch Kreatur sind wichtig, sondern viel mehr der Ort an dem das Spektakel sich abgespielt hat - offenbar Landmarken!

Was die Sache noch verwirrender macht ist dass verschiedene Humanoide beobachtet wurden. Hat man die Ufonauten also „ausgetauscht“ oder vermögen sie sich in verschiedenen Formen zu präsentieren? Hier ein paar Beispiele:

West Virginia / USA / September 1952: 120 Kilometer langer / 20 Kilometer breiter „Korridor“ der die Städte Charlestown – Frametown – Sutton – Flatwoods – Weston verbindet. (S. 39)

Während der 1954ger Welle in Frankreich / Italien ergaben sich gleich mehrere Linien, die über die Tage hinweg verteilt ein regelrechtes „Netzwerk“ bildeten! (S. 53ff)

Brasilien / November 1954: Verbindungslinie (KM?) zwischen Porto Alegre / Curitiba / Pontal / Santo Amoro. (S. 60)

• 66% der Fälle spielen sich in den genannten „Korridoren“ ab. Daneben treten auch regionale „Cluster“ (12%) auf, merkwürdigerweise zumeist mit einem maximalen Durchmesser von 10 Kilometern. Nur 22% der Fälle sind „verstreut“, haben also keinen geometrischen Bezug. (S. 739ff) Aufgrund der beschriebenen Wirkmechanismen kann man nicht wirklich von einem zufälligen Phänomen ausgehen. Die vermeintlichen „Aliens“ landen nicht nach Lust und Laune, sie unterliegen offenbar geometrischen / strategischen Vorgaben.

• Das Kuriose ist dass auch „Einzelvorfälle“ (also unabhängig von einem Flap oder einer Welle) sich an das Schema zu halten scheinen. Jamaludin bringt etwa Reporte aus Ohio / USA von November / Dezember 1966 (3 je Monat). „Aliens“ wurden beobachtet in Gallipolis / Cheshire / Lowell und Gallipolis / Cheshire / Strongsville was jeweils eine „Linie“ ergibt. (S. 134)

Dabei handelt es sich um ein internationales Phänomen. Im Oktober 1965 wurden in Argentinien Ufonauten ausgemacht – und zwar in Guaymallen / Santiago De Estero / Arguas Blancas – dass gleiche Phänomen. (S. 126)

Besonderen Humor hatten die Fremden im November 1957, als sie Brasilien besuchten. Es waren drei Orte, aufgereiht wie am Schnürchen: SAO Vicente / SAO Paulo und SAO Carlos. (S. 81)

Diese „Korridore“ ziehen sich oft über einige hundert Kilometer, umfassen jedoch meist nur eine Breite von 10 bis 25 Kilometer. Kurioserweise finden sich hier und da „Cluster“ am Anfang / Ende einer solchen „Linie“.

Im Buch finden sich die Vorfälle von West Virginia / November 1966 – sind wahrscheinlich aufgrund des „Mottenmannes“ recht bekannt. Es sind 15 Berichte, davon entfallen 6 auf Point Pleasant.

In gerader Linie geht es nach Charleston und Cedar Grove. Eine weitere Linie geht von Charleston / Clendenin nach Salem. Die Dritte reicht von Cedar Grove / Campbell Creek / Clendenin nach Parkersburg. (S. 133)

Wenn man sich vorstellt dass es sich dabei um Berichte aus verschiedenen Quellen und von verschiedenen Forschern handelt die diese Reporte zu verschiedenen Zeiten veröffentlicht haben, ist dass schon ziemlich signifikant!

• Wer ein paar „Hausaufgaben“ machen möchte kann sich einen digitalen / realen Fallkatalog schnappen und die Sichtungsorte auf eine Karte übertragen. Das macht Sinn mit einem fixen geographischen Ort (in der USA etwa ein Staat / County / Region) und ein ebenso fixes / begrenztes „Zeitfenster“. Ich denke da etwa an so was wie die Sichtungswelle in Pennsylvania 1973. Wichtig ist der zeitliche und geographische Fokus!

