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Targetadressierung beim Remote Viewing


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Deep Thought
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BeitragVerfasst am: 27.06.2019, 17:56    Titel: Targetadressierung beim Remote Viewing Antworten mit Zitat
Ich hätte da mal eine theoretische Frage an unsere Remote Viewer hier:

Wenn überall auf der Welt Nummern verwendet werden, um die Targets zu "adressieren", erhöht sich ja zwangsläufig mit jedem Tag die Wahrscheinlichkeit, dass verschiedene Viewer (ohne voneinander zu wissen) die exakt selbe Zahlenreihe zur Adressierung eines Targets verwenden. Stellt sich die Frage, ob ein Viewer also nicht folglich auf einem völlig anderen Target landen kann, das jemand ganz Anderer irgendwann schonmal mit exakt dieser Zahlenreihe versehen hat?

Oder anders gesagt. Adressiere ich z.B. ein Target mit 12345678, stehen die Chancen ganz gut, dass noch so ein unkreativer Hirschkäfer wie ich irgendwo auf der Welt das auch schon mal getan hat. Es würden ja dann praktisch (mindestens) zwei Targets mit der selben Nummer existieren. Folglich könnte eine Session also auch auf dem anderen Ziel landen. Oder?

Ich frage das deswegen, weil manche der Übungs-Sessions, die ich erlebt habe, so absolut 110%-ig daneben gingen und nicht die winzigste Kleinigkeit auch nur annähernd nahe dran war. Und diesen "Doppelnummerierungseffekt" hab ich als mögliche Ursache im Verdacht.
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 27.06.2019, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo!

Theoretisch ist so eine Überschneidung denkbar. Viel wichtiger als die Zufallsnummer ist jedoch die damit verknüpfte Intention des Taskers. Wenn ich jetzt also ein Target mit einer Nummer taske, die vor Jahren schonmal woanders verwendet wurde, sollte das Unterbewusstsein des Viewers dennoch eher bei meinem Target landen, da die "Feldnähe" größer ist.

Um solche Targetnummer-Überschneidungen aber möglichst auszuschließen, benutzen wir inzwischen 18-stellige Zahlen, wo die Möglichkeit einer Überschneidung sehr gering ist. Ganz früher hat man noch mit 4-8 Zahlen gearbeitet (in den USA heute teilweise immer noch üblich).
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Deep Thought
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BeitragVerfasst am: 27.06.2019, 22:07    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die rasche Antwort, Wingman!

18-stellig ist natürlich schon wesentlich schwerer zu "knacken", das ist wahr. Ich für meinen Teil bin schon auf so Ideen verfallen wie man sie z.B. von Aktivierungscodes aus Amazon-Geschenkgutscheinen kennt, Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.(z.B. sowas wie WHT7-67G9-R5B8 oder ähnliches).
Scheint der Sache keinen Abbruch zu tun. Die Ergebnisse sind nicht schlechter deswegen, aber dummerweise auch nicht erkennbar besser. Smilie
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BeitragVerfasst am: 28.06.2019, 08:45    Titel: Antworten mit Zitat
Deep Thought hat folgendes geschrieben:
Danke für die rasche Antwort, Wingman!

18-stellig ist natürlich schon wesentlich schwerer zu "knacken", das ist wahr. Ich für meinen Teil bin schon auf so Ideen verfallen wie man sie z.B. von Aktivierungscodes aus Amazon-Geschenkgutscheinen kennt, Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.(z.B. sowas wie WHT7-67G9-R5B8 oder ähnliches).
Scheint der Sache keinen Abbruch zu tun. Die Ergebnisse sind nicht schlechter deswegen, aber dummerweise auch nicht erkennbar besser. Smilie


Soviele RVer gibts dann doch wieder nicht auf der Welt, mal davon abgesehen daß eh quasi jede Gruppe zumindest minimal andere Codierungen verwendet.
Also selbst bei 8 Stellen die man würfelt ists quasi schon extrem unwahrscheinlich. Das sind 10 Millionen Varianten.
18 Stellen ist defacto unmöglich.
Sowas passiert Dir vielleicht einmal im Laufe Deines Lebens.

Also daran liegts sicher nicht daß "manche" (also scheinbar passierts Dir öfter) Deiner Sessions voll daneben liegen.

