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Strippenzieher der Orthoteny*



 
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greyhunter
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BeitragVerfasst am: 25.08.2018, 19:31    Titel: Strippenzieher der Orthoteny* Antworten mit Zitat
* Kunstwort aus dem Griechischen, sinngemäß "sich in einer geraden Linie erstrecken"!

Vor mir liegt „60 Years of Neglected Evidence: Analysis of Global Humanoid Encounter Reports: 1946 – 2006“ von Ahmad Jamaludin, ein CE3 + CE4 Fallkatalog. An sich nichts Ungewöhnliches – wenn man davon absieht dass man das gute Stück mit 800 Seiten kaum in der Hand halten kann.

Die Datensätze stammen aus der Sammlung von Albert Rosales: www.ufoinfo.com/humanoid/index.shtml Rund 9383 Fälle aus 122 Staaten im Zeitfenster von Januar 1946 bis Dezember 2005.

• Der Fallkatalog unterscheidet sich jedoch von anderen da der Autor sich die Mühe gemacht hat geographisch / zeitlich naheliegende Vorfälle auf eine Karte zu übertragen. Kurioserweise erscheinen dabei „Linienmuster“ bzw. „Korridore“ so als haben die Fremden eine gerade Strecke abgeflogen und sich hier und da sehen lassen.

Als Rezensent komme immer mehr zu der Überzeugung dass die „UFO-Botschaft“ in der Geographie liegt! Aus dem Grunde wohl auch die einprägsam-bizarren-albernen Begegnungen mit den Entitäten. Weder Objekt noch Kreatur sind wichtig, sondern viel mehr der Ort an dem das Spektakel sich abgespielt hat - offenbar Landmarken!

Was die Sache noch verwirrender macht ist dass verschiedene Humanoide beobachtet wurden. Hat man die Ufonauten also „ausgetauscht“ oder vermögen sie sich in verschiedenen Formen zu präsentieren? Hier ein paar Beispiele:

West Virginia / USA / September 1952: 120 Kilometer langer / 20 Kilometer breiter „Korridor“ der die Städte Charlestown – Frametown – Sutton – Flatwoods – Weston verbindet. (S. 39)

Während der 1954ger Welle in Frankreich / Italien ergaben sich gleich mehrere Linien, die über die Tage hinweg verteilt ein regelrechtes „Netzwerk“ bildeten! (S. 53ff)

Brasilien / November 1954: Verbindungslinie (KM?) zwischen Porto Alegre / Curitiba / Pontal / Santo Amoro. (S. 60)

• 66% der Fälle spielen sich in den genannten „Korridoren“ ab. Daneben treten auch regionale „Cluster“ (12%) auf, merkwürdigerweise zumeist mit einem maximalen Durchmesser von 10 Kilometern. Nur 22% der Fälle sind „verstreut“, haben also keinen geometrischen Bezug. (S. 739ff) Aufgrund der beschriebenen Wirkmechanismen kann man nicht wirklich von einem zufälligen Phänomen ausgehen. Die vermeintlichen „Aliens“ landen nicht nach Lust und Laune, sie unterliegen offenbar geometrischen / strategischen Vorgaben.

• Das Kuriose ist dass auch „Einzelvorfälle“ (also unabhängig von einem Flap oder einer Welle) sich an das Schema zu halten scheinen. Jamaludin bringt etwa Reporte aus Ohio / USA von November / Dezember 1966 (3 je Monat). „Aliens“ wurden beobachtet in Gallipolis / Cheshire / Lowell und Gallipolis / Cheshire / Strongsville was jeweils eine „Linie“ ergibt. (S. 134)

Dabei handelt es sich um ein internationales Phänomen. Im Oktober 1965 wurden in Argentinien Ufonauten ausgemacht – und zwar in Guaymallen / Santiago De Estero / Arguas Blancas – dass gleiche Phänomen. (S. 126)

Besonderen Humor hatten die Fremden im November 1957, als sie Brasilien besuchten. Es waren drei Orte, aufgereiht wie am Schnürchen: SAO Vicente / SAO Paulo und SAO Carlos. (S. 81)

Diese „Korridore“ ziehen sich oft über einige hundert Kilometer, umfassen jedoch meist nur eine Breite von 10 bis 25 Kilometer. Kurioserweise finden sich hier und da „Cluster“ am Anfang / Ende einer solchen „Linie“.