• Es finden sich zahlreiche statistische Daten – was bei 800 Seiten und 9383 Fallberichten nicht verwundert. Einige von den Datensätzen sind recht interessant: Die meisten Fälle etwa stammen aus den USA (was wohl eher eine Frage der ufologischen Infrastruktur ist als der phänomenologischen Wechselwirkung).

Es fanden sich 3130 Reporte. Die meisten kommen aus Puerto Rico (232) gefolgt von Kalifornien (159) und New York State (89). Das will nicht viel heißen da Puerto Rico erst seit etwa 1990/91 bzw. 1995 ein ausgesprochener „Hotspot“ ist und Kalifornien ein Bevölkerungszentrum, ebenso wie New York State. Deutschland ist übrigens mit 46 Reporten vertreten. (S. 544ff / 550ff / 558)

Was einem sofort an den Grafiken auffällt ist dass Humanoidensichtungen rückläufig sind, wenn man von Argentinien einmal absieht wo sich 2002 bizarre Dinge zugetragen haben. In der Regel nehmen die Sichtungen seit den 1970ger Jahren ab. Ausnahme war hier 1990.

• Ein echtes Rätsel ist die Verteilung nach Sichtungszeitpunkt. Zwei Stunden vor der Geisterstunde (33%) und zwei Stunden danach (33%) – in diesem 4stündigen Zeitfenster spielen sich 66% aller „Begegnungen“ ab - die wenigsten gibt es zur Mittagszeit. Die meisten Sichtungen ereignen sich im August. Im Schnitt (also verteilt pro Jahr) etwa 22 Fälle in diesem Monat, während andere Monate auf deutlich weniger kommen – der Juli ist etwa der zweitstärkste Monat und kommt gerade auf 8 Reporte! (S. 565ff + 745)

Ausgesprochene „Wellen“ (also 1954 / 1973 / 1989) spielen sich im Oktober ab (S. 586)

Ufowellen und Humanoidenwellen scheinen zu „wandern“. Zwischen 1946 und 2006 konnten rund 24 „Wanderungen“ verzeichnet werden. In der Regel (solche Durchläufe wurden bisher 10mal im genannten Zeitfenster beobachtet) beginnt so eine „Wanderung“ in Südamerika, arbeitet sich nach Nordamerika vor, überspringt den Ozean Richtung Europa und nistet sich in Asien ein um dann wieder in Südamerika aufzutauchen. (S. 581ff)

Wie bereits erwähnt war 1990 ein sehr merkwürdiges Jahr. Es gab nicht nur eine enorme UFO-Welle in Osteuropa und vereinzelt in südamerikanischen Staaten (etwa Chile), auch nahm die globale Zahl der Entführungen / „Schlafzimmerbesuche“ und „Kontakte“ mit Entitäten sprunghaft zu (S. 585)

• Die Frage ist, ob hier die politischen Veränderungen dieser Zeit eine Rolle spielen – etwa in Hinsicht auf das „Kollektive Unbewusste“. Haben sich durch „unbekannte“ Vorgänge die Ängste, die sich durch den verrostenden Eisernen Vorhang ergeben haben und die damit verbundene Umpolung aller Werte und Wahrheiten einer bipolaren Welt - in Form paranormaler Vorgänge Bahn gebrochen? Sind die „Fremden“ und ihre Vehikel Ausdruck einer globalen Unsicherheit?

• In den besagten statistischen Datensätzen finden sich auch Inhalte über das „Innenleben“ des Phänomens, die recht aufschlussreich sind da sie zeit- und ortsungebundene „Muster“ erkennen lassen:

Überliefert sind bisher etwa 146 UFO-Abstürze, was eine extrem hohe Zahl ist wenn man bedenkt dass es sich dabei um die Fälle von 1946-2006 handelt und wir es hier mit unbedingter Hochtechnologie zu tun haben müßten die mindestens weltraumtauglich sein sollte. Alles in allem stürzen pro Jahr statistisch gesehen 2,43 UFOs ab (S. 588) – jede seriöse irdische Fluglinie glänzt mit besseren Werten!