Hast Du Ahnung vom Tasken?
Also, ich frag, weil Tasken im RV eigentlich ein eigener Skill ist der mit am Meisten unterschätzt wird und den man extra trainieren muß.
mMn ist das Training des korrekten Taskings sogar fast wichtiger als das des Viewens.
Weil ein falsch erstelltes Target kann die Zeit und Arbeit von zig RVern verschwenden. Also lieber 2h mehr ins Tasking investieren, als 10h RV Sessions in die Tonne kloppen.
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Deep Thought
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BeitragVerfasst am: 30.06.2019, 10:03    Titel: Antworten mit Zitat
Oh ... das machst Du ein GROSSES Fass auf, hehe! Smilie

Also zuerst muss ich mal klären: Ich arbeite immer schon und nur völlig alleine.
Und einem gestandenen Protokoll-Viewer dreht sich wahrscheinlich der Magen um, wenn er sieht, was ich da so mache. Smilie

Beigebracht hab ich mir RV schon vor Jahren nach Manfred Jelinskis Lehrbüchern. Anfangs hab ich ziemlich strikt nach dem klassischen Protokoll gearbeitet, rasch aber wurde ich dann experimentierfreudig und hab alles Mögliche ausprobiert.
Im Zentrum steht bei mit eigentlich der praktische Nutzwert, Mystery-Targets mach ich folglich gar nicht mehr, weil ich ja am Ende sowieso nie weiss, ob ich recht hatte oder nicht.
Was ich auch nicht mehr mache: Bilder oder Fotos als Target verwenden. Ich formuliere nur noch schriftlich aus, was ich viewen will und versuche dabei, das Ziel so präzise und gleichzeitig unsuggestiv zu beschreiben, wie möglich. Manche dieser Formulierungen sind eine ganze A4-Seite lang und das Ausformulieren hat Tage gedauert, damit ich mir eben sicher bin, nicht mit einer falschen oder zu interpretierbaren Wortwahl schon irgendwelche Vorannahmen oder Spielräume reinzubringen.

Wenn man alleine agiert kommt man häufig auch um Frontloading gar nicht herum, weil man ja zwangsläufig vorher schon weiss, was man wissen will.
Wenn ich das vermeiden will erstelle ich mir dann eine ganze Reihe von Targets, von denen z.B. neun völlig sinnlose Übungsziele sind (Die Waschmaschine im Badezimmer, das Auto meines Nachbarn, der Rolladen vor dem Küchenfenster usw.) und ein Ziel ist jenes, das mich wirklich interessiert. Die zehn fertig formulierten und in Kuverts verpackten Target-Formulierungen lass ich dann ein halbes Jahr herumliegen, bis ich längst vergessen habe, was ich da alles reingeschrieben hab und dann beginne ich irgendwann, die in willkürlicher Reihenfolge abzuarbeiten. So überliste ich mich selbst ein bisschen und umgehe direktes Frontloading, weil ich am Ende ja nicht mehr weiss, welches der Ziele ich jetzt gerade in Arbeit habe.

Mit Targektkontamination hab ich selbst noch keine offensichtlichen Erfahrungen gemacht. Also dass ich z.B. dann versehentlich viewen würde, woran ich beim Tasken gedacht hätte, ist mir persönlich so noch nicht passiert.

Aufgefallen ist mir aber in all den Jahren, dass es Phasen gibt, in denen ich eine Meisterleistung nach der Anderen abliefere und dann reisst plötzlich der Faden und ich hau nur noch komplett daneben. Das geht dann ein paar Tage so, ehe sich wieder Erfolge einstellen. Ebenso aber passiert es mir, dass ich zwei oder drei wirklich schön getroffene Übungsziele gemacht hab und das dritte oder vierte geht völlig daneben. Und zwar so sehr, dass mein Ergebnis nichtmal mehr entfernteste Ähnlichkeit mit dem Target aufweist. Also z.B. das Übungs-Target ist mein Fahrrad und die Session liefert mir eine detaillierte Beschreibung von einem Haus. Und dafür fehlt mir bis heute eigentlich eine gute Erklärung.

Ich nehm halt einfach mal zur Kenntnis, dass ich wohl nur mässig talentiert bin. Smilie
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BeitragVerfasst am: 02.07.2019, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat
Glaub nicht daß du nur mäßig talentierst bist.
Aber alleine viewen und es sich selber beibringen hat immer Nachteile.

Taskings die ne A4 Seite lang sind, sind sowas zB.
Das haut nicht sinnvoll hin. Der Part in Dir der viewt, der liest sich nicht ne A4 Seite mit logisch und grammatikalisch korrekten Sätzen durch und leitet davon dann ab was Du viewen wolltest.
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BeitragVerfasst am: 04.07.2019, 04:25    Titel: Antworten mit Zitat
Sehr glücklich ... Ja, ich sagte doch: Wenn ein Protokoll-Viewer sieht, was ich da so mache, dann dreht sich ihm wahrscheinlich der Magen um.
Ich hab mir viele seltsame Methoden ausgedacht und dann getestet. Manche davon funktionieren überraschend gut. Andere wieder weniger. Oder gar nicht.
Oder eben ... manchmal schon und manchmal nicht.
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BeitragVerfasst am: 04.07.2019, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, wie gesagt. Deine Inkonsistenz kommt ziemlich sicher vom Rumpanschen und nicht davon, daß ständig RVer zufällig die selben Targetnummern verwenden.
Nix gegen experimentelles Rumpanschen. Mach ich auch gern und man kann extrem viel draus lernen.