Im Buch finden sich die Vorfälle von West Virginia / November 1966 – sind wahrscheinlich aufgrund des „Mottenmannes“ recht bekannt. Es sind 15 Berichte, davon entfallen 6 auf Point Pleasant.

In gerader Linie geht es nach Charleston und Cedar Grove. Eine weitere Linie geht von Charleston / Clendenin nach Salem. Die Dritte reicht von Cedar Grove / Campbell Creek / Clendenin nach Parkersburg. (S. 133)

Wenn man sich vorstellt dass es sich dabei um Berichte aus verschiedenen Quellen und von verschiedenen Forschern handelt die diese Reporte zu verschiedenen Zeiten veröffentlicht haben, ist dass schon ziemlich signifikant!

• Wer ein paar „Hausaufgaben“ machen möchte kann sich einen digitalen / realen Fallkatalog schnappen und die Sichtungsorte auf eine Karte übertragen. Das macht Sinn mit einem fixen geographischen Ort (in der USA etwa ein Staat / County / Region) und ein ebenso fixes / begrenztes „Zeitfenster“. Ich denke da etwa an so was wie die Sichtungswelle in Pennsylvania 1973. Wichtig ist der zeitliche und geographische Fokus!

• Es finden sich zahlreiche statistische Daten – was bei 800 Seiten und 9383 Fallberichten nicht verwundert. Einige von den Datensätzen sind recht interessant: Die meisten Fälle etwa stammen aus den USA (was wohl eher eine Frage der ufologischen Infrastruktur ist als der phänomenologischen Wechselwirkung).

Es fanden sich 3130 Reporte. Die meisten kommen aus Puerto Rico (232) gefolgt von Kalifornien (159) und New York State (89). Das will nicht viel heißen da Puerto Rico erst seit etwa 1990/91 bzw. 1995 ein ausgesprochener „Hotspot“ ist und Kalifornien ein Bevölkerungszentrum, ebenso wie New York State. Deutschland ist übrigens mit 46 Reporten vertreten. (S. 544ff / 550ff / 558)

Was einem sofort an den Grafiken auffällt ist dass Humanoidensichtungen rückläufig sind, wenn man von Argentinien einmal absieht wo sich 2002 bizarre Dinge zugetragen haben. In der Regel nehmen die Sichtungen seit den 1970ger Jahren ab. Ausnahme war hier 1990.

• Ein echtes Rätsel ist die Verteilung nach Sichtungszeitpunkt. Zwei Stunden vor der Geisterstunde (33%) und zwei Stunden danach (33%) – in diesem 4stündigen Zeitfenster spielen sich 66% aller „Begegnungen“ ab - die wenigsten gibt es zur Mittagszeit. Die meisten Sichtungen ereignen sich im August. Im Schnitt (also verteilt pro Jahr) etwa 22 Fälle in diesem Monat, während andere Monate auf deutlich weniger kommen – der Juli ist etwa der zweitstärkste Monat und kommt gerade auf 8 Reporte! (S. 565ff + 745)

Ausgesprochene „Wellen“ (also 1954 / 1973 / 1989) spielen sich im Oktober ab (S. 586)

Ufowellen und Humanoidenwellen scheinen zu „wandern“. Zwischen 1946 und 2006 konnten rund 24 „Wanderungen“ verzeichnet werden. In der Regel (solche Durchläufe wurden bisher 10mal im genannten Zeitfenster beobachtet) beginnt so eine „Wanderung“ in Südamerika, arbeitet sich nach Nordamerika vor, überspringt den Ozean Richtung Europa und nistet sich in Asien ein um dann wieder in Südamerika aufzutauchen. (S. 581ff)

Wie bereits erwähnt war 1990 ein sehr merkwürdiges Jahr. Es gab nicht nur eine enorme UFO-Welle in Osteuropa und vereinzelt in südamerikanischen Staaten (etwa Chile), auch nahm die globale Zahl der Entführungen / „Schlafzimmerbesuche“ und „Kontakte“ mit Entitäten sprunghaft zu (S. 585)

• Die Frage ist, ob hier die politischen Veränderungen dieser Zeit eine Rolle spielen – etwa in Hinsicht auf das „Kollektive Unbewusste“. Haben sich durch „unbekannte“ Vorgänge die Ängste, die sich durch den verrostenden Eisernen Vorhang ergeben haben und die damit verbundene Umpolung aller Werte und Wahrheiten einer bipolaren Welt - in Form paranormaler Vorgänge Bahn gebrochen? Sind die „Fremden“ und ihre Vehikel Ausdruck einer globalen Unsicherheit?