Diese Zahl könnte darauf hinweisen dass wir es ggf. mit unkonventionellen, irdischen Entwicklungen zu tun haben, die aufgrund ihrer Erscheinung von Zeugen am Boden als außerirdische Artefakte angesehen werden.

In diesem Zusammenhang interessant ist dass es rund 660 Fälle gibt in denen die Haarfarbe der Ufonauten beschrieben wurde: 45% waren blond, 26,8% dunkelhaarig, gefolgt von anderen konventionellen (nach irdischen Maßstäben) Farbtönen (S. 603) und in 336 Fällen sprachen sie die Sprache der „Eingeborenen“ (S. 616).

• Erstaunlich ist die hohe Zahl behaarter, affenartiger Zweibeiner die im UFO-Umfeld beobachtet werden und die man gemeinhin als Bigfoot / Sasquatch / Yowie oder Yeti bezeichnet. Es finden sich 412 Fälle, was illustriert dass es eine Verbindung zu geben scheint zwischen Kryptiden und UFOs. Es werden auch geflügelte Kreaturen beschrieben, 276 Fälle, letztere mit seltsamer Sichtungshäufungen im 10jahres Rhythmus: 1966 / 1976 / 1995-96. (S. 592ff)

• Die Zielsetzung der Fremden scheint gelegentlich sinister zu sein, immerhin finden sich 168 Fälle in denen Tierverstümmelungen eine Rolle spielen. (S. 581)

• Ihre Herkunft bleibt schleierhaft. In 245 Fällen gaben sie ihre Heimat an. Bei 93,85% wurde auf das „Weltall“ hingewiesen. Bei 16% davon jedoch auf Planeten unseres Sonnensystems (wo sich nach wissenschaftlicher Lehrmeinung kein Leben gebildet hat). Auch die ferneren Orte waren recht ungenau, da war die Rede von „Sternen“, „Galaxien“, „Sternengruppen“ usw. (S. 654)

Man gewinnt nicht den Eindruck dass wir es hier mit sachlichen und korrekten Informationen zu tun haben. Außerdem finden sich keine zwei Berichte in denen die Abstammung übereinstimmend angegeben wurde (abgesehen von den üblichen Klischees wie „Mars“ / „Venus“ usw). Man kann spekulieren dass die Herkunft der Fremden gezielt verheimlicht wird. Offenbar steht dieser unbekannte Ort in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Erde, sonst müßte man kein Geheimnis daraus machen.

• Resümee: “60 Years of Neglected Evidence: Analysis of Global Humanoid Encounter Reports” ist eines der ungewöhnlichsten Bücher zum UFO/Humanoiden-Thema das ich jemals gelesen habe. In der Regel konzentrieren sich Ufologen ja auf die Inhalte der Begegnungen, physikalische Wechselwirkungen, Form / Farbe / Erscheinungsweise usw.

Das jetzt plötzlich einer daherkommt und die Sichtungsberichte in chronologischer Reihenfolge auf Landkarten projiziert :> ist in diesem Ausmaß ungewöhnlich (gut, vielleicht nicht für Ufologen aus UK die nach solchen Mustern - etwa Ley Lines - schon immer gesucht haben, aber für ihre Kollegen im Rest der Welt ist solches eher unüblich).

Rund 80% der beobachteten Humanoidentypen tauchen nur ein- oder zweimal auf und verschwinden dann für immer (S. 750) In Anbetracht der stark „reglementierten“ Sichtungsabläufe und der Fokussierung auf historischen Landmarken könnte man auf den Gedanken kommen dass wir es hier mit einem fest eingespeisten „Programm“ zu tun haben welches vor einigen tausend Jahren „eingerichtet“ wurde und immer aufs neue abgespielt wird.