Aber es hat schon ziemlich viele Gründe warum RV-Protokolle aufgebaut sind wie sie aufgebaut sind. Bis hin zur Reihenfolge der Abfrage der Sinneseindrücke in Stufe 2 zB.
Experimentelles Rumpanschen funktioniert gut, wenn man nen Ausgangswert zum Vergleich hat. Also einen Standard an dem man messen kann ob das Experiment Verbesserungen oder Verschlechterungen bringt.
Weil das Problem ist, wenn Du bei Deinen Techniken nie weißt ob/wie zuverlässig sie funktionieren, kannst Du Dich nichtmal bei den (scheinbaren) Treffern drauf verlassen daß die Daten korrekt sind.

Beispiel: Target sind die Charaktereigenschaften einer bestimmten Frau mit langen Haaren.

1. Standard-RVer beschreibt recht früh im Ablauf nun ne Frau mit langen Haaren, ist also ziemlich sicher "on target" soweit man es verifizieren kann. Und in weiterer Folge beschreibt er mehrere Charaktereigenschaften.
Aus abertausenden Standard-RV Sessions weiß man nun, daß die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, daß die meisten Charaktereigenschaften korrekt beschrieben werden, sobald der Viewer mal "on target" ist.

2. Experimental-RVer beschreibt auch ne Frau mit langen Haaren, ist also ebenfalls erstmal wahrscheinlich "on target" und beschreibt dann Charaktereigenschaften.
Hier hat man keine abertausenden Vergleichswerte auf die man zurückgreifen kann, ob das was nach dem "einloggen" ins Target an Daten kommt, auch korrekt ausgelesen werden kann.


Es ist ein Irrglaube daß man weitestgehend korrekte Daten liefert, nur weil man mal kurz Targetkontakt hatte in ner Session und ne gute Skizze gezeichnet hat.
Der Targetkontakt kann genauso schnell wieder weg sein und man produziert nur noch Mist, glaubt aber man ist immer noch on target.

Das kann Dir immer passieren. Die Standard-Protokolle sind halt die etablierten Vorgehensweisen um das Risiko so gut es geht zu minimieren. Wandelst Du da Dinge ab, bist Du im Blindflug und kannst im Anschluß nur raten ob die Ergebnisse korrekt sind.

Wie gesagt, ich bin (speziell als Chaosmagier) volle Kanne PRO "experimentelles Rumpanschen" und man findet dabei gelegentlich nen Schatz.
Aber man darf sich halt auch nicht wundern, wenn die meisten Ergebnisse eben auch eher zusammengepanscht sind.
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BeitragVerfasst am: 04.07.2019, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat
Wahre Worte, mein Bester!

Dass ich mich mit selbstentwickelten Methoden im Blindflug befinde, ist mir völlig klar. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass ich nicht durch häufige Experimente nach dem selben Muster sozusagen individuelle Standardwerte entwickeln kann. Aus eben diesem Grund gehen schätzungsweise 98% meiner Sessions auf reine Übungsziele, sodass ich den Erfolg nachträglich verifizieren kann. Und nicht wenige meiner Ideen haben sich als kompletter Mist herausgestellt, der absolut nicht funktioniert.

Wie ich weiter oben erwähnt habe, ist das Hauptproblem, mit dem ich es zu tun habe, dass Methoden, die sich bereits über eine längere Zeit bewährt haben, phasenweise nicht mehr funktionieren. Das geht mir übrigens auch so, wenn ich mich strikt an die Protokollmethode halte. Da kommt man natürlich ins Grübeln und zieht alle möglichen potentiellen Ursachen in Betracht. Ich hab schon so absurd anmutende "Daten" erhoben, wie z.B. Mondphasen, Wetter, meinen Gesundheitszustand oder die Anzahl der Arbeitsstunden, die ich am betreffenden Tag geleistet hatte, in der Hoffnung, irgendwelche Korrelationen zu finden. Wenn das so weiter geht, messe ich demnächst noch die Intensität des Erdmagnetfeldes oder zähle die Sonnenflecken. Sehr glücklich

Übrigens: Eines meiner lustigen Experimente waren Targetformulierungen, die im Grunde wenig bis gar kein Material zum Viewen liefern können, wie etwa: "Beschreibe ein rechtwinkeliges Dreieck!"
In der Session kann man dann gar nicht glauben, dass es nach wenigen eher rudimentären Eindrücken plötzlich still und leer wird. Es ist echt witzig, was man sich dann alles aus den Fingern zu saugen beginnt, um die bedrückende Stille irgendwie aufzufüllen. Sehr glücklich