• In den besagten statistischen Datensätzen finden sich auch Inhalte über das „Innenleben“ des Phänomens, die recht aufschlussreich sind da sie zeit- und ortsungebundene „Muster“ erkennen lassen:

Überliefert sind bisher etwa 146 UFO-Abstürze, was eine extrem hohe Zahl ist wenn man bedenkt dass es sich dabei um die Fälle von 1946-2006 handelt und wir es hier mit unbedingter Hochtechnologie zu tun haben müßten die mindestens weltraumtauglich sein sollte. Alles in allem stürzen pro Jahr statistisch gesehen 2,43 UFOs ab (S. 588) – jede seriöse irdische Fluglinie glänzt mit besseren Werten!

Diese Zahl könnte darauf hinweisen dass wir es ggf. mit unkonventionellen, irdischen Entwicklungen zu tun haben, die aufgrund ihrer Erscheinung von Zeugen am Boden als außerirdische Artefakte angesehen werden.

In diesem Zusammenhang interessant ist dass es rund 660 Fälle gibt in denen die Haarfarbe der Ufonauten beschrieben wurde: 45% waren blond, 26,8% dunkelhaarig, gefolgt von anderen konventionellen (nach irdischen Maßstäben) Farbtönen (S. 603) und in 336 Fällen sprachen sie die Sprache der „Eingeborenen“ (S. 616).

• Erstaunlich ist die hohe Zahl behaarter, affenartiger Zweibeiner die im UFO-Umfeld beobachtet werden und die man gemeinhin als Bigfoot / Sasquatch / Yowie oder Yeti bezeichnet. Es finden sich 412 Fälle, was illustriert dass es eine Verbindung zu geben scheint zwischen Kryptiden und UFOs. Es werden auch geflügelte Kreaturen beschrieben, 276 Fälle, letztere mit seltsamer Sichtungshäufungen im 10jahres Rhythmus: 1966 / 1976 / 1995-96. (S. 592ff)

• Die Zielsetzung der Fremden scheint gelegentlich sinister zu sein, immerhin finden sich 168 Fälle in denen Tierverstümmelungen eine Rolle spielen. (S. 581)

• Ihre Herkunft bleibt schleierhaft. In 245 Fällen gaben sie ihre Heimat an. Bei 93,85% wurde auf das „Weltall“ hingewiesen. Bei 16% davon jedoch auf Planeten unseres Sonnensystems (wo sich nach wissenschaftlicher Lehrmeinung kein Leben gebildet hat). Auch die ferneren Orte waren recht ungenau, da war die Rede von „Sternen“, „Galaxien“, „Sternengruppen“ usw. (S. 654)

Man gewinnt nicht den Eindruck dass wir es hier mit sachlichen und korrekten Informationen zu tun haben. Außerdem finden sich keine zwei Berichte in denen die Abstammung übereinstimmend angegeben wurde (abgesehen von den üblichen Klischees wie „Mars“ / „Venus“ usw). Man kann spekulieren dass die Herkunft der Fremden gezielt verheimlicht wird. Offenbar steht dieser unbekannte Ort in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Erde, sonst müßte man kein Geheimnis daraus machen.

• Resümee: “60 Years of Neglected Evidence: Analysis of Global Humanoid Encounter Reports” ist eines der ungewöhnlichsten Bücher zum UFO/Humanoiden-Thema das ich jemals gelesen habe. In der Regel konzentrieren sich Ufologen ja auf die Inhalte der Begegnungen, physikalische Wechselwirkungen, Form / Farbe / Erscheinungsweise usw.

Das jetzt plötzlich einer daherkommt und die Sichtungsberichte in chronologischer Reihenfolge auf Landkarten projiziert :> ist in diesem Ausmaß ungewöhnlich (gut, vielleicht nicht für Ufologen aus UK die nach solchen Mustern - etwa Ley Lines - schon immer gesucht haben, aber für ihre Kollegen im Rest der Welt ist solches eher unüblich).

Rund 80% der beobachteten Humanoidentypen tauchen nur ein- oder zweimal auf und verschwinden dann für immer (S. 750) In Anbetracht der stark „reglementierten“ Sichtungsabläufe und der Fokussierung auf historischen Landmarken könnte man auf den Gedanken kommen dass wir es hier mit einem fest eingespeisten „Programm“ zu tun haben welches vor einigen tausend Jahren „eingerichtet“ wurde und immer aufs neue abgespielt wird.