Das würde dann vielleicht auch das besonders intensive „Zeitfenster“ um Mitternacht (bzw. August + Oktober) herum erklären, weil sich dann die Erde ggf. an einer Position befindet die solche „Aufführungen“ begünstigt – wenn wir etwa einen „Projektor“ unterstellen der quasimaterielle Entitäten und Vehikel „projiziert“ und sich irgendwo im Sonnensystem befindet.

Auf jeden Fall hat Jamaludin ausgezeichnete Arbeit geleistet – ich denke die moderne Ufologie wird ohne geographischen Abgleich nicht mehr arbeiten können – wir müssen konstatieren dass UFOs ein geometrisches / geographisches Phänomen darstellen welches aus einem bestimmten Grunde gewisse Orte ansteuert und wieder andere nicht.

Michael Persinger und die UFOs

Am 1. April [sic] 2006 lief auf dem deutschen Nachrichtenkanal "N24" ein recht interessanter Dokumentarfilm zum UFO-Phänomen mit dem Titel "UFOs: Begegnungen der dritten Art". Dort wurde auch das Entführungsphänomen behandelt und mit einer These des Neurowissenschaftlers (anderen Quellen zufolge des Psychologen) Michael Persinger erklärt.

Dieser meint, dass elektromagnetische Felder auf das menschliche Gehirn einwirken und zu ‚Halluzinationen’ im Bereich der Schläfenlappen führen. Die Quelle dieser Felder stammt von der Erde selbst und ergebe sich durch tektonische Spannungen, die auch zu Lichtphänomenen führen, die wir als ‚Erdbebenlichter’ kennen. Persinger meint, damit alle ‚paranormalen’ Nahbegegnungen erklären zu können – auch die Sichtung von Feen, Kobolden, religiösen Visionen usw.

In dem Beitrag war ein Proband zu sehen, dem ein Helm mit Elektroden aufgesetzt wurde. Er wurde einem schwachen elektromagnetischen Feld ausgesetzt und schilderte interessante Sinneseindrücke: Er fühlte sich leicht und schwerelos, sah Lichtmuster, helles weißes Licht, spürte Kälte und ‚erkannte’ Gesichter ihm bekannter Personen. Als letztes schilderte er, dass er gräuliche ‚Wachsmenschen’ sehen könne.

Obwohl ich Persingers Überlegungen anfänglich ablehnend gegenüberstand, frage ich mich nun doch, ob nicht ein direkter Zusammenhang bestehen könnte zwischen der geographischen/chronologischen Verteilung von „exotischen“ Sichtungen und (natürlichen) elektromagnetischen Feldern, was die globale „Linienführung“ unheimlicher Begegnungen -und deren völlig absurde Inhalte- erklären könnte!? (N24 Dokumentation ‚UFOs: Begegnungen der dritten Art’)

Ley Lines & Paranauten

2006 habe ich mir das Buch „The Michigan Dogman“ von Linda S. Godfrey kommen lassen. Die Leser kennen die Autorin wahrscheinlich von ihrem Buch „Beast of Bray Road“. In dem Werk geht es um Kreaturen die als sich als bipedal fortbewegende Wölfe umschreiben lassen und stark an über zwei Meter große „Werwölfe“ aka „Skinwalker“ erinnern wie sie indianische und europäische Legenden und Überlieferungen erwähnen.

Das kuriose ist dass diese vor allem an Straßen beobachtet werden, ganz ähnlich wie auch andere Kryptide, etwa Bigfoot, Bigwing, Yowie oder den berühmt-berüchtigten Mottenmann. Weitere „Hotspots“ sind indianische Mounds, künstlich erschaffene „Hügel“ die oft zu Tiergestalten und ähnlichem angeordnet sind oder Grabhügel wie wir sie auch in Europa kennen.