RV ist mehr oder minder auch ein lustiges Spielchen für mich, mit dem ich mich selber ein wenig näher ausloten kann.
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BeitragVerfasst am: 06.07.2019, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat
Was ich in den letzten zehn Jahren immer wieder in verschiedenen Communities erlebt habe (sowohl als anfänglicher Autodidakt, ausgebildeter Remote Viewer und inzwischen Ausbilder):
Um eine vernünftige RV-Ausbildung kommt man nicht herum, wenn man es als ernsthaftes Werkzeug zur Informationsermittlung einsetzen will, und nicht nur zum rumspielen. Denn wenn die Spielerei nicht zuverlässig funktioniert, vor allem was den Umschaltprozess zwischen Verstand und außersinnlicher Wahrnehmung, und das AUL-Management betrifft, wird man schnell die Lust daran verlieren. Es kam sogar schon vor, dass manche RV als wenig brauchbar darstellten, weil sie mit unausgebildeten Spielereien keinen stabilen Erfolg hatten.

Spich, es wäre eigentlich schade um das Potential dieser Technik. Ansonsten wäre es im übertragenen Sinne so, als würde man die Verkehrsregeln nicht kennen, die ganze Zeit im 1. Gang rumfahren und auch nicht wissen, wo die Bremse ist. Man setzt sein Werkzeug zwar irgendwie in Bewegung, aber was Sinnvolles kommt dabei auf lange Sicht nicht heraus. Zudem bekräftigt eine Ausbildung die ernsthafte Absicht, es wirklich begreifen und verinnerlichen zu wollen, und so ein Werkzeug zur informatorischen Selbstermächtigung für's ganze Leben zu haben.

Ein Artikel zu dem Thema:
Ausbildung vs. Selbstlernen
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BeitragVerfasst am: 06.07.2019, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat
Kann ich 1 zu 1 so bestätigen.

Selber RV-Autodidakt (hat bereits 1998 mein Interesse geweckt, hat dann aber noch gedauert), dann 2-3 spektakuläre Anfangserfolge gehabt.
Schließlich hat sich ein dermaßen fieser Fehler eingeschlichen daß ich praktisches Viewing erstmal komplett aufgeben mußte für fast 10 Jahre Jahre.
Ich hab den Fehler immerhin recht schnell bemerkt ums nicht noch schlimmer zu machen. Aber war alleine auch einfach nicht mehr lösbar.

Er war so unlösbar, daß ich sogar mehrere Jahre extra nen Workaround gesucht hab und dafür zig RV Protokolle bis ins kleinste Detail zerlegt und analysiert hab, mußte mich noch anderer Techniken bedienen um Dinge abzugleichen wie zB verschiedene Formen der Hypnose etc.
Nur wegen des einen depperten Fehlers.

Langer Rede, kurzer Sinn: Ein paar Stunden Ausbildung bei Benny und Stefan und der ursprüngliche Knoten war gelöst.
Nicht falsch verstehen. Ich will den Weg und die absurden hinten-rum-dreimal ums Eck-Experimente auf keinen Fall missen. Es war schon geil.

Und ich bin bis heute auch kein herausragender Viewer. Aber was die Funktionsweise von RV und Co betrifft, mögliche Fehlerquellen, experimentelle Versuchsaufbauten etc (also mehr so die Forschungs- und Projektmanagementseite des RV) macht mir dafür im Gegenzug auch so schnell keiner mehr was vor. Dafür ist das out-of-the-box Denken einfach unbezahlbar.
Aus dem jahrelangen Firlefanz ist am Ende sogar ne eigene Technik geworden, über die Bernhard und ich in der CROPfm Sendung "Eine neue Zukunft sehen" anhand des gemeinsamen Projekts mit Benny und Stefan sprechen.

Aber ganz ehrlich. Wenn ich einfach Ergebnisse am Fließband hätt produzieren wollen (wies mein ursprünglicher Plan war), wärs hundertmal sinnvoller gewesen einfach ein bissl Geld in die Hand zu nehmen und gleich ne Ausbildung zu machen.

Soll jetzt bitte keine Werbung sein, sondern ein ehrlicher Erfahrungsbericht. Wenn Du für Dich das super findest was Du da machst und es Dir reicht, cool.
Ich denk mir halt, wenn man seine Zeit schon in den Bereich investiert und damit viele viele Stunden herumspielt, man eh schon merkt daß es irgendwie an der Zuverlässigkeit fehlt und man vielleicht irgendwann auch mal über das 100. Übungstarget hinaus will, kann mans ja eigentlich auch gleich "richtig" lernen.
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BeitragVerfasst am: 06.07.2019, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat
Naja, also das Thema Zuverlässigkeit von RV ist ja trotz allem eine wackelige Geschichte.
In einem kurzen Meinungsaustausch über das Farsight Institute in einem anderen Thread hier kam ja auch das Thema zur Sprache, dass die blosse Existenz von Thesen, Ideen oder Theorien über etwas (in dem Fall war es ja 911) selbst gute Viewer schon in die Irre führen kann, weil sie nicht die Realität erwischen in ihrer Session, sondern eine Theorie darüber aufschnappen. Allein diese Möglichkeit sägt ja leider schon ganz kräftig an der Brauchbarkeit der Ergebnisse.