Das würde dann vielleicht auch das besonders intensive „Zeitfenster“ um Mitternacht (bzw. August + Oktober) herum erklären, weil sich dann die Erde ggf. an einer Position befindet die solche „Aufführungen“ begünstigt – wenn wir etwa einen „Projektor“ unterstellen der quasimaterielle Entitäten und Vehikel „projiziert“ und sich irgendwo im Sonnensystem befindet.

Auf jeden Fall hat Jamaludin ausgezeichnete Arbeit geleistet – ich denke die moderne Ufologie wird ohne geographischen Abgleich nicht mehr arbeiten können – wir müssen konstatieren dass UFOs ein geometrisches / geographisches Phänomen darstellen welches aus einem bestimmten Grunde gewisse Orte ansteuert und wieder andere nicht.

Michael Persinger und die UFOs

Am 1. April [sic] 2006 lief auf dem deutschen Nachrichtenkanal "N24" ein recht interessanter Dokumentarfilm zum UFO-Phänomen mit dem Titel "UFOs: Begegnungen der dritten Art". Dort wurde auch das Entführungsphänomen behandelt und mit einer These des Neurowissenschaftlers (anderen Quellen zufolge des Psychologen) Michael Persinger erklärt.

Dieser meint, dass elektromagnetische Felder auf das menschliche Gehirn einwirken und zu ‚Halluzinationen’ im Bereich der Schläfenlappen führen. Die Quelle dieser Felder stammt von der Erde selbst und ergebe sich durch tektonische Spannungen, die auch zu Lichtphänomenen führen, die wir als ‚Erdbebenlichter’ kennen. Persinger meint, damit alle ‚paranormalen’ Nahbegegnungen erklären zu können – auch die Sichtung von Feen, Kobolden, religiösen Visionen usw.

In dem Beitrag war ein Proband zu sehen, dem ein Helm mit Elektroden aufgesetzt wurde. Er wurde einem schwachen elektromagnetischen Feld ausgesetzt und schilderte interessante Sinneseindrücke: Er fühlte sich leicht und schwerelos, sah Lichtmuster, helles weißes Licht, spürte Kälte und ‚erkannte’ Gesichter ihm bekannter Personen. Als letztes schilderte er, dass er gräuliche ‚Wachsmenschen’ sehen könne.

Obwohl ich Persingers Überlegungen anfänglich ablehnend gegenüberstand, frage ich mich nun doch, ob nicht ein direkter Zusammenhang bestehen könnte zwischen der geographischen/chronologischen Verteilung von „exotischen“ Sichtungen und (natürlichen) elektromagnetischen Feldern, was die globale „Linienführung“ unheimlicher Begegnungen -und deren völlig absurde Inhalte- erklären könnte!? (N24 Dokumentation ‚UFOs: Begegnungen der dritten Art’)

Ley Lines & Paranauten

2006 habe ich mir das Buch „The Michigan Dogman“ von Linda S. Godfrey kommen lassen. Die Leser kennen die Autorin wahrscheinlich von ihrem Buch „Beast of Bray Road“. In dem Werk geht es um Kreaturen die als sich als bipedal fortbewegende Wölfe umschreiben lassen und stark an über zwei Meter große „Werwölfe“ aka „Skinwalker“ erinnern wie sie indianische und europäische Legenden und Überlieferungen erwähnen.

Das kuriose ist dass diese vor allem an Straßen beobachtet werden, ganz ähnlich wie auch andere Kryptide, etwa Bigfoot, Bigwing, Yowie oder den berühmt-berüchtigten Mottenmann. Weitere „Hotspots“ sind indianische Mounds, künstlich erschaffene „Hügel“ die oft zu Tiergestalten und ähnlichem angeordnet sind oder Grabhügel wie wir sie auch in Europa kennen.

Die Kreaturen scheinen in ihrem Bewegungsradius stark eingeschränkt zu sein, da sie mit beharrlicher Beständigkeit an bestimmten Stellen auftauchen wie ortsgebundener Spuk und dort immer aufs Neue ihr „Programm“ abspulen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch das britische Forscherehepaar Bord in „Alien Animals“. Kryptide und „deplazierte Tiere“ bewegen sich in UK an den so genannten Ley Lines entlang, also „Energielinien“ deren Verlauf und „Knotenpunkte“ durch prähistorische Bauten angezeigt werden.

Paul Devereux ergänzte dass vor allem Straßenkreuzungen „Anziehungspunkt“ für solche Kreaturen sind. Die These ist das „moderne“ Verkehrsverbindungen auf historischen aufbauen und diese an Ley Lines ausgerichtet wurden.

