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Weltweite Katastrophe vor 12000 Jahren?



 
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rainer22
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Anmeldungsdatum: 21.05.2009
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BeitragVerfasst am: 12.02.2021, 01:43    Titel: Weltweite Katastrophe vor 12000 Jahren? Antworten mit Zitat
Ich wollte zu den Theorien im Thetawaves Forum zu einer frühen Hochkultur vor 12000 Jahren etwas sagen. Zunächst einmal über Hinweise auf eine Katastrophe. Die gibt es tatsächlich. So wurde in Grönland unter dem Eis ein Einschlagskrater entdeckt, der mindestens 12000 Jahre alt ist. Möglicherweise sogar ein zweiter Krater, so weit ich weiß. Diese Einschläge hatten weltweite Auswirkungen, ihre Spuren konnte man in Südamerika und sogar in Südafrika finden (Platinpartikelhorizont). Nach einer Theorie geschah der Einschlag in der sog. "jüngeren Dryaszeit", also vor ungefähr 12700/12800 Jahren. In dieser Zeit sind viele große Säugetiere ausgestorben, z. B. das Riesenfaultier. Reste von Mammutpopulationen gab es noch in Ostsibirien, sie wurden aber immer weiter zurückgedrängt, vermutlich weil sie vom Menschen bejagt wurden. Als Folge des Meeresspiegelanstieges wurde das Gebiet mit den letzten Mammuts zur Insel, und Inzucht und Nahrungsmangel besorgte den Rest.

Soweit die Wissenschaft zur Katastrophentheorie. Aber gibt es auch einen Hinweis auf eine Hochkultur in dieser Zeit? Soweit wir wissen, keine eindeutigen. Die erste derartige Theorie wurde von Otto Muck vor etlichen Jahrzehnten aufgestellt. Aber eine Hochkultur bedeutet auch, dass Landwirtschaft betrieben wurde. Die ersten Bauern gab es aber erst nach der jüngeren Dryaszeit, als es wieder wärmer wurde und sich die Erde von dem Kälteeinbruch dieser Zeit wieder erholte. Vor vielen Jahren habe ich einmal von einer pazifischen Insel gelesen, wo Spuren von Landwirtschaft weit vor diesem Zeitpunkt entdeckt wurden. Aber ich habe seitdem nie wieder davon etwas gehört. Auch heute noch spielen Sprachbarrieren in der Wissenschaft leider eine Rolle, auch konzentriert man sich vor allem auf das, was vor der eigenen Haustüre geschieht. Man muss aber wissen, das weite Teile der Nordhalbkugel in der Zeit vor 12000 vereist waren. Die jüngere Dryaszeit war sozusagen das letzte Aufbäumen der Eiszeit. Während der letzten Eiszeit waren auch die an den Alpen angrenzenden Gebiete vereist, da dürfte also niemand gelebt haben, geschweige denn Tunnel angelegt haben.

Eine Hochkultur müsste es also in südlicheren Gefilden gegeben haben, aber da gibt es bisher keine eindeutigen Hinweise. Ich stehe den "Rückführungen" von Menschen in ein früheres Leben durchaus offen gegenüber, aber ich bezweifle, dass man die Ereignisse, die diese beschrieben, irgendeinem Ort oder einer Zeit genau zuordnen kann. Es gibt übrigens eine Studie, die untersucht hat, welche Spuren einer industriellen Hochkultur nach Millionen von Jahren hinterlassen würde. Die Intention war vor allem die Erforschung ausgestorbener außerirdischer Kulturen auf fremden Planeten, aber es gab auch Ergebnisse, die sich auf die Erde anwenden ließen:

https://www.heise.de/hintergrund/Waren-wir-die-erste-industrielle-Zivilisation-des-Planeten-4038105.html

Eine Hochkultur müsste nach 12000 Jahren auf jedem Fall eindeutigere Spuren hinterlassen haben, je nach Stand ihrer Zivilisation. Archäologen brauchen da vor allem Material, dass durch seine Einheitlichkeit auf eine gemeinsame Kultur hinweist. Das können Steinwerkzeuge aus Flint sein, aber auch Keramik, Werkzeuge aus Knochen und Metallgegenstände. Diese lagern sich z. B. an einer Stelle, die lange besiedelt war in aufeinander folgenden Schichten ab, so dass man feststellen kann, welche Keramik oder Steinwerkzeuge älter, welche jünger ist. Gegenstände aus vergänglichen Material wie Stoffe oder Holz findet man wesentlich seltener. Solche Spuren einer Zivilisation findet man aber vor 12-13000 Jahren aber nicht. Nur Spuren von Jägern und Sammlern, die aus genannten Gründen vor allem Steinwerkzeuge hinterliesen und noch keine Keramik hatten. Wenn man irgendwo Spuren von Landwirtschaft finden würde, die älter als 12000 Jahre ist, sähe das aber ganz anders aus. Steine von Bauwerken lassen sich schlecht datieren, die TCN-Methode zeigt auch nur an, wie lange eine Steinoberfläche im Freien gelegen hat, also kosmischer Strahlung ausgesetzt war. In der Zeit von 20000-10000 Jahre zogen sich die Gletscher langsam zurück, es könnte also sein, dass z. B. der Stein, der als Abdeckung eines Erdstalls in Österreich diente, in diesem Zeitraum durch Frost vom Fels abgesprengt wurde, oder seine eisige Überdeckung verloren hat. Das Ergebnis würde sich auch nicht ändern, wenn wenige Zentimeter der Oberfläche viel später irgendwann bearbeitet wurden (erdstallforschung.de).