Ich vermute auch, dass das Wissen über RV überhaupt nur an die Öffentlichkeit gelangt ist, weil die Geheimdienste, die sich anfangs damit beschäftigt haben, dieses Problem auch erkannt hatten. Hätten sie es auf ewig geheim halten wollen, hätten sie dazu bestimmt Mittel und Wege gefunden. Dass sie es einfach rausgelassen haben interpretiere ich durchaus als Indiz dafür, dass RV in ihren Augen keine reale Gefahr für ihre Interessen darstellen kann, vermutlich eben weil die Zuverlässigkeit trotz aller Bemühungen immer eingeschränkt bleibt.

Betreffend Farsight Institute hätte ich noch eine Frage: Eine der Viewerinnen dort arbeitet ja eigentlich komplett anders. Ich glaub mich erinnern zu können, dass mal wer von Euch erwähnt hat, dass sie blind ist. In den Video-Sessions aber agiert sie auf eine Art, die ich absolut faszinierend finde. Statt zu schreiben und zu zeichnen, spricht sie ihre Wahrnehmungen einfach nur aus und untermalt das gestikulierend.
Wie schätzt Ihr denn diese Methode so ein?
Mit Protokoll-RV hat das ja nur noch peripher zu tun.
Aber was genau macht dieses Mädel?
Springt sie mehr oder minder von Null auf Stufe 6 und guckt sich vor ihrem geistigen Auge sozusagen gleich den "Film" an?
Oder wie kann man sich das vorstellen?
Habt Ihr da irgendeine Idee dazu?
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BeitragVerfasst am: 07.07.2019, 10:58    Titel: Antworten mit Zitat
Deep Thought hat folgendes geschrieben:
Naja, also das Thema Zuverlässigkeit von RV ist ja trotz allem eine wackelige Geschichte.
In einem kurzen Meinungsaustausch über das Farsight Institute in einem anderen Thread hier kam ja auch das Thema zur Sprache, dass die blosse Existenz von Thesen, Ideen oder Theorien über etwas (in dem Fall war es ja 911) selbst gute Viewer schon in die Irre führen kann, weil sie nicht die Realität erwischen in ihrer Session, sondern eine Theorie darüber aufschnappen. Allein diese Möglichkeit sägt ja leider schon ganz kräftig an der Brauchbarkeit der Ergebnisse.

Ich vermute auch, dass das Wissen über RV überhaupt nur an die Öffentlichkeit gelangt ist, weil die Geheimdienste, die sich anfangs damit beschäftigt haben, dieses Problem auch erkannt hatten. Hätten sie es auf ewig geheim halten wollen, hätten sie dazu bestimmt Mittel und Wege gefunden. Dass sie es einfach rausgelassen haben interpretiere ich durchaus als Indiz dafür, dass RV in ihren Augen keine reale Gefahr für ihre Interessen darstellen kann, vermutlich eben weil die Zuverlässigkeit trotz aller Bemühungen immer eingeschränkt bleibt.

Betreffend Farsight Institute hätte ich noch eine Frage: Eine der Viewerinnen dort arbeitet ja eigentlich komplett anders. Ich glaub mich erinnern zu können, dass mal wer von Euch erwähnt hat, dass sie blind ist. In den Video-Sessions aber agiert sie auf eine Art, die ich absolut faszinierend finde. Statt zu schreiben und zu zeichnen, spricht sie ihre Wahrnehmungen einfach nur aus und untermalt das gestikulierend.
Wie schätzt Ihr denn diese Methode so ein?
Mit Protokoll-RV hat das ja nur noch peripher zu tun.
Aber was genau macht dieses Mädel?
Springt sie mehr oder minder von Null auf Stufe 6 und guckt sich vor ihrem geistigen Auge sozusagen gleich den "Film" an?
Oder wie kann man sich das vorstellen?
Habt Ihr da irgendeine Idee dazu?


Naja, jein. RV ist natürlich keine absolut perfekte Geschichte... Und die Qualität schwankt v.a. deshalb sehr weil sich RV nicht für alle Arten von Targets gleich eignet und Dinge wie "Targetkontamination" oder schlechte Targetwahl mit reinspielen. Weniger weil viele Theorien herumgeistern, sondern weil viele Menschen im RV sich von diesen Theorien beeinflussen lassen und nicht sauber arbeiten.