Interessant sind auch Aussagen des amerikanischen Ufologen Philip Imbrogno die er in seinem Buch „Celtic Mysteries“ veröffentlichte. Imbrogno beschäftigt sich u.a. mit „Nahbegegnungen“ in New York State. Während UFO-Sichtungen dort ohne erkennbare „Wechselwirkung“ zu Lokalitäten auf dem Boden verlaufen, ist die Sache bei bizarren Reporten über „Entitäten“ / „Geister“ / „Kreaturen“ anders gestaltet:

Diese finden kurioserweise in der Nähe von „Stone Chambers“ [„Steinkammern“] statt deren Erbauer bisher unbekannt sind und u.a. magnetische Anomalien „anzeigen“.

Da auf diesen Schriftzeichen in keltischem Ogam entdeckt wurden wird spekuliert dass ggf. keltische Seeleute weit vor Kolumbus Amerika entdeckt haben und dort die Anlagen hinterließen, die sehr stark an Bauwerke in Irland & UK erinnern. Imbrogno geht nicht auf Ley Lines ein, so dass wir nicht wissen ob die Steinkammern in geometrischer Ausrichtung geordnet sind.

Es kann also durchaus sein dass gewisse linear angeordnete Orte gewisse Phänomene erzeugen und diese durch unsere Vorfahren mit monolithischen Bauwerken „markiert“ worden sind, dabei spielen magnetische Anomalien offenbar eine Schlüsselrolle.

Römerstrassen & UFOs

Eine Erkenntnis von vielen, die wir der UK-Ufologie / „Britufology“ verdanken, ist dass UFOs sich besonders oft über bzw. unweit prähistorischen Monumenten blicken lassen, die ihrerseits wiederum nicht verstreut herumliegen sondern „Linien“ zu folgen scheinen die man als „Ley Lines“ bezeichnet.

Wobei mir die populäre esoterische Deutung als „Kraftlinien“ nicht wirklich gefällt, letztlich belegt ist nur dass unsere Vorfahren solche Anlagen geometrisch ausgerichtet haben (stellenweise als „Spiegel des Himmels“ in dem man Sternkonstellationen auf dem Boden nachgestellt hat) und UFOs ihre Flüge auch nicht willkürlich gestalten sondern nach festen „Routen“ ausrichten. Dies gilt offenbar auch für die Bewegungsmuster von Ufonauten / Humanoiden / Paranauten usw.

In der Hinsicht ist das Buch UFOs IN THE REALITY von T. R. Dutton ausgesprochen interessant der auf diesen Aspekt bei seinen eigenen Fallermittlungen gestoßen ist:

• Dutton, eigentlich ein Luftfahrt-Ingenieur im Ruhestand, beschäftigt sich bereits seit 1967 mit dem UFO-Phänomen und ermittelte wahlweise als unabhängiger Forscher, oder aber in Zusammenarbeit mit BUFORA.

Die UFO-Sichtungen (i.e.S.) von diesem Jahr übertrug er auf eine Karte. Dabei ergab sich ein Sichtungsareal dass wie ein „Streifen“ von 56 Kilometern bereite gestaltet war und von Birmingham nach Manchester verlief.

• Natürlich gab es auch aus anderen Landesteilen (vereinzelte) Meldungen, jedoch fand sich das „Epizentrum“ an dieser Stelle. 77% [sic] der Vorfälle ereigneten sich in unmittelbarer Nähe zu historischen Bauten / Anlagen aus der Römerzeit und davor. Das ist signifikant, denn diese befinden sich zumeist (relativ) weit ab von modernen Ballungszentren. Die Zahl potentieller „Sichter“ ist also geringer als dort. (S. 21)

• Im gleichen Areal fanden zwischen 1971 und 1972 weitere Sichtungen statt. „Hotspots“ waren u.a. diverse Verkehrsstrassen. Dutton recherchierte nach und stellte fest dass es sich bei diesen keinesfalls um „neue“ Verbindungen handelt, sondern um alte Römerstrassen die in der Neuzeit praktisch „übernommen“ worden sind. Genannt sei hier etwa die „Camp Street“ in Salford / Manchester. (S. 26)
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Zuletzt bearbeitet von greyhunter am 10.11.2018, 22:05, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 27.08.2018, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat
Orthoteny, „Wilde Jagd” und die Rom-Connection

In einem Beitrag [=Strippenzieher der Orthoteny] bin ich darauf eingegangen, dass sich UFOs in vielen Fällen nicht willkürlich durch die Landschaft bewegen, sondern oft „Linien“ zu folgen scheinen.