Die Kreaturen scheinen in ihrem Bewegungsradius stark eingeschränkt zu sein, da sie mit beharrlicher Beständigkeit an bestimmten Stellen auftauchen wie ortsgebundener Spuk und dort immer aufs Neue ihr „Programm“ abspulen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch das britische Forscherehepaar Bord in „Alien Animals“. Kryptide und „deplazierte Tiere“ bewegen sich in UK an den so genannten Ley Lines entlang, also „Energielinien“ deren Verlauf und „Knotenpunkte“ durch prähistorische Bauten angezeigt werden.

Paul Devereux ergänzte dass vor allem Straßenkreuzungen „Anziehungspunkt“ für solche Kreaturen sind. Die These ist das „moderne“ Verkehrsverbindungen auf historischen aufbauen und diese an Ley Lines ausgerichtet wurden.

Interessant sind auch Aussagen des amerikanischen Ufologen Philip Imbrogno die er in seinem Buch „Celtic Mysteries“ veröffentlichte. Imbrogno beschäftigt sich u.a. mit „Nahbegegnungen“ in New York State. Während UFO-Sichtungen dort ohne erkennbare „Wechselwirkung“ zu Lokalitäten auf dem Boden verlaufen, ist die Sache bei bizarren Reporten über „Entitäten“ / „Geister“ / „Kreaturen“ anders gestaltet:

Diese finden kurioserweise in der Nähe von „Stone Chambers“ [„Steinkammern“] statt deren Erbauer bisher unbekannt sind und u.a. magnetische Anomalien „anzeigen“.

Da auf diesen Schriftzeichen in keltischem Ogam entdeckt wurden wird spekuliert dass ggf. keltische Seeleute weit vor Kolumbus Amerika entdeckt haben und dort die Anlagen hinterließen, die sehr stark an Bauwerke in Irland & UK erinnern. Imbrogno geht nicht auf Ley Lines ein, so dass wir nicht wissen ob die Steinkammern in geometrischer Ausrichtung geordnet sind.

Es kann also durchaus sein dass gewisse linear angeordnete Orte gewisse Phänomene erzeugen und diese durch unsere Vorfahren mit monolithischen Bauwerken „markiert“ worden sind, dabei spielen magnetische Anomalien offenbar eine Schlüsselrolle.

Römerstrassen & UFOs

Eine Erkenntnis von vielen, die wir der UK-Ufologie / „Britufology“ verdanken, ist dass UFOs sich besonders oft über bzw. unweit prähistorischen Monumenten blicken lassen, die ihrerseits wiederum nicht verstreut herumliegen sondern „Linien“ zu folgen scheinen die man als „Ley Lines“ bezeichnet.

Wobei mir die populäre esoterische Deutung als „Kraftlinien“ nicht wirklich gefällt, letztlich belegt ist nur dass unsere Vorfahren solche Anlagen geometrisch ausgerichtet haben (stellenweise als „Spiegel des Himmels“ in dem man Sternkonstellationen auf dem Boden nachgestellt hat) und UFOs ihre Flüge auch nicht willkürlich gestalten sondern nach festen „Routen“ ausrichten. Dies gilt offenbar auch für die Bewegungsmuster von Ufonauten / Humanoiden / Paranauten usw.

In der Hinsicht ist das Buch UFOs IN THE REALITY von T. R. Dutton ausgesprochen interessant der auf diesen Aspekt bei seinen eigenen Fallermittlungen gestoßen ist:

• Dutton, eigentlich ein Luftfahrt-Ingenieur im Ruhestand, beschäftigt sich bereits seit 1967 mit dem UFO-Phänomen und ermittelte wahlweise als unabhängiger Forscher, oder aber in Zusammenarbeit mit BUFORA.

Die UFO-Sichtungen (i.e.S.) von diesem Jahr übertrug er auf eine Karte. Dabei ergab sich ein Sichtungsareal dass wie ein „Streifen“ von 56 Kilometern bereite gestaltet war und von Birmingham nach Manchester verlief.