Targetkontamination ist übrigens ein Problem, das im englischsprachigen Raum überraschenderweise so gut wie gar nicht bekannt ist und deshalb leider rglm. auftaucht. Es kommt tatsächlich kaum einer drauf... Was an der Denk- und Herangehensweise im RV selber liegt und sich eigentlich erst durch interdisziplinäre Arbeit und im deutschsprachigen Raum viel später herauskristallisiert hat, was es so damals alles nicht gab. Da lag der Fokus auch ganz woanders.
Was auch gegen die These spricht daß all die Militärs und Geheimdienste die es benutzt haben da aktiv was dran gedreht haben. Das waren kleine Gruppen die das quasi nebenbei als Hobby gemacht haben und keine superduper geheimen Großprojekte mit abgeschotteten und verschachtelten Subprojekten wo jeder nur sein Teilgebiet bearbeitet hat, sondern die paar Viewer waren voll im Prozeß involviert, die Infos und Leute und Ressourcen dazu sind inzw. eigentlich alle bekannt, die machen auch keinen Hehl aus den Vor- und Nachteilen etc.
Und Geheimdienste und Militärs werden zumindest auf dem Level von dem wir hier reden, auch gerade in der heutigen "alternativen" bzw. VT-Szene, schlicht überschätzt. Das funktioniert da jetzt wirklich nicht so, wie man sichs in James Bond oder Jason Bourne Filmen vorstellt. RV ist nicht potentielles "Black project" Niveau, sondern das ist alles eher zusammengeschustertes Herumbasteln von "Idealisten" bzw einer magisch interessierten und subversiven Subkultur gewesen und geht dann u.a. noch weiter Richtung L. Ron Hubbard und Jack Parsons, Crowley/OTO und Co zurück.

Muß man jetzt nicht mögen und klingt auch wieder nach Huibuh. War nur damals das Gegenteil einer zentralisierten staatlichen Kontrollinstanz die da solche Projekte von oben herab mit viel Kapital aufgestülpt hat.
Auch sind die Wurzeln und psychologischen/magischen Denkweisen/Systeme die da dahinterstehen, inkl. ihrer Stärken und Schwächen, bekannt aus dem das alles entstanden ist.
Da muß man im Zweifel ein bißchen in der Szene unterwegs sein um das nachvollziehen zu können. Das war jedenfalls alles deutlich weniger spektakulär als man glaubt und ist alles mehr zwischen Wohnzimmercouch, Dosenbier, Zigarettenstummeln und im Unterhemd passiert. NAtürlich gabs Überschneidungen, aber das wird in der öffentlichen Wahrnehmung auch oft alles zu sehr in einen Topf geworfen.

Klar, mag sein daß irgendwo irgendwer völlig unabhängig davon eine noch viel bessere Variante entwickelt hat und RV deswegen nicht groß relevant war. Da reden wir aber eben von echten "Black Projects".
Aber die Funktionsweise von RV, die Art wies entwickelt wurde und an die Öffentlichkeit kam, wer da wie involviert war, wie die Szene ansich funktioniert... Das ist alles bekannt und das eignet sich alles zusammen auch schlicht nicht für die Art von Vermutung die Du da anstellst, sondern es ist einfach viel banaler. Tu mir nur schwer daß hier in Textform niederzuschreiben alles.

Das Ding ist ganz simpel: Im englischsprachigen Raum liegt der Fokus so sehr am Viewing selber, daß das Tasking und Projektmanagement leider oft völlig untergeht. Ist halt nicht so sexy. Und dadurch kommts zu ziemlichen "Unschärfen".
Courtney Brown vom Farsight Institute ist da leider kein ruhmreiches Beispiel, der seine echt talentierten Jungviewer für seine Agenda verheizt...

Dennoch: Ne zumindest 80%ige Trefferquote ist, unter Vorbehalt einer sinnvollen Targetauswahl, inzw. eigentlich Standard.
Und bei guten Viewern mit sauberem Tasking ists eigentlich nur ein richtiger schlechter Tag der dafür sorgt, daß man alle heiligen Zeiten daneben liegt.

Zur quasi blinden Viewerin von Farsight:

Die machen im Normalfall vorher alle mehrere Paper-Sessions.
Das was man vor der Kamera sieht sind visuell ansprechendere und für den Zuschauer leichter zugängliche Zusammenfassungen, wo sich die Viewer nochmal in die Stufe 6 vom Target einklinken.

RV-Protokolle sagen nicht, daß man zwingend auf Papier schreiben muß sondern beinhalten die Abfolge der Schritte wie man die Daten halbwegs standardisiert abarbeitet, einordnet und AOL-Management betreibt. Wie Du das nun ausdrückst ist dabei weniger wichtig.
Es stimmt schon. Das zu Papier bringen erzeugt bestimmte Effekte im Gehirn die den Prozeß unterstützen und es ist bis heute der Qualitätsstandard.
Aber: Es gibt Wahrnehmungstypen die die Ausnahme der Regel sind.