Britische Forscher, dort wird das Thema in Bezug zu Ley Lines gebracht, haben festgestellt, dass sich diese Linien in UK oft an historischen Wegmarken orientieren, etwa Steinsetzungen, Kelten- und/oder Römerstrassen.

In SAGEN AUS MITTELFRANKEN berichtet die verstorbene Sagenforscherin Emmi Böck, dass sich auch die Wilde Jagd an solchen Landmarken orientiert hat, hier offenbar am Limes:

„…spricht seine Lage am Limes, mit dem sich nicht selten […] solche Durchfahrtssagen der Wilden Jagd verbinden“ [S. 302].

Die Wilde Jagd wird oft mit dem modernen UFO-Phänomen in Verbindung gebracht. Dort ist die Rede von Entführungen, himmlischen Lichterscheinungen, herabfallenden tierischen und menschlichen Leichenteilen usw.

In einem anderen Sagenband hat die gleiche Autorin auch angedeutet, dass sich die Wilde Jagd entlang fixer „Flugbahnen“ orientiert [=Himmelsrichtung].

Das Thema hat sie auch in einem weiteren Buch [=Sagen aus Eichstätt] behandelt...
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BeitragVerfasst am: 10.11.2018, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat
Straße der Forteana

Das UFOs & „Paranauten“ eine starke Affinität für Verkehrswege haben ist bekannt. Diese „Anziehung“ scheint in Sheffield, UK, besonders stark ausgeprägt zu sein. Im Jahr 2007 untersuchte ein Journalist einlaufende UFO-Sichtungen über der Stadt und stellte als Epizentrum Carbrook Hall fest und dort die Westbury Street als Hotspot im Hotspot. Seit den 1970gern ist die Straße Anziehungspunkt für UFOs, schwarze Phantomhunde und Geister.

Zu ihnen gesellte sich ab 1997 ein anomaler „Rumtreiber“, eine schwarze Gestalt mit rot leuchtenden Augen die Passanten auflauerte, sie erschreckte und / oder stieß um gleich darauf zu verschwinden. Bei weiteren Nachforschungen stellte sich heraus dass diese Entität bereits in den 1950gern unterwegs war. Sie trug damals ein Cape, war über 6 Fuß groß und bewegte sich auf den Dächern und blickte schon damals aus rot leuchtende Augen in die Welt! → John Matthews, Spring Heeled Jack, S. 131!
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BeitragVerfasst am: 29.11.2018, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat
⁌Baby light my fire!⁍ Orthoteny, NameGame & SHC

Das Phänomen der spontanen Selbstentzündung [=SHC für Spontaneous human combustion] hat mich bisher nicht wirklich interessiert. Bizarr ist aber auch hier der Bezug zur Geographie wie wir ihn auch von anderen Paraphänomenen her kennen!

Am „7. April 1938 verkohlten der irische Steuermann des Schiffes SS Ulrich, John Greeley, der Lastwagenfahrer George Turner und der achtzehnjährige holländische Student Willem ten Bruik. […]

Weder in Greeleys Steuerhaus noch in Turners Fahrerkabine oder in Bruiks PKW, hinter dessen Lenkrad er starb, fanden sich Brandspuren oder entzündete sich etwas. […]

Nimmt man eine Europakarte zur Hand und verbindet die drei“ Punkte, „so entsteht ein gleichschenkliges Dreieck. […]

Die Geographie der Ereignisse wartet mit einer weiteren Überraschung auf:

Die Entfernung der SS Ulrich betrug zum Zeitpunkt von Greeleys Feuertod exakt dreihundertvierzig Meilen zu der Straße am Rand von Chester, wo Turner zu Asche wurde und diese Koordinaten sind wiederum exakt dreihundertvierzig Meilen von dem Ort Nimwegen entfernt, an dem ten Bruik in seinem unbeschädigten Auto ein flammendes Ende fand.