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Oberfl%C3%A4chenexpositionsdatierung

Edit: In dem Buch "Verbotene Archäologie", dass sich vor allem damit beschäftigt, die Geschichte der Menschheit weiter zurück zu datieren, wird eine sonderbare Fundstelle in Kalifornien erwähnt. Bei dem Abbau von Bodenschätzen fand man Artefakte, die jungsteinzeitlich aussahen, also Hinterlassenschaften von Menschen waren, die bereits Landwirtschaft betreiben. Die Artefakte waren aber in so tiefen geologischen Schichten, dass sie auf gar keinem Fall einer bekannten Vorcolumbianischen Kultur zu zu ordnen waren, die Ackerbau betrieb. Das Buch ist, was seine Schlüsse anbelangt, mit Vorsicht zu geniessen, aber die Quellen sind sehr gut recherchiert. Der Autor ist offenbar Anhänger einer dem Hinduismus nahestehenden Geistesströmung, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Es werden zum Teil heute nur schwer zugängliche Publikationen zitiert, die in der Archäologie vor langer Zeit diskutiert wurden.
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 12.02.2021, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat
Es kommt sicherlich auch darauf an, welcher Art die Katastrophe(n) war(en). So wird in erster Linie nicht nur eine Flut, sondern auch Plasmastürme, Asteroideneinschläge, Bombenangriffe und unvorstellbar starke Erdbeben vermutet (inkl. Erdachsenverschiebung nach der Zerstörung des 5. Planeten). Eine Kombination aus Wasser, globaler Erdbeben und über 1000°C heißer Luft (nicht unbedingt gleichzeitig), dürfte ziemlich viele "weichere" Objekte an der Oberfläche einäschern, nicht-megalithische Gebäude in Geröll verwandeln und letztlich auch stark verwittern lassen, wenn sie vielleicht viele Jahre im Wasser stehen (siehe z.B. die Sphinx, bis auf den scheinbar neueren Kopf). Wobei z.B. Brien Foerster aufgrund der Winkel einiger Hitzespuren vermutet, dass das Plasma nicht überall war, sondern in bestimmten Winkeln aus ungefähr östlicher Richtung (ohne gekippte Erdachse in ziemlich genau östlicher Richtung) auftraf.

Interessant ist auch, dass wohl einige als vor-sinntflutlich vermutete Bauten bei gerader Erdachse wohl perfekt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet gewesen wären. Die Große Pyramide aber wiederum nicht (die zeigt heute nahezu perfekt nach Norden). Vielleicht wurde sie während der Kataklysmen gebaut, die womöglich nicht alle auf einmal, und auch nicht permament stattfanden?

In RV-Sessions wurde die Große Pyramide primär immer als Wissensspeicher, Observatorium (auf unbekannte, geistige Art), Schutzgebäude (zur Wissensbewahrung) und geo-elektrisches Kraftwerk wahrgenommen. Allerdings alles auf einmal, weshalb sie wohl ein geniales Multifunktionsgebäude war. Zudem wurden Funktionen beschrieben, mit denen das Bewusststein der Menschen "hochgehalten" werden sollte, um einen Bewusstseinsabsturz / globales Vergessen zu verhindern. Hat vielleicht nicht so ganz geklappt.

Bei einem Asteroidenschauer durch die Zerstörungen im Sonnensystem, könnte man sich lange Pausen zwischen den Einschlägen vorstellen. Die Timeline ist hier sicherlich komplexer, als wir es uns gegenwärtig mit den wenigen Informationen und Vermutungen rekonstruieren können. Es gibt auch seltsame Anomalien, wie z.B. versteinerte Anbaufrüchte und Holzfiguren, die Klaus Dona mal vorgestellt hat. Das bedeutet entweder, die sind viel älter, als man es der menschlichen Zivilisation bisher zutraut, oder es gibt Versteinerungen, die innerhalb einiger tausend Jahre stattfinden können.
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rainer22
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BeitragVerfasst am: 14.02.2021, 02:53    Titel: Antworten mit Zitat
Das bei einem Asteroideneinschlag viel vernichtet wurde, kann durchaus sein. Aber in sog. "Sedimentfallen" wie z. B. Höhlen kann man manchmal ungestörte Schichten aus Epochen finden, die weit älter als 12-13000 Jahre sind. Interessant ist, das etwa 10930 v. Chr. auch der Laacher-See-Vulkan ausbrach (Eifel). Irgendwo umweit des Vulkans liegt der Ort Gönnersdorf. Dort wurden unter den Schichten mit Eruptionsmaterial ein Lager aus der jüngeren Altsteinzeit entdeckt. Soweit ich das richtig in Erinnerung habe, bestand das Lager etwa zur Zeit des Ausbruchs.
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 14.02.2021, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, da haben wir wohl einen geologischen oder zeitlichen Widerspruch. Oder es gab damals auch, neben einer oder weniger Hockulturen, primitive Gesellschaften. Ist ja heute ähnlich, nur im Verhältnis umgekehrt. Oder die geologischen Datierungsmethoden sind ungenau.

Mich würde mal interessieren, was rauskommt, wenn man die Große Pyramide und irgendwelche Steinzeitschädel per TCN datiert. Das ist aber extrem aufwendig und anfällig für Kontamination, wenn man nicht sehr akribisch vorgeht.
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