Menschen die extrem stark über den Körper wahrnehmen, so wie die von Dir angesprochene Viewerin, sind solche Ausnahmen.
Ich persönlich gehöre da auch dazu und viewe hauptsächlich über den Körper den ich dabei sehr stark bewegen muß.

Das hat bei mir nen speziellen Grund, den ich hier anspreche:
https://www.youtube.com/watch?v=OyblG3XlepQ
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BeitragVerfasst am: 07.07.2019, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat
Smilie
Haha! Extrem geiles Video!
Euren Humor muss man einfach mögen!
Selten so gelacht!
Aber das kommt mir in vielen Bereichen sehr bekannt vor

Zahlen, die Farben haben zum Beispiel!!!
DAS kenn ich nur zu gut!

Ich hab mir zu Zeiten der reinen Festnetz-Telefone JEDE Telefonnummer nur mit Farbcodes eingeprägt. Und ich weiss sie wegen den Farbcodes auch 30 Jahre später noch, wo es die dazugehörigen Telefone längst nicht mehr gibt.
Die Nummer meiner Eltern z.B. lautete Rot-Schwarz-Dunkelblau-2x Hellblau = 35744
Die Zahlenfolge konnte ich mir anders unmöglich merken.
Ich hab mich immer gefragt, wieso zur Hölle ich diese Farbcodes einfach so - praktisch von Geburt an - im Kopf hatte. Aber es war immer schon undenkbar, sich eine Acht z.B. NICHT Gelb vorzustellen. Orange würde sich einfach falsch anfühlen. Sehr glücklich

Im Mathematikunterricht allerdings wurde das auch bei mir etwas problematisch, mit entsprechend verheerenden Ergebnissen.

Schwer zu kämpfen hab ich eher mit Über-Visualisierungen.
Gerade so, wie im Video die Assoziationen beim Musikhören beschrieben sind.
Wenn man mir mit Blauen Pentagrammen und Einhörnern kommt, traben schon silbrig glitzernde Fabelpferdchen mit leichten Grausprenkeln im ansonsten weissen Fell mit wehender Mähne durch einen leicht nebeligen, rauhreifüberzogenen Kiefernwald, während die glänzenden, blau schimmernden Pentagramme sich in verschiedene Richtungen rotierend über den sternenklaren Nachthimmel verteilen, über dem der fast eisig wirkende Vollmond halb von einer einsamen, unheilvollen, schlierenhaft wabernden Wolke verhangen ist. Und das war jetzt nur die allererste schnelle Assoziation. Gib mir noch 'ne halbe Stunde und ich hab das Drehbuch für den Director's Cut von "Das letzte Einhorn 2" inklusive spektakulärer Kameraeinstellungen und ausgefeilter Beleuchtungseffekte griffbereit. Sehr glücklich

Beim RV spuckt mir das allerdings immer wieder kräftigst in die Suppe, weil ich im Kopfkino anfange, Bilder auszuschmücken, die so genau noch längst nicht sichtbar wurden. Andererseits aber hab ich genau damit auch spektakulärste Volltreffer hinbekommen, wie z.B. eine exakte Beschreibung von Anzahl, Formen und Farben der Fische im Aquarium eines Freundes, das ich vorher noch nie gesehen hatte.

Um mich vor solchen Über-Visualierungen zu schützen hab ich schon sehr wilde Methoden entwickelt, wie z.B. mich in einer Session ausschliesslich auf geschriebene Worte zu beschränken und jede visuelle Wahrnehmung mit voller Absicht beiseite zu schieben. Oder durch eine Kombination aus starken Schlaftabletten und einer Überdosis Kaffee mein Hirn möglichst zu verlangsamen und die Erstellungsgeschwindigkeit solcher Bilder weitestgehend herunterzudrosseln. Hinterfragungswürdige Vorgehensweise, aber durchaus funktional.

Einen gewaltigen Vorteil aber hab ich in emotionaler Hinsicht: Ich empfinde wenig bis gar nichts bei solchen Visualisierungen. Und auch beim RV nicht. Es bleibt trotz allem ein eher distanzierter Film, der mich seelisch nicht wirklich berührt. Grausige Bilder erschrecken mich zwar manchmal kurz, wenn sie mir unerwartet vor das geistige Auge flashen, aber so richtig reingezogen werde ich eigentlich nie. Folglich schrecke ich auch vor keinem Target zurück, egal wie grauenhaft das Ganze vielleicht werden könnte. Schlimmstenfalls schiebe ich die Bilder beiseite und leg eine kurze Pause ein, nach der ich dann sofort wieder voll einsteigen kann.