Es kommt noch skurriler. Greeley stand am Steuer der SS Ulrich, Turner befand sich mit seinem Lastwagen im Vorort Upton-by-Chester und war nach der Ortschaft Ulrichs unterwegs (die noch dazu Greeleys Heimathafen war). Willem ten Bruik war eben in Ubbergen nahe Nimwegen eingefahren, als das Unbekannte zuschlug“. → Viktor Farkas, Jenseits des Vorstellbaren!
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BeitragVerfasst am: 22.12.2018, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat
Haunted Skies 7 ↈ Bumper Edition

Ich widme mich der siebten Ausgabe meiner Lieblingsbuchreihe HAUNTED SKIES die diesmal das Zeitfenster 1978/1979 beleuchtet – mit die aktivste Zeitspanne in UK. Dabei sind diverse Updates zu den letzten Ausgaben – so dass wir diesmal auf pralle 418 Seiten kommen… Let's roll!

Die Autoren haben sich übrigens von Jon Downes, Herausgeber der Bände 1-6, getrennt – als Grund wurde die weite Entfernung von ihrem Wohnsitz nach Devon angegeben… Der neue Helfer ist ein Bob Tibbitts der die Bände als drucktaugliches PDF erstellt.

Offenbar klappt es aber mit dem Versand nicht so richtig, denn der aktuelle Band kann derzeit nur über einen Händler in UK bestellt werden und nicht direkt bei, sondern nur über Amazon, zumindest lief dass bei mir so... Ich hoffe dennoch auf viele Leser!
Im Jahr 1979 erschien ein 200seitiger Report der kuwaitischen Regierung zum UFO-Problem, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der UN-Debatte im Dezember 1978. Aufgeführt sind sechs ziemlich „strange“ Fälle die sich in Kuwait abgespielt haben, Zeitfenster war Ende November bis einschließlich Dezember 1978.

Darunter befand sich auch ein Report über die Sichtung eines zylindrischen Vehikels mit Kuppel das über einer Erdölförderanlage ausgemacht wurde. Es landete, was zum Versagen der Telekommunikationseinrichtungen und einer Pumpe führte. Es sei so groß gewesen wie ein Jumbojet. Aufgeführt wurden dann die Zeugen, aufgrund der Rangbezeichnung gehörten sie offensichtlich zur Wachmannschaft.

Herausgeber dieses Berichtes war ein Abdul Aziz Hussain – Vorsitzender des Institutes für wissenschaftliche Forschung. Sechs Berichte aus einem so winzigen Land wie Kuwait, innerhalb von nur etwas über einem Monat, ist ganz ordentlich. Kann sein dass auch Erdölstationen UFOs anziehen, wir jedoch aufgrund der Sicherheitsbestimmungen nichts erfahren!

Einige UFOs scheinen Formen zu imitieren. Am 12-01-1978 beobachteten zwei Jugendliche unweit Camberley / Surrey gegen 21h35 einen futuristischen „fliegenden Sportwagen“ (die Sichtung begann damit dass man zuerst zwei Lichter sah). Zwei Scheinwerfer und rotes „Rücklicht“ (unten) verstärkten diesen Eindruck noch.

Die Zeugen sprachen von einem „Geräusch“ beim Überflug, jedoch wird dieses nicht weiter erörtert. Der Fall wurde vom Ufologen Omar Fowler untersucht (ein UK-Spezialist u.a. für schwarze Dreiecke).

Ein „Phänomen“ bestätigt sich auch im siebten Band. Der unglaubliche Formreichtum der Kreaturen / Vehikel die in UK beobachtet werden.

Wobei ich hier relativieren muss, denn gleichen Effekt gibt es weltweit. Entweder kommen die Besucher von zahllosen Orten, in der Regel einmal, oder wir haben es mit einer Erscheinung zu tun die ihre äußere Form anpassen / transformieren kann, womöglich keine „Kernform“ besitzt, sich also erst zusammensetzen muss oder sich in der Interaktion mit dem menschlichen Bewusstsein herausformt.

Dass würde ggf. erklären weshalb solche Kontakte zumeist mit einem hellen Licht („Urform“) beginnen dass sich dann zu einer Struktur verdichtet.

Ich neige immer mehr zur PSYCHIC INTERNET THEORY (PIT) die der schottische Ufologe Peter A. McCue recht überzeugend vorgebracht hat! Ich hatte bevor ich sein Buch las durchaus ähnliche Gedankenansätze die auf den Überlegungen von Dr. Dr. Walter von Lucadou gründen.

Die einzige Ausnahme in diesem Formenspiel sind die schwarz gestrichenen Drei- und Rechtecke, die oftmals bis ins Detail hinein von den Zeugen in gleicher Weise beschrieben werden und die gleichen Effekte aufweisen, die ich jedoch für „schwarze Projekte“ halte, mit hoher Wahrscheinlichkeit Vehikel die sich mit Antigravitationsantrieb fortbewegen.