• Natürlich gab es auch aus anderen Landesteilen (vereinzelte) Meldungen, jedoch fand sich das „Epizentrum“ an dieser Stelle. 77% [sic] der Vorfälle ereigneten sich in unmittelbarer Nähe zu historischen Bauten / Anlagen aus der Römerzeit und davor. Das ist signifikant, denn diese befinden sich zumeist (relativ) weit ab von modernen Ballungszentren. Die Zahl potentieller „Sichter“ ist also geringer als dort. (S. 21)

• Im gleichen Areal fanden zwischen 1971 und 1972 weitere Sichtungen statt. „Hotspots“ waren u.a. diverse Verkehrsstrassen. Dutton recherchierte nach und stellte fest dass es sich bei diesen keinesfalls um „neue“ Verbindungen handelt, sondern um alte Römerstrassen die in der Neuzeit praktisch „übernommen“ worden sind. Genannt sei hier etwa die „Camp Street“ in Salford / Manchester. (S. 26)
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Zuletzt bearbeitet von greyhunter am 10.11.2018, 22:05, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 27.08.2018, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat
Orthoteny, „Wilde Jagd” und die Rom-Connection

In einem Beitrag [=Strippenzieher der Orthoteny] bin ich darauf eingegangen, dass sich UFOs in vielen Fällen nicht willkürlich durch die Landschaft bewegen, sondern oft „Linien“ zu folgen scheinen.

Britische Forscher, dort wird das Thema in Bezug zu Ley Lines gebracht, haben festgestellt, dass sich diese Linien in UK oft an historischen Wegmarken orientieren, etwa Steinsetzungen, Kelten- und/oder Römerstrassen.

In SAGEN AUS MITTELFRANKEN berichtet die verstorbene Sagenforscherin Emmi Böck, dass sich auch die Wilde Jagd an solchen Landmarken orientiert hat, hier offenbar am Limes:

„…spricht seine Lage am Limes, mit dem sich nicht selten […] solche Durchfahrtssagen der Wilden Jagd verbinden“ [S. 302].

Die Wilde Jagd wird oft mit dem modernen UFO-Phänomen in Verbindung gebracht. Dort ist die Rede von Entführungen, himmlischen Lichterscheinungen, herabfallenden tierischen und menschlichen Leichenteilen usw.

In einem anderen Sagenband hat die gleiche Autorin auch angedeutet, dass sich die Wilde Jagd entlang fixer „Flugbahnen“ orientiert [=Himmelsrichtung].

Das Thema hat sie auch in einem weiteren Buch [=Sagen aus Eichstätt] behandelt...
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BeitragVerfasst am: 10.11.2018, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat
Straße der Forteana

Das UFOs & „Paranauten“ eine starke Affinität für Verkehrswege haben ist bekannt. Diese „Anziehung“ scheint in Sheffield, UK, besonders stark ausgeprägt zu sein. Im Jahr 2007 untersuchte ein Journalist einlaufende UFO-Sichtungen über der Stadt und stellte als Epizentrum Carbrook Hall fest und dort die Westbury Street als Hotspot im Hotspot. Seit den 1970gern ist die Straße Anziehungspunkt für UFOs, schwarze Phantomhunde und Geister.

Zu ihnen gesellte sich ab 1997 ein anomaler „Rumtreiber“, eine schwarze Gestalt mit rot leuchtenden Augen die Passanten auflauerte, sie erschreckte und / oder stieß um gleich darauf zu verschwinden. Bei weiteren Nachforschungen stellte sich heraus dass diese Entität bereits in den 1950gern unterwegs war. Sie trug damals ein Cape, war über 6 Fuß groß und bewegte sich auf den Dächern und blickte schon damals aus rot leuchtende Augen in die Welt! → John Matthews, Spring Heeled Jack, S. 131!
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