Nachteil davon: Die emotionale Verfassung, Stimmung oder tiefere Charakterstrukturen eines "Lebend-Targets" sind mir nahezu völlig verschlossen. Nur extrem intensive Gefühlsregungen schimmern für mich dezent durch, aber auch das eher in Form mittels Worte beschreibbarer Distanzwahrnehmungen. Mir fallen dann eben Wörter ein wie "ängstlich" oder sogar "panisch", allerdings bin ich meilenweit davon entfernt, das auch selber irgendwie mitzuempfinden. Bei extrem heftigen Sessions aber entlädt sich das teilweise blitzableitermässig in so hypernervös wirkenden Nebenbei-Handlungen. Da kann es schonmal vorkommen, dass ich mit der linken Hand fünf oder sechs Papierblätter, die übereinandergeschichtet und griffbereit daliegen, mit den Fingernägeln durchkratze oder dass ich drei Bleistifte verbrauche, weil ich währenddessen das Holz des Griffes abnage, bis der Graphitkern freiliegt (Der übrigens grauenhaft schmeckt!) Smilie
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 07.07.2019, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat
Vielleicht hilft folgendes Video zum Thema "analytische Überlagerungen" (Fantasiebilder, die sich in die realen PSI-Daten durch dne Verstand reinmischen):

Remote Viewing: AUL-Managment

Remote Viewing ist natürlich nicht perfekt. Es bedeutet sehr viel Arbeit, Try & Error und auch Projektleitungserfahrung, um in regelmäßiger Verlässlichkeit gute Datendichten und somit vernünftige Erkenntnisse zu gewinnen. Dennoch ist es von allen mir bekannten Techniken die einzige, die unter doppelblinden Laborbedingungen entwickelt wurde. Daraus ging der geniale Vorgang hervor, den Verstand durch das Protokoll beschäftigt zu halten, um möglichst ungefilterte und wertungsfreie, außersinnliche Daten zu generieren. Das ist in dieser konkretisierten Art beim RV-Protokoll durchaus ein Alleinstellungsmerkmal. Und viele Anwender von RV wissen garnicht, was genau dahinter steckt.

In den ersten drei Stufen sind die generierten Daten meist noch "low level", erreichen jedoch danach oft Tiefen und Zusammenhänge ("high level"), die in der sonstigen, medialen Arbeit der Grenzwissenszene oft ihresgleichen suchen. Außer man hat es in sehr seltenen Einzelfällen mit besonders begabten Medien zu tun, die ad hoc bzw. ohne Vorbereitung "high level" liefern (hab ich auch schon bei einer Person erlebt). Aber auch die könnten oft von der verblindeten Methodik und dem AUL-Management profitieren.

Was das RV-Disclosure aus dem Jahre 1995 angeht: Diese als "AIR-Report" bekannte Studie sah von vorne bis hinten wie ein "Whitewashing" aus, um RV in der Öffentlichkeit als wenig wirksam hinzustellen. Mitarbeiter der Studie, die auf (offenbar absichtliche) Fehler darin hinwiesen (wie Jessica Utts), wurden einfach ignoriert. Sie durften nichtmal mit den Veteranen der ehemals geheimen RV-Programme sprechen. Es wurden auch nur ca. 1% der Ausschuss-Unterlagen aus dem letzten Jahr (dem schlechtesten, als die Einheit schon fast demontiert war) zur Auswertung verwendet. Die vielen, hochsignifikanten Daten, die natürlich aus operationalen Projekten stammten, unterlagen damals nach wie vor der Geheimhaltung. Manche sind selbst heute noch nicht öffentlich, obwohl vor ein paar Jahren wieder einiges freigegeben wurde. Ein paar interessante Fallbeispiele finden sich hier:
Spektakuläre Fälle aus der Frühzeit des Remote Viewing

Warum gab es dann dieses "Disclosure"? Es handelte sich wahrscheinlich um Schadensbegrenzung, da eigentlich schon seit 1989 Informationen über das militärische PSI-Spionageprogramm ans Licht kamen (u.a. durch Ed Dames und David Morehouse), und die Technik an sich eigentlich auch nie geheim war. Über die Forschungen am SRI gab es schon Anfang der 1980'er Jahre umfangreiche TV-Dokus (wie "The Case for ESP"). Es gibt einige Indizien, dass das Programm danach mit einem neuen Team weitergeführt wurde. Die Veteranen des alten Programms wollen dazu mehrere, unabhängige Hinweise bekommen haben. Da steckt eine Menge Geschiche drin, weshalb es international irgendwas über 30 Bücher zu dem Thema gibt. Viele davon noch von den alten Veteranen, die eine Menge Anekdoten von 1972 bis 1995 zu berichten haben.
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