Am 27sten Januar 1978 im DEVILS GARDEN (Frodsham / Cheshire) spielte sich ein bizarrer Fall ab bzw. war eine Nachrecherche der Ereignisse durch die Autoren noch merkwürdiger. Vier Jugendliche beobachteten ein kugelförmiges Vehikel mit „Unterbau“ welches sich entlang des Weaver-Flusses bewegte.

Das Ding landete bei einigen Kühen, die wirkten als seien sie erstarrt. Zwei Wesen mit einteiligen Anzügen und Bergmannslicht auf dem Kopf erschienen, mit einem „Käfig“ im Gefolge, und stülpten diesen über eines der Tiere. Ab hier wurde es den Zeugen zu viel und sie liefen davon.

Kurios war die Anfrage von Hanson + Holloway die sich an das Gesundheits- und Agrarministerium wandten, mit der Frage ob zu der Zeit irgendwelche Tierkrankheiten oder Seuchen ausgebrochen waren. Der Hintergrund wurde nicht erklärt. (Feedback: Es wurden keine Seuchen zu der Zeit vermeldet).

Ein Aspekt von dem mich die britischen Ufologen überzeugt haben, ist dass UFOs sich nicht kreuz und quer durch die Landschaft bewegen sondern an „Linien“ orientieren, man kennt diese als „Ley Lines“.

Dabei ist die Natur dieser Linien unklar. Die esoterische „Erklärung“ besagt dass es sich bei diesen um „Kraftlinien“ handelt, es kann allerdings auch ganz prosaisch so sein dass sich die „Fremden“ einfach in geometrischen Bahnen fortbewegen (aus welchen Gründen auch immer).

Man hat etwa festgestellt dass sie sich gerne zwischen historischen „Kultorten“ (etwa Steinsetzungen) bzw. entlang alter Straßenzüge (etwa aus der Römerzeit) bewegen.

In der Hinsicht interessant ist ein Statement des UK-Ufologen David Johnson der in den 1970ger Jahren die Scunthorpe UFO Research Society angeführt hat. Den dortigen Ufologen ist aufgefallen dass UFOs (i.e.S.) immer die gleichen Flugrouten abgeflogen haben. Bei einem Vergleich mit alten Karten stellte sich heraus dass auf diesen Routen früher Straßen verliefen, die im laufe der Zeit jedoch verschwanden.

Man mag dass jetzt erklären wie man möchte. Entweder wird von den Objekten der einmal „programmierte“ Straßenverlauf auch weiterhin abgeflogen, auch wenn diese schon seit Jahrhunderten verschwunden sind, oder die Straßen orientierten sich an den Flugbewegungen der UFOs, die von den Vorfahren beobachtet wurden.

Hanson & Holloway führen einige recht interessante Fotofälle auf, die offenbar nie einer Untersuchung unterzogen worden sind. Da mir die Urheberrechte nicht klar sind verzichte ich auf den Abdruck.

Wer jedoch Englisch kann und sich Bildanalysen zutraut kann die Autoren über ihren HAUNTED SKIES Blog kontaktieren: http://hauntedskies.blogspot.de/ Interessant waren meiner Meinung nach: 1. Aufnahme von Kevin Dudley / Erdington – Birmingham / Februar 1978 / Scheibe mit „Antennen“ über einem Haus / Seite 40f. 2. Aufnahme von Terry Bishop / Highcliffe – Dorset / April 1978 / „Muschel“ bzw. Scheibe mit „Fenstern“ ? / Seite 56f.

Am 17-03-1978 fuhr Kenneth Edwards mit seinem Wagen gen Risley. Es war gegen 23h30 als er am „University Reactor“ (Teil der Atomic Energy Commission) eine „Figur“ auf der Straße vor sich bemerkte. (Genauere Daten – Größe usw. - sind nicht zu erfahren, es ist lediglich eine Zeugenskizze aufgeführt, darauf sieht das Wesen nicht anders aus als ein Strichmännchen).

Die „Augen“ wirkten wie Bleistiftleuchten, gaben also einen Lichtschein von sich. Die Entität marschierte über die Straße und ging anschließend durch den Sicherheitszaun hindurch auf die Anlage. Edwards hatte nach der Begegnung ein Missing Time von 45 Minuten und Verbrennungen an den Fingern. Rund vier Jahre nach dem Vorfall starb er an Krebs.
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